Heft 
(1.1.2019) 05
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PUTZ 5/01

Zehn Jahre Universität Potsdam

Was lange währt, wird gut

Proben zur OperOrfeo ed Euridice laufen auf Hochtouren

Fürgdie Oper I Orfeo ed Euridice, die anlässlich des zehnjährigen Unijubiläums am 28. Juni 2001 erstmals aufge­führt wird(alle Aufführungster­mine siehe Seite 17), proben alle Mitwirkenden fleißig. Seit Semesterbeginn haben die szenischen Proben begonnen. Das bedeutet dass die Akteure, in diesem Fall die Mitglieder des Chores, immer detaillierter jede Szene schauspielerisch umset­zen. Hier sind natürlich kreative Fähigkeiten und Geduld gefragt, man muss sich vor allem von Regisseur Lars Wernecke führen lassen.Als Chormitglied schlüpft man des Stückes immer wieder in eine andere Rolle, sagt Manuela Kögel, selbst Akteurin und Mitorganisatorin des Projekts. Dadurch werde schon das Proben sehr spannend. Noch üben Chor und Orchester die meiste Zeit getrennt. Doch die Zusammenarbeit von Unichor und Uniorchester: beurteilt Manuela Kögel sehr positiv. Mitte Mai haben die ersten gemeinsamen Proben stattge­funden, die schon das problem­lose Zusammenspiel der Mit­

während

wirkenden deutlich machten.

Die Organisation der Oper ge­staltet sich dagegen weit kom­plizierter. Zahlreiche Institute der Universität Potsdam beteili­gen sich an der Vorbereitung. Für die Produktion selbst wird das Auditorium maximum am Neuen Palais in ein Opernhaus verwandelt. Dafür stellt der Bereich Arbeitslehre/Technik in Zusammenarbeit mit dem Be­reich Kunst die Bühnenkulissen.

Zur Aufführung wurden Regisseur Lars Wernecke und Bühnenbildnerin Monika Gora engagiert. Diese haben zuvor zwei Semester lang Seminare rund um die Oper geleitet, in denen sich Studierende des Bereiches Kunst von Prof. Dr. Meike Aissen-Crewett und Dr. Wilfried Größel praktisch mit dem StückOrfeo ed Euridice auseinandersetzten. Auch die Planung der Raum-verteilung

Konzentration tut Not: Die OpernpremiereOrfeo ed Euridice rückt näher. Foto: Schwartzkopff

muss schließlich stimmen, damit die Proben klappen. Das zuständige Uni-Dezernat hilft dabei. Denn nur durch die enge Zusammenarbeit der verschiede­nen Bereiche und Fach-leute werde, so Kögel, die erfolgreiche Gestaltung erst möglich.

Und nach einem alten Spruch weiß man, was lange währt, wird endlich gut.

Agnes Baumert/Praktikantin

Kartenvorbestellungen sind unter Tel: 0331/977-2122 oder E-Mail: gorek@rz.uni­potsdam.de möglich.Der Vorverkauf findet in der Tourist-Information& Ticket­Service in den Bahnhofspas­sagen(Tel.: 0331/2709150), in der Potsdam-Information, Friedrich-Ebert-Str. 5(Tel.: 0331/27558), in der Karl­Liebknecht-Str. 24/25, Haus 3, Sekretariat des Instituts für Musik und Musikpädagogik (Tel.: 0331/977-2122) sowie in der Universitätsbuchhand­lung Am Neuen Palais(Tel.: 0331/9513583) statt.

Weiterhin Partner

Viele Kooperationen

Herzlichen Glückwunsch der Universität Potsdam, die ihren 10. Geburtstag einige Monate vor der Fachhochschule Potsdam begeht. Die zehn Jahre unseres Bestehens waren vom Aufbau geprägt, von neuen Zielen, innovativen Ideen. Ungewöhnlich und überaus anre­gend ist auch die Zusammenarbeit unserer beiden Hochschulen. Uns verbindet fachlicher und kollegialer Austausch und ‚viele gemeinsame Projekte. Hervorzuheben ist unser Lehrangebotbasics für ExistenzgründerInnen, das in ein gemeinsam getragenes Institut münden wird. Einzigartig in der Bundesrepublik dürfte sein, dass wir den Modellstudien­gang Europäische Medienwissenschaft zusammen durchführen. Ich wünsche der Universität Potsdam, im Namen der Kolleginnen und Kollegen sowie der

Zehn gemeinsame turbulente Jahre sind unglaublich schnell vergan­gen. Ich wünsche den Studierenden und Angehörigen ‚der Universität Potsdam, dass sie weiterhin den so erfolgreich eingeschla­genen Weg fortsetzen.

Auch in der Zukunft sind wir weiterhin gerne ein verlässlicher Partner hinsichtlich sozialer Belange des Studiums.

90 Prozent Belegschaft des Studentenwerks kommen letztlich aus der Universität. Es besteht nach wie vor eine enge Bindung, zum einen durch die gemeinsame Geschichte, zum anderen durch die gemeinsame Aufgabe: Das Studium soll den Studierenden gelingen und sie fit für die Zukunft machen. Lehre und Forschung sowie das soziale Umfeld wurden modernisiert. Ich denke

dabei besonders an unsere Mensen,| Studierenden. der Fachhochschule, Cafeterien und Wohnheime. Doch es| Kreativität und Erfolg in der alltäglichen bleibt angesichts ständig steigender| Lehre und Forschung wie auch bei den Studierendenzahlen noch viel zu tun.| spannenden und ungewöhnlichen Ich freue mich auf die weitere ver-| Projekten.

trauensvolle Zusammenarbeit. Karin Bänsch/Geschäftsführerin des Studentenwerks Potsdam

Helene Kleine/Rektorin der Fachhochschule Potsdam

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