Heft 
(1.1.2019) 10
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Personalia

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Kanzler Klein sagt ade

Nach sechs Jahren Kanzlerschaft und einem Jahr als Berater des Rektors an der Uni Potsdam wurde am 4. Oktober Alfred Klein feierlich verab­schiedet. Dr. Barbara Eckardt wollte wissen, was

ihn nach seiner engagierten Arbeit und seinem Abschied persönlich bewegt hat.

Woran erinnern Sie sich besonders gern, wenn Sie an Ihre Potsdamer Zeit denken?

Klein: Ich erinnere mich unter anderem sehr gern an die musikalische Begleitung von Veran­staltungen durch die beiden Musikerinnen Iris Unger und Uta Meyer sowie an die in Potsdam gefundenen persönlichen Freundschaften.

Was werden Sie ganz sicher vermissen, wenn Sie nun zu neuen Ufern aufbrechen?

Klein: Ich vermisse den genialen Amtssitz Am Neuen Palais 10.

Wie wir wissen, haben Sie eine Unternehmens­beratung für Public Private Partnership gegrün­det. Welche Ziele verfolgen Sie dabei?

Klein: Hierbei geht es darum, öffentlich rechtli­che Einrichtungen mit privaten Unternehmen zu verknüpfen und bei der Durchführung von Projekten insbesondere im Bereich der Wissen­schaft zu unterstützen. Entsprechende Verbund­projekte sollen Beratung hinsichtlich Organisa­tionsmodelle und Fördermöglichkeiten erhalten.

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute.

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Preis für Orgelbau

Prof. Dr. Reimund Gerhard-Multhaupt

aus dem Institut für Physik erhielt gemein­sam mit der Alexan­der Schuke Orgelbau Potsdam GmbH den Professor-Adalbert­

Seifritz-Preis 2001 für das ProjektVerfah­ren im restaurativen und rekonstruktiven Orgelbau. Geehrt werden mit dem Preis erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit von Handwerkern und Wissenschaftlern in Deutschland. Red.

Neu ernannt

Preise verliehen

Im Rahmen des Tages der Mathematisch-Natur­wissenschaftlichen Fakultät wurden im Juli 2001 zwei Preise verliehen. Den mit 1000 DM dotier­ten Jacob-Jacobi-Preis für den besten Studienab­schluss des Jahrgangs teilten sich der Biologe Thorsten Stroh und die Geografin Susan Thieme. Stroh befasste sich in seiner Diplomarbeit mit der Herstellung und Charakterisierung von mono­klonalen Anti-Kohlenhydrat-Antikörpern. Susan Thieme beschäftigte sich in ihrer Magisterarbeit mit der Altstadtsanierung in Malaysia. Der mit 2000 DM dotierte Michelson-Preis für die beste Promotion des Jahrgangs ging an Dr. Thomas Krainer vom Institut für Mathematik. Er forschte

zur Theorie parabolischer Gleichungen. Red.

Mathias Weske hat eine Professur für Analy­se und Planung von Softwaresystemen/ Schwerpunkt Unterstützung betriebswirt­schaftlicher Abläufe inne. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Berufung der Uni­versität Potsdam und des Hasso-Plattner­Soft­waresystemtechnik.

Der Wissenschaftler wurde 1963 in Kassel geboren und studierte von 1983 bis 1989 Informatik Universität Koblenz. An dieser Universität arbeitete er anschlie-. ßend bis 1993 als wissenschaftlicher Mitarbei­ter im Fachbereich Informatik. Im Jahre 1993 promovierte er in Koblenz über Deadlockbe­

Institutes für

an der

handlung in verteilten Datenbanksystemen. Von 1993 bis 2000 war Mathias Weske akade­mischer Rat im Institut für Wirtschaftsinfor­matik der Universität Münster. Dort habilitier­te er sich 2000 mit dem ThemaEntwurf und Analyse flexibler Workflow-Management-Sys­teme. Bis zur Annahme seiner Professur in Potsdam war Weske als Universitätsdozent im Bereich Informatik der Technischen Univer­sität Eindhoven/ Niederlande tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören flexibles und verteiltes Workflow-Management auf der Basis objektorientierter Design- und Imple­mentierungstechniken, Methodologien zur Entwicklung von Workflow-Anwendungen sowie komponentenbasierte Softwaretechno­logie und ihre Anwendung für E-Services.

Foto: privat

Hubert Wiggering bekleidet eine Professur für Geoökologie. Es handelt sich um eine gemeinsa­me Berufung der Universität Potsdam und des Zentrums für Agrarlandschafts- und Landnut­zungsforschung e.V. Müncheberg(ZALF). Der Wissenschaftler wurde 1956 in Freren, Kreis Emsland geboren. Er studierte von 1975 bis 1981 Geologie und Paläontologie an der Universität Münster. Zum ThemaMechanismen bei der Verwitterung aufgehaldeter Sedimente des Ober­karbons promovierte er 1984 an der Universität­Gesamthochschule Essen. Nach der Promotion wechselte er als Post-Doktorand an die California State University nach Los Angeles/USA. 1992 habilitierte er sich in Essen zum ThemaEnt­wicklung des Sauerstoffs in der Präkambrischen Atmosphäre. 1998 erfolgie die Um­habilitation im Fachbe­reich Geowissenschaf­ten der Johannes Gut­enberg-Universität

Mainz. Im Jahre 1993 übernahm Wiggering die Tätigkeit des Gene­ralsekretärs des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen, die er 2001 beendete. Es handelt sich um ein Bera­

tungsgremium der Bundesregierung. Seit März 2001 ist er Direktor des ZALF. Bevor er an die Universität Potsdam berufen wurde, war er als Privatdozent an der Universität Mainz tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Umweltgeologie, Rekultivierung von Bergbaufol­gelandschaften, Fragestellungen der Umweltin­dikatoren sowie Landschaftsnutzung. be

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Foto: privat