Heft 
(1.1.2019) 11
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Neue Planeten gesucht

5. Leibniz-Kolleg Potsdam

Mit dem Thema Extrasolare Planeten beschäftigte sich das diesjährige Leibniz­

Kolleg Potsdam, das vom 23. bis 26. Oktober an der Universität Potsdam statt­

fand. In diesem Rahmen präsentierten internationale Spitzenwissenschaftler ihre Arbeitsgebiete der Öffentlichkeit. Die Veranstaltungen des Leibniz-Kollegs wurden getragen von der Universität Potsdam, dem Astrophysikalischen Insti­

tut Potsdam und dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik.

Den Hauptvortrag hielt Prof. Dr. Michel May­or. Er entdeckte 1995 gemeinsam mit einem Studenten den ersten extrasolaren Planeten, den Begleiter zum Stern 51 Pegasi. Damit eröffnete er ein völlig neues Forschungsgebiet.

Verglichen mit dem Sonnensystem zeichnen sich diese Planetensysteme durch eine große Vielfalt aus. Es existieren bereits Pläne für

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Weltraumforschung mit Satelliten, die das Wissen über diese neuen Welten im Kosmos verändern werden. Die Zahl der entdeckten so genannten Exoplaneten wird auf mehrere Tau­send ansteigen. Außerdem wird es aufgrund dieser neuen Beobachtungsmethoden möglich sein, extrasolare Planeten nicht nur zu sehen, sondern auch ihre chemische Zusammenset­zung zu analysieren.

Michael Mayor ist ordentlicher Professor am Institut für Astronomie der Universität Genf und seit 1998 Direktor des Genfer Observatori­ums.

Der diesjährigePreis des Leibniz-Kollegs für die beste mathematisch-naturwissenschaftliche Publikation ist an Dr. Nina Bechthold verliehen worden. Die 1974 geborene Wissenschaftlerin entwickelte ein neues Verfahren für die Herstel­

Fotos: Royal Observatory Edinburgh, Anglo-Australian Observatory, and AURA[unten]; UNICO

Forschung

greenhirn Forschungspreis 2002

Das Freiburger Öko-Institut e.V. hat den green­hirn Forschungspreis 2002 ausgeschrieben. Eingereicht werden können Studien- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen, die sich rund um das Thema Informations- und Kom­munikationstechnologie drehen. Der Preis ist mit 5.000,00 DM dotiert. Anmeldeformulare sind unter http://www.oeko.de abrufbar. Einzu­reichen sind die Arbeiten bis zum 31.12.2001 beim Öko-Institut e.V., Sekretariat der Geschäftsführung, Gernot Marenbach. Post­fach 6226, 79038 Freiburg.

Weitere Informationen unter Tel.: 0761/4529513 oder E-Mail:

lung umweltfreundlicher Lacke und Farben. Sie promovierte am Max-Planck-Institut für Kolloid­und Grenzflächenforschung Golm. Dank eines zunehmenden Umweltbewusstseins wird bei der Herstellung von Heizkörper- und Autola­cken, Wandfarben, Toner und Tinten immer stärker auf die Umstellung lösemittelhaltiger Rezepturen aus Wasserbasis-Rezepturen ge­drängt. Eine umweltverträgliche Herstellung der so genanntenMiniemulsionen ist durch die Arbeit der Preisträgerin in greifbare Nähe gerückt. Der Preis wird zur Förderung von Nach­wuchswissenschaftlern unter 30 Jahren ausge­schrieben. Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeich­nung soll einen Auslandsaufenthalt in einer renommierten Forschungseinrichtung oder die Teilnahme an einer internationalen Konferenz Red.

unterstützen.

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