Heft 
(1.1.2019) 05
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PUTZ 5/01

Zehn Jahre Universität Potsdam

Oktober 1998

Die Universität und das Hans Otto Theater Potsdam unter­zeichnen einen Kooperations­vertrag.. Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist unter anderem die jährlich im Theaterhaus im Zentrum Potsdams stattfindende Begrü­ßung der Erstsemester.

11. Dezember 1998

Die Universität und die Fachhochschule Potsdam unterzeichnen einen Koopera­tionsvertrag. Zu den Schwer­punkten der Zusammenarbeit gehören gemeinsame For­schungsvorhaben, übergrei­fende Lehrangebote und die gegenseitige Anerkennung von Leistungsnachweisen.

1993

Zahlreiche Kooperations­verträge mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wer­den unterzeichnet, zum Bei­spiel mit dem GeoForschungs­Zentrum, dem Alfred­Wegener-Institurt für Polar­und Meeresforschung und dem Deutschen Institut für Ernäh­

rungsforschung Potsdam­Rehbrücke.

1998

Die Uni Potsdam wird

Mitglied der Deutschen For­schungsgemeinschaft. Sie ist damit die 66.(10. ostdeutsche) Hochschule in der DFG.

23. Juni 1999 Uni-Mitarbeiter, Studierende und Bürger der Stadt feiern erstmals im Zentrum der Stadt das Uni-Sommerfest mit wis­senschaftlichen Vorträgen, Prä­sentationen, Theater- und Mu­sikaufführungen.

Aufschwung

Die Universität Potsdam hat aus meiner. Sicht, trotz vieler ein­schneidender Planungsetappen und Strukturanpassungen, in den zurückliegenden Jahren be­sonders auch auf den Gebiet der Forschung einen kontinuier­lichen Aufschwung zu verzeich­nen und nimmt, belegt durch viele Analysen und Rankings, hier einen festen Platz im Wett­

bewerb der deutschen Hoch­schulen ein. Wenn es beim Wettbewerb im Hochschul­

bereich vor allem um Wissen­schaftler und Reputation geht, ist es nun an der Zeit, verläss­liche finanzielle und personelle Rahmenbedingungen für die Hochschule zu schaffen. Dies ist auch eine entscheidende Grund­lage für systematische Entwick­lung und trägt wesentlich zur Motivation der Mitarbeiter in allen Bereichen bei.

Dr. Norbert Richter/ Dezernat 1

1996: Nicht ins eigene Fleisch geschnitten.

Oft wenn es erst...

...durch Jahre durchgedrungen, erscheint es in vollendeter Gestalt. Mit dem faustischen Vorspiel auf dem Theater lässt sich die nicht gerade typische Liaison zwischen Universität und Theater gut illuminieren; deshalb im Folgenden noch mehr davon. Denn natürlich schreibe ich hier über acht Jahre UNIDRAM, dem KOsteuro­päisch-deutschen Theaterfesti­val. Aber keine Sorge:Indes ihr Komplimente drechselt, kann

Nützliches geschehn. Ich werde also niemanden damit langweilen, was UNIDRAM

mittlerweile alles ist und was nicht. Was nicht bedeutet, dass es alles und nichts ist! Aber- oh günstige Gelegenheit- ich will es für alle lauthals herausposaunen, so dass die Menge staunend gaffen kann: nämlich dass es für eine ‚kleine. Universität, nicht unbedingt üblich ist, noch dazu für eine in den neuen Ländern, kontinuierlich einiges Geld dafür auszugeben, dass irgendwo der berühmte Lappen hochgeht. Sich zunehmend den Naturwis­senschaften wie der alte Faust dem ewig jungen Teufel ver­schreibend, hat und ‚hätte. sie weiß Gott andere Sorgen. Sie tut es trotzdem und bricht damit eine Lanze und irgendwie die Norm. Letzteres. ist ja, hier in

Foto: Archiv

preußischen Landen geradezu allerhand und beispielgebend. Aber die Sache hat natürlich einen Haken und ich komme deshalb zurück zum Nütrzlichen?:Nützlich mit Blick auf die Liaison in ihrer vollendeten Gestalt. wäre[les;, würde.. sichdie Uni Besonderheit, die ja ein Novum ist, stärker bewusst machen und könnte sie; den. Stellenwert dieser Unternehmung noch mehr für sich entdecken. Es gibt ja die wunderbar utopischen Worte des einstigen DDR­Philosophen Wolfgang Heise, die auch Heiner Müller gern im Munde führte:Theater als Laboratorium sozialer Phanta­sie. Von daher wäre es doch an der Zeit, UNIDRAM endlich in den Olymp der außeruniver­sitären Forschungseinrichtun­gen aufzunehmen. Man kann sich ja auf Goethe berufen:Ich sag Euch, gebt nur mehr und immer, immer mehr, so könnt ihr Euch vom Ziele nie verirren. Sucht nur die Menschen zu ver­wirren. Sie zu befriedigen ist schwer.

diese

Thomas Pösl/Mitarbeiter im Referat für Presse­Öffentlichkeits- und Kulturarbeit und UNIDRAM-Mitorganisator

PUTZ: http://www. uni­potsdam.de /u/putz/ index.htm