Heft 
(1.1.2019) 05
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Uni Aktuell

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Mehr Studienplätze in

Brandenburg

Bio- und Wirtschaftsinformatik können eingerichtet werden

Mehr Geld gibt es auch für Studiengänge, in denen die Belastungen für Lehrende und Lernende

besonders hoch ist.

ie Universität Potsdam kann ihr Stu­D dienangebot erweitern. Das wird mög­

lich, weil die Ministerin für Wissen­schaft, Forschung und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, die Anzahl der Studienplätze im Land Brandenburg von derzeit 26 000 bis zum Win­tersemester 2003/2004 um 1700 erhöht. Dafür stehen ihr im Doppelhaushalt 2002/2003 insge­samt 5,23 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird in einer ersten Ausbaustufe dem Kabinetts­beschluss zum Ausbau der Hochschulen bis zum Jahr 2007 Rechnung getragen.

Zur Umsetzung der Studienplatzerweiterung legten die brandenburgischen Hochschulen dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur(MWFK) insgesamt 66 Vorschläge vor. Nach der Prüfung durch das Ministerium wer­den nun 24 Vorschläge realisiert, davon zehn an Universitäten. Sechs der von der Universität Potsdam eingereichten 24 Projekte wurden in den Förderkatalog des Ministeriums aufgenom­men. Das bedeutet, dass an der Uni Potsdam 369 ausfinanzierte neue Studienplätze geschaf­fen werden, wobei die Uni sich verpflichtet, einen Eigenanteil von 72 Plätzen zu erbringen.

Geförderte Projekte sind die für die Struktur der Uni wichtigen Module Bioinformatik sowie

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Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik und die Modellstudiengänge Europäische Medienwis­senschaft sowie Polymer Science. Zusätzliche finanzielle Mittel gibt es auch für zwei Studien­gänge, bei denen eine besonders hohe Überlast abgebaut werden muss. Das betrifft die Studien­gänge Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, einschließlich Philosophie, sowie Sportwissen­

schaft. Hier studieren gegenwärtig zwei- bis drei­mal so viele Studierende wie Kapazitäten vorhan­den sind.

Insgesamt werden die Fördermittel verwen­det, um, wie in den beiden Informatik-Studien­gängen, Professuren mit entsprechendem Per­sonal zu besetzen. In den anderen Bereichen werden Mittel unter anderem für Lehraufträge und Honorare bereitgestellt.

Das MWFK nutzte ein zweistufiges Verfah­ren, um die zu fördernden Projekte auszuwäh­len. Der Prorektor für Entwicklungsplanung und Finanzen der Uni Potsdam, Prof. Dr. Jürgen Rode, zeigt sich erfreut, dass das MWFK einen Teil der Anmeldungen der Universität Potsdam finanziert. Zugleich kritisierte er am Auswahl­verfahren des MWFK, dass nicht alle Kriterien, qualifiziert nachvollziehbar waren, das Ministe­rium keine Erläuterungen abgegeben hat. Im

Jahre 2003 wird das MWFK weitere Projekte bewilligen. Jürgen Rode geht davon aus, dass dann auch die in derWarteschleife befind­lichen Studiengänge Jüdische Studien und Geo­wissenschaften spätestens ab 2004 eine Förde­rung erhalten werden. be

Gremienwahlen

Am 25., 26. und 27. Juni 2002 finden an der Universität Potsdam Wahlen zur Zusammen­setzung des Senats sowie der Fakultätsräte und zur Gleichstellungsbeauftragten der Uni statt. Die Wählerverzeichnisse für diese Wahlen lie­gen noch bis zum 28. Mai täglich von 9.00 bis 15.00 Uhr im zentralen Wahlbüro in der Geschäftsstelle des Wahlausschusses, Am Neuen Palais, Haus 09, Raum 1.Z.08,(Tel.: 977-1789) aus. Einblick können Interessierte auch in den Dekanaten der Fakultäten neh­men. Das Einreichen von Wahlvorschlägen ist gleichfalls noch bis zum 28. Mai 2002, 12.00 Uhr möglich. Die Möglichkeit der Briefwahl besteht.

Ausführliche Informationen zu den Wahlen, über die Wahlvorschläge oder die Modalitäten zur Briefwahl sind im Intranet unter

http://www.intern.uni-potsdam.de/u/wahlen/ pg

Senat, Fakultätsräte und Gleichstellungsbeauftrag­te werden am 25., 26. und 27. Juni neu gewählt.