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Uni Aktuell
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Mehr Studienplätze in
Brandenburg
Bio- und Wirtschaftsinformatik können eingerichtet werden
Mehr Geld gibt es auch für Studiengänge, in denen die Belastungen für Lehrende und Lernende
besonders hoch ist.
ie Universität Potsdam kann ihr StuD dienangebot erweitern. Das wird mög
lich, weil die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, die Anzahl der Studienplätze im Land Brandenburg von derzeit 26 000 bis zum Wintersemester 2003/2004 um 1700 erhöht. Dafür stehen ihr im Doppelhaushalt 2002/2003 insgesamt 5,23 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird in einer ersten Ausbaustufe dem Kabinettsbeschluss zum Ausbau der Hochschulen bis zum Jahr 2007 Rechnung getragen.
Zur Umsetzung der Studienplatzerweiterung legten die brandenburgischen Hochschulen dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur(MWFK) insgesamt 66 Vorschläge vor. Nach der Prüfung durch das Ministerium werden nun 24 Vorschläge realisiert, davon zehn an Universitäten. Sechs der von der Universität Potsdam eingereichten 24 Projekte wurden in den Förderkatalog des Ministeriums aufgenommen. Das bedeutet, dass an der Uni Potsdam 369 ausfinanzierte neue Studienplätze geschaffen werden, wobei die Uni sich verpflichtet, einen Eigenanteil von 72 Plätzen zu erbringen.
Geförderte Projekte sind die für die Struktur der Uni wichtigen Module Bioinformatik sowie
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Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik und die Modellstudiengänge Europäische Medienwissenschaft sowie Polymer Science. Zusätzliche finanzielle Mittel gibt es auch für zwei Studiengänge, bei denen eine besonders hohe Überlast abgebaut werden muss. Das betrifft die Studiengänge Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, einschließlich Philosophie, sowie Sportwissen
schaft. Hier studieren gegenwärtig zwei- bis dreimal so viele Studierende wie Kapazitäten vorhanden sind.
Insgesamt werden die Fördermittel verwendet, um, wie in den beiden Informatik-Studiengängen, Professuren mit entsprechendem Personal zu besetzen. In den anderen Bereichen werden Mittel unter anderem für Lehraufträge und Honorare bereitgestellt.
Das MWFK nutzte ein zweistufiges Verfahren, um die zu fördernden Projekte auszuwählen. Der Prorektor für Entwicklungsplanung und Finanzen der Uni Potsdam, Prof. Dr. Jürgen Rode, zeigt sich erfreut, dass das MWFK einen Teil der Anmeldungen der Universität Potsdam finanziert. Zugleich kritisierte er am Auswahlverfahren des MWFK, dass nicht alle Kriterien, „qualifiziert nachvollziehbar waren, das Ministerium keine Erläuterungen abgegeben hat“. Im
Jahre 2003 wird das MWFK weitere Projekte bewilligen. Jürgen Rode geht davon aus, dass dann auch die in der„Warteschleife“ befindlichen Studiengänge Jüdische Studien und Geowissenschaften spätestens ab 2004 eine Förderung erhalten werden. be
Gremienwahlen
Am 25., 26. und 27. Juni 2002 finden an der Universität Potsdam Wahlen zur Zusammensetzung des Senats sowie der Fakultätsräte und zur Gleichstellungsbeauftragten der Uni statt. Die Wählerverzeichnisse für diese Wahlen liegen noch bis zum 28. Mai täglich von 9.00 bis 15.00 Uhr im zentralen Wahlbüro in der Geschäftsstelle des Wahlausschusses, Am Neuen Palais, Haus 09, Raum 1.Z.08,(Tel.: 977-1789) aus. Einblick können Interessierte auch in den Dekanaten der Fakultäten nehmen. Das Einreichen von Wahlvorschlägen ist gleichfalls noch bis zum 28. Mai 2002, 12.00 Uhr möglich. Die Möglichkeit der Briefwahl besteht.
Ausführliche Informationen zu den Wahlen, über die Wahlvorschläge oder die Modalitäten zur Briefwahl sind im Intranet unter
http://www.intern.uni-potsdam.de/u/wahlen/ pg
Senat, Fakultätsräte und Gleichstellungsbeauftragte werden am 25., 26. und 27. Juni neu gewählt.