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(1.1.2019) 10
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Neun Juniorprofessuren von der Uni beantragt

Junge Wissenschaftler sollen durch Juniorprofessuren die Chance

zur Profilierung erhalten.

Ein Kernpunkt der Reform des Hochschuldienst­rechtes ist die Einführung von Juniorprofessuren. Mit ihr sollen junge Nachwuchswissenschaftler frühzeitig die Möglichkeit erhalten, zur eigenen Profilierung selbstständig und eigenverantwortlich zu forschen und zu lehren. Im Vorgriff auf die beabsichtigte Reform fördert das Bundesministeri­um für Bildung und Forschung(BMBF) in einem Pilotprogramm 2001/2002 die Erstausstat­tung von herausragend qualifizierten Nachwuchs­wissenschaftlern und Leitern von Forschernach­

wuchsgruppen.

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erste Juniorprofessuren bereit gestellt, wobei jede Professur 150000,00 DM für die Erstaus­stattung erhält. Das brandenburgische Wissen­schaftsministerium will 15 Stellen im Rahmen des Pilotprojektes Juniorprofessur für die drei Universitäten des Landes einrichten. Prorektor Prof. Dr. Bernd Walz sieht mit der Einrichtung der Juniorprofessuren für die Uni Potsdamdie Möglichkeit, die Profilbereiche der Universität zu stärken und jungen hervorragenden Nach­

nsgesamt sollen 3000 Juniorprofessuren mit 360 Millionen Mark gefördert werden. Allein 2001 werden ı2 Millionen Mark für

wuchswissenschaftlern die Chance zur frühzei­tigen eigenen Profilierung zu geben. Er betont aber auchden Pilotcharakter dieser ersten Berufungsrunde für Juniorprofessoren, denn der ‚Juniorprofessor wird sich im universitä­ren Alltag erst noch bewähren müssen. Die Uni erhofft sich durch die Einrichtung der Juniorprofessuren auch eine Verjüngung des Hochschullehrerpersonals und eine Erhöhung des Anteils von Frauen unter der Professoren­schaft. Die Hochschule reichte im September 2001 einen Antrag auf Einrichtung von neun Juniorprofessuren beim Bundesministerium ein, sieben Professuren hat ihr das brandenbur­gische Wissenschaftsministerium inzwischen bewilligt. Geplant ist die Einrichtung von Juniorprofessuren in allen fünf Fakultäten. Direkt nach der Antragsgenehmigung sollen die Ausschreibungen erfolgen. Es sollen Nach­wuchswissenschaftler berufen werden, deren herausragende Promotion nicht länger als fünf

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Jahre zurückliegt und die weitere exzellente wissenschaftliche Leistungen erbracht haben. Die ersten Ruferteilungen sind im Winterse­mester 2001/2002 zu erwarten.

Mit der Einführung der Juniorprofessuren an der Uni Potsdam sind aber auch Fragen und Probleme verbunden. Sie ergeben sich aus der

Auch der Anteil von jungen Frauen an der Professo­renschaft soll mit Juniorprofessuren erhöht werden

rechtlichen Übergangssituation, denn noch ist die Dienstrechtsreform nicht in Kraft getreten. Diese neue Personalkategorie ist noch nicht im Hochschulrahmengesetz und in den nachge­ordneten Gesetzen verankert. Finanziert wer­den auch nur die Erstausstattungen. Die Mittel für die laufenden Ausgaben muss die Uni zusätzlich erbringen. Das stellt die Fakultäten vor große finanzielle Belastungen, wobei sich die Universitätsleitung jedoch bemühen wird, Lösungen gemeinsam mit dem Land und den Fakultäten zu finden. be

Informationen zur Vorbereitung der Einführung der Juniorprofessuren an der Universität Pots­dam finden sich im Intranet unter:

http: //www.uni-potsdam.de /unintern/

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Uni Aktuell

www.uni-potsdam.de/portal /campus

Plattner-Neubau eingeweiht

Aus dem provisorischen Domizil am Luft­schiffhafen ist das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik(HPI), ein An­Institut der Universität Potsdam, jetzt aus­gezogen. Am ı2. Oktober 2001 begann offi­ziell der Lehrbetrieb im neu errichteten Institutskomplex am Uni-Standort Grieb­nitzsee. Auf 9000 Quadratmetern sind Ver­waltungs- und Lehrveranstaltungsräume untergebracht. Auch das Institut für Infor­matik der Uni Potsdam hat jetzt seinen Sitz auf dem Campus am Griebnitzsee. Der Bau der Gebäude wurde nur möglich durch die private Stiftung Hasso Plattners in Höhe von insgesamt 100 Millionen DM. Portal wird in der November-Ausgabe ausführ­licher berichten. be

Sprache, Literatur und Kultur

Angesichts der Grenzlage Brandenburgs als ausrichtendem Bundesland bildeten für den XIII. Deutschen Slavistentag im Rah­menprogramm Kultur und Sprache Polens den Schwerpunkt. Kürzlich trafen sich 400 Teilnehmer an der Uni Potsdam zum Sla­vistentag. Auf dem Programm standen Vor­träge zu den Themenbereichen Literatur­und Sprachwissenschaft sowie Kulturge­schichte. Zwei Sektionen waren der Fach­didaktik und, mit Blick auf die sorbische Minderheit in Brandenburg, der Sorabistik gewidmet. Die Themen aus der Literatur­wissenschaft und Kulturgeschichte umfas­sten neben der literarischen Repräsentation von Geopolitik, Religion und Mythos auch Fragen der Gegenwartsliteraturen, der Lite­raturtheorie sowie der sakralen Grundlagen slavischer Kultur in älteren Kirchentexten. Zu den Tagungsschwerpunkten der Lin­guistik gehörten unter anderem die Gebie­te Grammatik, Textlinguistik und Pragma­tik. Auch das Gebiet der Werbesprachen wurde diskutiert.Neue Medien und Slavis­tik hieß eine weitere linguistische Arbeits­gruppe. Die Sektion der Fachdidaktik tagte zu Themen wie interkulturelle Kommuni­kation und Vermittlung von Grammatik und kulturellen Gegenständen im Schul­unterricht. Red.

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