Personalia
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Kanzler Klein sagt ade
Nach sechs Jahren Kanzlerschaft und einem Jahr als Berater des Rektors an der Uni Potsdam wurde am 4. Oktober Alfred Klein feierlich verabschiedet. Dr. Barbara Eckardt wollte wissen, was
ihn nach seiner engagierten Arbeit und seinem Abschied persönlich bewegt hat.
Woran erinnern Sie sich besonders gern, wenn Sie an Ihre Potsdamer Zeit denken?
Klein: Ich erinnere mich unter anderem sehr gern an die musikalische Begleitung von Veranstaltungen durch die beiden Musikerinnen Iris Unger und Uta Meyer sowie an die in Potsdam gefundenen persönlichen Freundschaften.
Was werden Sie ganz sicher vermissen, wenn Sie nun zu neuen Ufern aufbrechen?
Klein: Ich vermisse den genialen Amtssitz Am Neuen Palais 10.
Wie wir wissen, haben Sie eine Unternehmensberatung für Public Private Partnership gegründet. Welche Ziele verfolgen Sie dabei?
Klein: Hierbei geht es darum, öffentlich rechtliche Einrichtungen mit privaten Unternehmen zu verknüpfen und bei der Durchführung von Projekten insbesondere im Bereich der Wissenschaft zu unterstützen. Entsprechende Verbundprojekte sollen Beratung hinsichtlich Organisationsmodelle und Fördermöglichkeiten erhalten.
Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute.
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Preis für Orgelbau
Prof. Dr. Reimund Gerhard-Multhaupt
aus dem Institut für Physik erhielt gemeinsam mit der Alexander Schuke Orgelbau Potsdam GmbH den Professor-Adalbert
Seifritz-Preis 2001 für das Projekt„Verfahren im restaurativen und rekonstruktiven Orgelbau“. Geehrt werden mit dem Preis erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit von Handwerkern und Wissenschaftlern in Deutschland. Red.
Neu ernannt
Preise verliehen
Im Rahmen des Tages der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät wurden im Juli 2001 zwei Preise verliehen. Den mit 1000 DM dotierten Jacob-Jacobi-Preis für den besten Studienabschluss des Jahrgangs teilten sich der Biologe Thorsten Stroh und die Geografin Susan Thieme. Stroh befasste sich in seiner Diplomarbeit mit der Herstellung und Charakterisierung von monoklonalen Anti-Kohlenhydrat-Antikörpern. Susan Thieme beschäftigte sich in ihrer Magisterarbeit mit der Altstadtsanierung in Malaysia. Der mit 2000 DM dotierte Michelson-Preis für die beste Promotion des Jahrgangs ging an Dr. Thomas Krainer vom Institut für Mathematik. Er forschte
zur Theorie parabolischer Gleichungen. Red.
Mathias Weske hat eine Professur für Analyse und Planung von Softwaresystemen/ Schwerpunkt Unterstützung betriebswirtschaftlicher Abläufe inne. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Berufung der Universität Potsdam und des Hasso-PlattnerSoftwaresystemtechnik.
Der Wissenschaftler wurde 1963 in Kassel geboren und studierte von 1983 bis 1989 Informatik Universität Koblenz. An dieser Universität arbeitete er anschlie-. ßend bis 1993 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Informatik. Im Jahre 1993 promovierte er in Koblenz über Deadlockbe
Institutes für
an der
handlung in verteilten Datenbanksystemen. Von 1993 bis 2000 war Mathias Weske akademischer Rat im Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster. Dort habilitierte er sich 2000 mit dem Thema„Entwurf und Analyse flexibler Workflow-Management-Systeme“. Bis zur Annahme seiner Professur in Potsdam war Weske als Universitätsdozent im Bereich Informatik der Technischen Universität Eindhoven/ Niederlande tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören flexibles und verteiltes Workflow-Management auf der Basis objektorientierter Design- und Implementierungstechniken, Methodologien zur Entwicklung von Workflow-Anwendungen sowie komponentenbasierte Softwaretechnologie und ihre Anwendung für E-Services.
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Hubert Wiggering bekleidet eine Professur für Geoökologie. Es handelt sich um eine gemeinsame Berufung der Universität Potsdam und des Zentrums für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung e.V. Müncheberg(ZALF). Der Wissenschaftler wurde 1956 in Freren, Kreis Emsland geboren. Er studierte von 1975 bis 1981 Geologie und Paläontologie an der Universität Münster. Zum Thema„Mechanismen bei der Verwitterung aufgehaldeter Sedimente des Oberkarbons“ promovierte er 1984 an der UniversitätGesamthochschule Essen. Nach der Promotion wechselte er als Post-Doktorand an die California State University nach Los Angeles/USA. 1992 habilitierte er sich in Essen zum Thema„Entwicklung des Sauerstoffs in der Präkambrischen Atmosphäre“. 1998 erfolgie die Umhabilitation im Fachbereich Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität
Mainz. Im Jahre 1993 übernahm Wiggering die Tätigkeit des Generalsekretärs des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen, die er 2001 beendete. Es handelt sich um ein Bera
tungsgremium der Bundesregierung. Seit März 2001 ist er Direktor des ZALF. Bevor er an die Universität Potsdam berufen wurde, war er als Privatdozent an der Universität Mainz tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Umweltgeologie, Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften, Fragestellungen der Umweltindikatoren sowie Landschaftsnutzung. be
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Foto: privat