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Im Trend
Internationalisierung des Studiums
Die Internationalität einer Uni zeigt sich nicht nur in ihren Auslandskontakten. Ebenso wichtig wie die Kooperation mit Partnereinrichtungen ist die Internationalisierung der Lehre’an der Uni selbst. Dieser Aufgabe schenkt die Uni Potsdam seit einigen Jahren große Aufmerksamkeit.
o wurden neue Studiengänge mit der Ausrichtung auf internationale Kompatibilität eingeführt. Der gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam und der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam durchgeführte Studiengang„Europäische Medienwissenschaften“ ist ein Beispiel dafür. Hier ist ein internationaler Abschluss, Bachelor oder Master, möglich. Die Inhalte des Studiums sind auf europäische und internationale Zusammenhänge ausgerichtet. Internationale Abschlüsse gibt es auch in der Informatik, in der Regionalwissenschaft, in der Softwaresystemtechnik, in den Studiengängen Polymer science und Public Management. Erstmals wurde im Jahre 2000 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Grad„Master of Public Management“ verliehen. Der in englischer Sprache durchgeführte internationale Aufbaustudiengang richtet sich vorrangig an junge Verwaltungsangestellte des höheren Dienstes aus Ländern der Dritten Welt, aber ebenso an Studierende im Hauptstudium an der Uni. Der englischsprachige, fächerübergreifende Master-Studiengang Polymer science wurde im Wintersemester 1999/2000 gemeinsam mit der Freien Universität Berlin, mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin eingeführt. In Vorbereitung ist an der Uni die Einführung des Zusatzstudienganges„Lernen für Europa“. Hier geht es um die Ausbildung von Lehrern für den bilingualen Sachfachunterricht. Die Juristischen Fakultäten der Universitäten Potsdam und Paris X-Nanterre führen gemeinsame Studienprogramme für jeweils eine Gruppe deutscher und französischer Studierender durch. Sie sollen den deutschen und französi
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Studiengänge mit internationalen Abschlüssen gehören inzw Attraktivität der Uni Potsdam.
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schen Studierenden neben dem Studium des jeweiligen nationalen Rechts eine Zusatzausbildung im Recht des jeweils anderen Landes vermitteln. Die deutschen Studierenden werden im französischen Recht in französischer Sprache, die französischen Studierenden im deutschen Recht in deutscher Sprache ausgebildet.
Weiterhin bietet die Uni ein vielfältiges, nicht nur traditionelles Sprachenangebot, wie Englisch, Französisch, aber auch Latein, Polnisch, Tschechisch oder Spanisch, an. Dadurch werden die Studierfähigkeit der deutschen Studenten im Ausland erhöht und ihre Berufsorientierung konkretisiert.
Zur Internationalisierung der Lehre trägt ebenso bei, dass in einigen Studiengängen Fachveranstaltungen in Fremdsprachen abgehalten werden, so zum Beispiel in der Informatik.
Ein weiterer Aspekt der Internationalisierung betrifft das European Credit Transfer System (ECTS). Das Credit-Point-System(CPS) wird schrittweise an der Uni eingeführt und dient der Erfassung des Aufwandes für das Erbringen von Studienleistungen. Damit wird die Grundlage gelegt für die einheitliche Berechnung der Studienleistungen in den verschiedenen Ländern. An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät wird dieses System bereits durchgängig angewandt.
Auch Auslandspraktika sind für viele Studierende fester Bestandteil ihres Studiums. Bieten sie doch die beste Möglichkeit, den Horizont zu erweitern, die jeweilige Sprache zu vervollkommnen und fremde Kulturen kennen zu lernen. Sie stellen eine gute Alternative und sinnvolle Ergänzung zum Auslandsstudium dar. Im Studienjahr 2001/2002 werden rund 200 Studierende aus nahezu allen Fachrichtungen der Uni einen längeren Studienaufenthalt oder ein Praktikum im Ausland verbringen. be
ischen zum Studienalltag und erhöhen die
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