Heft 
(1.1.2019) 11
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Uni Aktuell

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Ideale Ausstattung

Informatik im neuen Haus am Griebnitzsee

Nahezu traumhafte Bedingungen herrschen am neuen Standort Griebnitzsee für den Bereich Informatik der Uni. Nach dem Umzug vom Komplex Neues Palais in das neue Haus sprach Portal-Redakteurin Dr. Barbara Eckardt mit dem Institutsdirektor Prof. Dr. Helmut Jürgensen.

Institutsdirektor Prof. Dr. Helmut Jürgensen kann im neuen Informatik-Haus nun unter idealen Bedingun­

gen lehren und forschen.

Mit dem Neubau des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) erhielt auch das Institut für Informatik ein neues, sehr modernes Gebäude. Was verändert sich für Sie mit dem Umzug an den Uni-Standort Griebnitzsee im Studien- und Forschungsalltag?

Jürgensen: Auch wenn uns das Neue Palais hier in Griebnitzsee sehr fehlt, ist die räumliche Nähe des Institutes für Informatik zum Hasso-Platt­ner-Institut(HPI) sehr wichtig, um eng mitein­ander kooperieren zu können. Die Unterbrin­gung unseres Institutes am Standort Neues Palais war von der räumlichen und technischen Ausstattung nicht adäquat zu dem, was wir inhaltlich gestalten wollen. Für Lehre und For­schung haben sich die Bedingungen mit dem Neubau nun erheblich verbessert. Wissenschaft­ler, die zusammen arbeiten, sind nicht mehr räumlich getrennt.

Welchen Nutzen ziehen Sie aus der Zusammen­arbeit mit dem HPI?

Jürgensen: Wir sind gegenwärtig noch in der Anlaufphase der Zusammenarbeit, aber in der Lehre gibt es bereits erhebliche Synergieeffek­te. Unser Institut deckt beispielsweise große Teile der Informatik-Grundausbildung für das

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UNIVERSITÄT POTSDAM Babelsberg Haus 4

Institut für Informatik

HPI ab. Wir erhalten aus dem HPI Unterstüt­zung in solchen Bereichen wie Computergra­fik oder Softwarequalitätsmanagement, die wir personell nicht abdecken können. Für den spe­ziellen Bereich der Softwaresystemtechnik, den unsere Studierenden auch absolvieren, bekom­men wir aus dem HPI ebenfalls Verstärkung durch Fachkräfte.

Was zeichnet die Informatikausbildung an der Uni Potsdam im Vergleich zu anderen Unis aus?

Jürgensen: Wir bieten eine große Auswahl von Studiengängen an. Bei uns kann man mit dem Diplom, mit dem Bachelor of Science, dem Master of Science, mit zwei Magistern und mit dem Lehramt abschließen. Unsere Studienord­nungen sind im Vergleich zu anderen deut­schen Hochschulen ausgesprochen flexibel und erlauben den Studierenden in hohem Maße eine eigene Gestaltung des Studiums. Wir haben im Augenblick auch eine vergleichs­weise gute Betreuungsrelation zwischen Stu­dierenden und Lehrenden. Noch sind wir in der Lage, unsere Studierenden persönlich zu ken­nen. Und nicht zuletzt sind jetzt die techni­schen Bedingungen zur Absolvierung des Stu­diums hervorragend.

Welches sind gegenwärtige wichtige For­schungsvorhaben in der Informatik an der Uni?

Jürgensen: Zu unseren zahlreichen Forschungs­vorhaben zählen fehlertolerante Schaltungen. Hier geht es um Schaltungen, die defekt sind und trotzdem noch funktionieren müssen, beispiels­weise bei Schaltungen im Bahnverkehr. Wir beschäftigen uns aber auch mit multimedien­unterstützter Lehre, mit der Wissensverarbeitung oder mit der Simulation von genetischen Prozes­sen, wo es um die. Untersuchung von DNA­Sequenzen mit Hilfe von Computern geht.

Vielen Dank für das Gespräch.

Tag der Offenen Tür

Am 14. November 2001 findet ab 10.00 Uhr der Tag der Offenen Tür im Neubau des Insti­tuts für Informatik auf dem Gelände des Has­so-Plattner-Instituts, Haus 4 statt. Ebenfalls am 14. November wird ab 14.00 Uhr der 2. Multimedies durchgeführt. Im Hörsaalge­bäude des HPI, Hörsaal ı werden Multime­dia-Projekte der Uni präsentiert,

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