Entscheidend ist
Qualitä
Ein Institutsdirektor gibt Antwort
Für internationales Flair sorgen aus dem Ausland kommende Lehrende an den Instituten der Uni. Im Hochschulalltag sind sie nicht mehr wegzudenken. Portal-Redakteurin Petra Görlich sprach darüber mit
dem Geschäftsführenden Leiter des Uni-Instituts für Physik, Prof. Dr.
Martin Wilkens.
Wie viele ausländische Lehrende arbeiten gegenwärtig bei Ihnen am Institut und was erwarten Sie von Ihnen für Ihr Fach?
Wilkens: Derzeit haben wir am Institut etwa 120 Mitarbeiter, davon circa 80 Drittmittel-finanziert. Der Ausländeranteil unter den Mitarbeitern, die im übrigen alle in dieser oder jener Form an der Lehre beteiligt sind, beträgt rund 25 Prozent. Ausländische Wissenschaftler, seien es Gäste, seien es Doktoranden, PostDocs oder
: berufene Professoren gehören zur Physik wie die Luft zum Leben. Aber gilt das nicht für jede Wissenschaft?
Sicher gibt es Resonanz vonseiten der Studierenden. Wie haben Sie ihre ausländischen Dozenten aufgenommen?
Tandem
Tandem heißt ein Projekt, bei dem deutsche Studierende über ausländische Studierende Partnerschaften übernehmen. Wer neu an die Uni kommt, kann gerade in den schwierigen ersten Wochen von seinem Tandempartner Hilfe bei‘ Behördengängen, bei den ersten Einkäufen oder bei der Studienpla; nung erhalten. Tandem ist ein Gemeinschaft rojekt des Akademischen Auslandsamtes‘ der Uni und der Lokalen Erasmus_
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Titel
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Foto: Fritze
Wilkens: Genauso wie die nichtausländischen. Entscheidend sind die Qualitäten als Lehrerin beziehungsweise Lehrer. Was das Sprachproblem betrifft, bieten unsere Internationalen sogar den Vorteil, dass die Studierenden schnell in Kontakt mit der Lingua Franca der Physik, dem Englischen kommen.
Ein internationaler Lehrkörper an den Instituten und Fakultäten der Universität Potsdam. Ist das der Weg in die Zukunft?
Wilkens: Unbedingt. Insbesondere die Berufungen können noch stärker internationalisiert werden. Da stehen wir nämlich mit etwas weniger als zehn Prozent noch ziemlich national da.
Vielen Dank für das Gespräch.
IAESTE
Die International Association for the Exchange of Students for Technical Experiences
(IAESTE) vermittelt und betreut Praktika für} _ Studierende der Ingenieur- und Naturwissen
schaften sowie der Land- und Forstwirtschaft welweit. Red.
Kontakt: JAESTE-Komitee der Uni Potsdam,
E-Mail: iaeste@rz.uni-potsdam.de, WWW: hitp://unww.iaeste.de/
Arbeitskreis Ausländische Studierende
Der Arbeitskreis Ausländische Studierende (AKAS) ist eine eingetragene Vereinigung an der Universität Potsdam. Die Mitglieder des Arbeitskreises kümmern sich um die fachliche und soziale Integration ausländischer Studierender der Uni und des Studienkollegs in den _ universitären Alltag. Besonders in der Anfangsphase des Studiums soll ihnen Hilfe gegeben werden bei der Eingewöhnung in den WER oder bei der Woher und Jobsuche.. Red. Kontakt: Stefanie Schurer, E-Mail: ‚akausland@uni-potsdam. de, hi Ha nina de/ju/akausland
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