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(1.1.2019) 10
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Uni Aktuell

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Was kommt nach dem Nothaushalt>

Doch keine Hoffnung auf Verbesserung der Haushaltssituation in den nächsten Jahren. Bei genauem Hin­schauen entpuppt sich auch der Haushaltsentwurf für 2002 und 2003 als Katastrophe.

Das Jahr 2001 stand und steht unter dem Zeichen der Notbewirtschaftung.Spielräume nicht mehr vorhanden, meldete die Unizeitung am Beginn des Jahres, denn etwa neun Millionen DM fehlten zur Finanzierung der Hochschule. Nur mit gros­sen Kraftanstrengungen war und ist die Situation zu bewältigen. Nun hat das Ministerium für Wis­senschaft, Forschung und Kultur(MWFK) den Entwurf des Wirtschaftsplans für den Doppelhaus­halt 2002/03 vorgelegt, und der zeigt, es scheint noch schlimmer zu werden als im Vorjahr.

er Haushalt der Universität Potsdam Dee im Vergleich zu diesem Jahr um

weitere 1,15 Millionen Euro reduziert, obwohl die Bedarfe steigen. Insgesamt ergibt sich aus der ersten Analyse der Zahlen eine Dif­ferenz zwischen den Ansätzen im Entwurf des MWFK und den Anmeldungen der Universität Potsdam in Höhe von 13,1 Millionen Euro in 2002 und 14,7 Millionen Euro in 2003. Diese Differenzen beziehen sich auf eine optimal finanzierte Hochschule. Um den Betrieb der Hochschule wenigstens auf dem Niveau von 2001 zu halten, sind aufgrund der gewachsenen Bedarfe hingegen mindestens Fehlbetrag für die Uni von insgesamt 4,7 Millionen Euro notwen­dig. Das bedeutet im Einzelnen, dass für die

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Bezahlung des Personals etwa ı,5 Millionen Euro, für Sachmittel 1,2 Millionen Euro und für Lehre und Forschung etwa zwei Millionen Euro fehlen. Und konkret bedeutet das: Die Unibiblio­thek wird ab 2003, wenn die Büchergundfinan­zierung durch den Bund weggefallen ist, ent­scheiden müssen, ob zwei Drittel der Zeitschrif­ten abbestellt oder aber keine Bücher mehr bestellt werden. Neue Gebäude können nicht bewirtschaftet, studentische Tutorien können nicht stattfinden, exzellente Wissenschaftler kön­nen nicht ausgestattet werden.

Ein großes Problem ist weiterhin der Bereich der Investitionen. Das Defizit zwischen dem, was der Wirtschaftsplan des MWFK vorsieht und den Summen, die die Universität tatsächlich benötigt, beträgt in 2002 etwa 3,7 Millionen Euro. Damit lassen sich keine Berufungen realisieren, da die wenigen Mittel durch Reparaturen und dringen­de Ersatzbeschaffungen aufgebraucht werden.

Was nun? Im Dezember wird der branden­burgische Landtag über den Doppelhaushalt 2002/03 in dritter Lesung beschliessen. Das Rek­torat wird bis dahin alles tun, die Situation für die Universität Potsdam zu verbessern. Dazu werden einerseits Verhandlungen und Gespräche. mit dem MWFK geführt, und andererseits werden aber auch lautstarke Proteste in der Öffentlich­keit zu hören sein. gl

Foto: Fritze

AusgePUTZt und das PORTAL geöffnet

ehr als acht Jahre lang hat das Referat M Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturar­

beit fleißig ausgePUTZt, hat sich monatlich im Semester bemüht, das universitä­re Leben publizistisch zu begleiten, wobei dabei sicher so mancher Schmutz liegen geblie­ben ist. Mit der heuti­gen Ausgabe ist nun ein neues PORTAL ge­öffnet worden. Entspre­chend den umfassen­den Veränderungen durch das neue Corpo­rate Design der Univer- Di

sität, noch rechtzeitig im Jubiläumsjahr und pünktlich zum Start des neuen Wintersemesters erscheint die Zeitung unter neuem Namen, in neuem Layout sowie in neuem Format und bekommt damit ein gänzlich anderes Gesicht. Mit diesem publizistischen Neubeginn geht ein lang gehegter Wunsch der Redaktion in Erfül­lung. Da man sich an neue Gesichter immer erst gewöhnen muss, um zu entscheiden, ob einem das nun gefällt oder nicht, hoffen wir, dass die Phase des skeptischen Beäugens und Fremdelns nicht allzu lange dauert und so rasch als möglich in kritischer Neugier mündet. Inwieweit POR­TAL nun gern oder weniger gern gelesen wird, wird davon abhängen, was der jeweilige Betrach­ter darin zu finden gedenkt. Was nichts anderes meint, als dass wir hoffen, miteinander noch bes­ser ins Gespräch zu kommen.

Ihre Janny Glaesmer

Erfolgsbilanz

Im Juni 2001 hat die brandenburgische Wis­senschaftsministerin ein Konzept zurHoch­schulentwicklung in Brandenburg bis zum Jahr 2015 vorgelegt, das von der Landesregierung verabschiedet wurde. Das Rektorat der Univer­sität Potsdam hat daraufhin eine Stellungnah­me erarbeitet und diese dem Ministerium zur Diskussion gestellt. In dem Diskussionspapier wird insbesondere die Erfolgsbilanz trotz der angespannten Haushaltslage aufgezeigt. So habe sich die Zahl der Studierenden seit Grün­dung der Hochschule fast vervierfacht, die Summe der durch Wissenschaftler der Uni ein­geworbenen Drittmittel sei auf 25 Millionen DM im Jahre 2000 angewachsen, und die Zahl der Promotionen und Habilitationen stieg im

Jahre 200 auf 149 an. Red.

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