Uni Aktuell
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Ideale Ausstattung
Informatik im neuen Haus am Griebnitzsee
Nahezu traumhafte Bedingungen herrschen am neuen Standort Griebnitzsee für den Bereich Informatik der Uni. Nach dem Umzug vom Komplex Neues Palais in das neue Haus sprach Portal-Redakteurin Dr. Barbara Eckardt mit dem Institutsdirektor Prof. Dr. Helmut Jürgensen.
Institutsdirektor Prof. Dr. Helmut Jürgensen kann im neuen Informatik-Haus nun unter idealen Bedingun
gen lehren und forschen.
Mit dem Neubau des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) erhielt auch das Institut für Informatik ein neues, sehr modernes Gebäude. Was verändert sich für Sie mit dem Umzug an den Uni-Standort Griebnitzsee im Studien- und Forschungsalltag?
Jürgensen: Auch wenn uns das Neue Palais hier in Griebnitzsee sehr fehlt, ist die räumliche Nähe des Institutes für Informatik zum Hasso-Plattner-Institut(HPI) sehr wichtig, um eng miteinander kooperieren zu können. Die Unterbringung unseres Institutes am Standort Neues Palais war von der räumlichen und technischen Ausstattung nicht adäquat zu dem, was wir inhaltlich gestalten wollen. Für Lehre und Forschung haben sich die Bedingungen mit dem Neubau nun erheblich verbessert. Wissenschaftler, die zusammen arbeiten, sind nicht mehr räumlich getrennt.
Welchen Nutzen ziehen Sie aus der Zusammenarbeit mit dem HPI?
Jürgensen: Wir sind gegenwärtig noch in der Anlaufphase der Zusammenarbeit, aber in der Lehre gibt es bereits erhebliche Synergieeffekte. Unser Institut deckt beispielsweise große Teile der Informatik-Grundausbildung für das
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UNIVERSITÄT POTSDAM Babelsberg Haus 4
Institut für Informatik
HPI ab. Wir erhalten aus dem HPI Unterstützung in solchen Bereichen wie Computergrafik oder Softwarequalitätsmanagement, die wir personell nicht abdecken können. Für den speziellen Bereich der Softwaresystemtechnik, den unsere Studierenden auch absolvieren, bekommen wir aus dem HPI ebenfalls Verstärkung durch Fachkräfte.
Was zeichnet die Informatikausbildung an der Uni Potsdam im Vergleich zu anderen Unis aus?
Jürgensen: Wir bieten eine große Auswahl von Studiengängen an. Bei uns kann man mit dem Diplom, mit dem Bachelor of Science, dem Master of Science, mit zwei Magistern und mit dem Lehramt abschließen. Unsere Studienordnungen sind im Vergleich zu anderen deutschen Hochschulen ausgesprochen flexibel und erlauben den Studierenden in hohem Maße eine eigene Gestaltung des Studiums. Wir haben im Augenblick auch eine vergleichsweise gute Betreuungsrelation zwischen Studierenden und Lehrenden. Noch sind wir in der Lage, unsere Studierenden persönlich zu kennen. Und nicht zuletzt sind jetzt die technischen Bedingungen zur Absolvierung des Studiums hervorragend.
Welches sind gegenwärtige wichtige Forschungsvorhaben in der Informatik an der Uni?
Jürgensen: Zu unseren zahlreichen Forschungsvorhaben zählen fehlertolerante Schaltungen. Hier geht es um Schaltungen, die defekt sind und trotzdem noch funktionieren müssen, beispielsweise bei Schaltungen im Bahnverkehr. Wir beschäftigen uns aber auch mit multimedienunterstützter Lehre, mit der Wissensverarbeitung oder mit der Simulation von genetischen Prozessen, wo es um die. Untersuchung von DNASequenzen mit Hilfe von Computern geht.
Vielen Dank für das Gespräch.
Tag der Offenen Tür
Am 14. November 2001 findet ab 10.00 Uhr der Tag der Offenen Tür im Neubau des Instituts für Informatik auf dem Gelände des Hasso-Plattner-Instituts, Haus 4 statt. Ebenfalls am 14. November wird ab 14.00 Uhr der 2. Multimedies durchgeführt. Im Hörsaalgebäude des HPI, Hörsaal ı werden Multimedia-Projekte der Uni präsentiert,
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