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(1.1.2019) 10
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Im Trend

Internationalisierung des Studiums

Die Internationalität einer Uni zeigt sich nicht nur in ihren Auslandskontakten. Ebenso wichtig wie die Kooperation mit Partnereinrichtungen ist die Internationalisierung der Lehrean der Uni selbst. Dieser Aufgabe schenkt die Uni Potsdam seit einigen Jahren große Aufmerksamkeit.

o wurden neue Studiengänge mit der Aus­richtung auf internationale Kompatibilität eingeführt. Der gemeinsam mit der Fach­hochschule Potsdam und der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam durchgeführte StudiengangEuropäische Medienwissenschaf­ten ist ein Beispiel dafür. Hier ist ein interna­tionaler Abschluss, Bachelor oder Master, mög­lich. Die Inhalte des Studiums sind auf europäi­sche und internationale Zusammenhänge aus­gerichtet. Internationale Abschlüsse gibt es auch in der Informatik, in der Regionalwissenschaft, in der Softwaresystemtechnik, in den Studien­gängen Polymer science und Public Manage­ment. Erstmals wurde im Jahre 2000 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der GradMaster of Public Manage­ment verliehen. Der in englischer Sprache durchgeführte internationale Aufbaustudien­gang richtet sich vorrangig an junge Verwal­tungsangestellte des höheren Dienstes aus Län­dern der Dritten Welt, aber ebenso an Studieren­de im Hauptstudium an der Uni. Der englisch­sprachige, fächerübergreifende Master-Studien­gang Polymer science wurde im Wintersemes­ter 1999/2000 gemeinsam mit der Freien Uni­versität Berlin, mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin eingeführt. In Vorbereitung ist an der Uni die Einführung des ZusatzstudiengangesLernen für Europa. Hier geht es um die Ausbildung von Lehrern für den bilingualen Sachfachunterricht. Die Juristischen Fakultäten der Universitäten Potsdam und Paris X-Nanterre führen gemein­same Studienprogramme für jeweils eine Grup­pe deutscher und französischer Studierender durch. Sie sollen den deutschen und französi­

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Studiengänge mit internationalen Abschlüssen gehören inzw Attraktivität der Uni Potsdam.

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schen Studierenden neben dem Studium des jewei­ligen nationalen Rechts eine Zusatzausbildung im Recht des jeweils anderen Landes vermitteln. Die deutschen Studierenden werden im französischen Recht in französischer Sprache, die französischen Studierenden im deutschen Recht in deutscher Sprache ausgebildet.

Weiterhin bietet die Uni ein vielfältiges, nicht nur traditionelles Sprachenangebot, wie Englisch, Französisch, aber auch Latein, Polnisch, Tsche­chisch oder Spanisch, an. Dadurch werden die Stu­dierfähigkeit der deutschen Studenten im Ausland erhöht und ihre Berufsorientierung konkretisiert.

Zur Internationalisierung der Lehre trägt eben­so bei, dass in einigen Studiengängen Fachveran­staltungen in Fremdsprachen abgehalten werden, so zum Beispiel in der Informatik.

Ein weiterer Aspekt der Internationalisierung betrifft das European Credit Transfer System (ECTS). Das Credit-Point-System(CPS) wird schritt­weise an der Uni eingeführt und dient der Erfassung des Aufwandes für das Erbringen von Studienleis­tungen. Damit wird die Grundlage gelegt für die ein­heitliche Berechnung der Studienleistungen in den verschiedenen Ländern. An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät wird dieses Sys­tem bereits durchgängig angewandt.

Auch Auslandspraktika sind für viele Studieren­de fester Bestandteil ihres Studiums. Bieten sie doch die beste Möglichkeit, den Horizont zu erweitern, die jeweilige Sprache zu vervollkommnen und frem­de Kulturen kennen zu lernen. Sie stellen eine gute Alternative und sinnvolle Ergänzung zum Auslands­studium dar. Im Studienjahr 2001/2002 werden rund 200 Studierende aus nahezu allen Fachrich­tungen der Uni einen längeren Studienaufenthalt oder ein Praktikum im Ausland verbringen. be

ischen zum Studienalltag und erhöhen die

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