PUTZ 5/01
Zehn Jahre Universität Potsdam
Was lange währt, wird gut
Proben zur Oper„Orfeo ed Euridice“ laufen auf Hochtouren
Fürgdie Oper I“ Orfeo ed Euridice”, die anlässlich des zehnjährigen Unijubiläums am 28. Juni 2001 erstmals aufgeführt wird(alle Aufführungstermine siehe Seite 17), proben alle Mitwirkenden fleißig. Seit Semesterbeginn haben die szenischen Proben begonnen. Das bedeutet dass die Akteure, in diesem Fall die Mitglieder des Chores, immer detaillierter jede Szene schauspielerisch umsetzen. Hier sind natürlich kreative Fähigkeiten und Geduld gefragt, man muss sich vor allem von Regisseur Lars Wernecke führen lassen.“Als Chormitglied schlüpft man des Stückes immer wieder in eine andere Rolle”, sagt Manuela Kögel, selbst Akteurin und Mitorganisatorin des Projekts. Dadurch werde schon das Proben sehr spannend. Noch üben Chor und Orchester die meiste Zeit getrennt. Doch die Zusammenarbeit von Unichor und Uniorchester: beurteilt Manuela Kögel sehr positiv. Mitte Mai haben die ersten gemeinsamen Proben stattgefunden, die schon das problemlose Zusammenspiel der Mit
während
wirkenden deutlich machten.
Die Organisation der Oper gestaltet sich dagegen weit komplizierter. Zahlreiche Institute der Universität Potsdam beteiligen sich an der Vorbereitung. Für die Produktion selbst wird das Auditorium maximum am Neuen Palais in ein Opernhaus verwandelt. Dafür stellt der Bereich Arbeitslehre/Technik in Zusammenarbeit mit dem Bereich Kunst die Bühnenkulissen.
Zur Aufführung wurden Regisseur Lars Wernecke und Bühnenbildnerin Monika Gora engagiert. Diese haben zuvor zwei Semester lang Seminare rund um die Oper geleitet, in denen sich Studierende des Bereiches Kunst von Prof. Dr. Meike Aissen-Crewett und Dr. Wilfried Größel praktisch mit dem Stück“Orfeo ed Euridice” auseinandersetzten. Auch die Planung der Raum-verteilung
Konzentration tut Not: Die Opernpremiere“Orfeo ed Euridice” rückt näher. Foto: Schwartzkopff
muss schließlich stimmen, damit die Proben klappen. Das zuständige Uni-Dezernat hilft dabei. Denn nur durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche und Fach-leute werde, so Kögel, die erfolgreiche Gestaltung erst möglich.
Und nach einem alten Spruch weiß man, was lange währt, wird endlich gut.
Agnes Baumert/Praktikantin
Kartenvorbestellungen sind unter Tel: 0331/977-2122 oder E-Mail: gorek@rz.unipotsdam.de möglich.‘Der Vorverkauf findet in der Tourist-Information& TicketService in den Bahnhofspassagen(Tel.: 0331/2709150), in der Potsdam-Information, Friedrich-Ebert-Str. 5(Tel.: 0331/27558), in der KarlLiebknecht-Str. 24/25, Haus 3, Sekretariat des Instituts für Musik und Musikpädagogik (Tel.: 0331/977-2122) sowie in der Universitätsbuchhandlung Am Neuen Palais(Tel.: 0331/9513583) statt.
Weiterhin Partner
Viele Kooperationen
Herzlichen Glückwunsch der Universität Potsdam, die ihren 10. Geburtstag einige Monate vor der Fachhochschule Potsdam begeht. Die zehn Jahre unseres Bestehens waren vom Aufbau geprägt, von neuen Zielen, innovativen Ideen. Ungewöhnlich und überaus anregend ist auch die Zusammenarbeit unserer beiden Hochschulen. Uns verbindet fachlicher und kollegialer Austausch und ‚viele gemeinsame Projekte. Hervorzuheben ist unser Lehrangebot„basics für ExistenzgründerInnen“, das in ein gemeinsam getragenes Institut münden wird. Einzigartig in der Bundesrepublik dürfte sein, dass wir den Modellstudiengang Europäische Medienwissenschaft zusammen durchführen. Ich wünsche der Universität Potsdam, im Namen der Kolleginnen und Kollegen sowie der
Zehn gemeinsame turbulente Jahre sind unglaublich schnell vergangen. Ich wünsche den Studierenden und Angehörigen ‚der Universität Potsdam, dass sie weiterhin den so erfolgreich eingeschlagenen Weg fortsetzen.
Auch in der Zukunft sind wir weiterhin gerne ein verlässlicher Partner hinsichtlich sozialer Belange des Studiums.
90 Prozent Belegschaft des Studentenwerks kommen letztlich aus der Universität. Es besteht nach wie vor eine enge Bindung, zum einen durch die gemeinsame Geschichte, zum anderen durch die gemeinsame Aufgabe: Das Studium soll den Studierenden gelingen und sie fit für die Zukunft machen. Lehre und Forschung sowie das soziale Umfeld wurden modernisiert. Ich denke
dabei‘ besonders an unsere Mensen,| Studierenden. der Fachhochschule, Cafeterien und Wohnheime. Doch es| Kreativität und Erfolg in der alltäglichen bleibt angesichts ständig steigender| Lehre und Forschung wie auch bei den Studierendenzahlen noch viel zu tun.| spannenden und ungewöhnlichen Ich freue mich auf die weitere ver-| Projekten.
trauensvolle Zusammenarbeit. Karin Bänsch/Geschäftsführerin des Studentenwerks Potsdam
Helene Kleine/Rektorin der Fachhochschule Potsdam
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