Die Zeiten, in denen sich junge Frauen vor allem für Diamanten interessierten, um ihre persönliche Zukunft zu sichern, sind glücklicherweise vorbei. Immer mehr Mädchen in Brandenburg und Berlin interessieren sich aber für„Juwel: Jung- weiblich- Lust auf Technik“! Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet im Rahmen dieses landesweiten Programms nun die„2. Brandenburgische Sommer-Universität für Schülerinnen in Naturwissenschaft und Technik“ an der Uni Potsdam statt. Bei der vom 8. bis 12. Juli 2002 laufenden Veranstaltung liegt der Schwerpunkt diesmal auf den Fächern Informatik, Physik und Ingenieurwissenschaften.
ine Woche lang können Schülerinnen der FE Klassen 10- 13 aus Brandenburg und Ber
lin an der Uni Potsdam physikalische Experimente erleben, einen Einblick in das Studium der Informatik oder Softwaresystemtechnik bekommen und in mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer hinein schnuppern. Die Fachhochschulen Brandenburg und Potsdam präsentieren sich mit den Ingenieurwissenschaften, aber
Ein Chemie-Hörsaal voller Mädchen.
Bei der Sommer-Uni ist das ganz selbstverständlich,
Juwel statt Diamanten
Auch in diesem Jahr Sommer-Uni für Mädchen
auch der Informatik beziehungsweise den Digitalen Medien. Exkursionen zu Forschungseinrichtungen und erstmalig auch zu Unternehmen
in der Region ergänzen das Angebot.
Die aktuellen Anmeldeformulare für die bis zum 7. Juni mögliche Bewerbung sowie die ausführliche Dokumentation der Pilotphase des Projekts mit zahlreichen Fachbeiträgen sind jetzt im Projektbüro(Tel.: 977-2988) erhältlich, weitere Infos finden sich im Netz unter www.juwel.unipotsdam.de. Für Lehrerinnen und Lehrer bietet die Sommer-Uni gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Mathematik-Didaktik ein Kolloquium an, bei dem es darum gehen soll, was für einen Mathematikoder Physikunterricht sich Mädchen erträumen. Das Kollogium findet am 24. Juni in der Zeit von 14.30— 17.30 Uhr auf dem Uni-Komplex Am Neuen Palais, Haus 8, Foyer des Audimax statt. Red.
Weitere Auskünfte erteilt Martina Kretschmann unter Tel.: 0331/977 29 88, Fax.: 0331/977-2989 oder per E-Mail: mkretsch@rz.uni-potsdam.
Frauenförderung gelobt
Seit dem 6. Mai 2002 trägt die Universität Potsdam das Prädikat„Total E-Quality“. Vergeben wird das Prädikat jährlich für jeweils drei Jahre vom Verein Total E-Quality Deutschland e.V. Geehrt werden Einrichtungen, in diesem Jahr erstmals auch Wissenschaftseinrichtungen, die die Chancengleichheit von Männern und Frauen zum Bestandteil ihrer Personal- und Organisationsentwicklung gemacht haben. Als einzige Hochschule des Landes Brandenburg bewarb sich die Uni Potsdam neben weiteren 18 bundesdeutschen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen um das Prädikat.
12
13 Einrichtungen aus dem Wissenschaftsbereich erhielten in diesem Jahr die Auszeichnung.
Nach Meinung von Monika Stein, Gleichstellungsbeauftragte, und Prof. Dr. Dieter Wagner, Prorektor und Vorsitzender der Senatskommission für Gleichstellung und Frauenförderung der Uni, ermutigt die Auszeichnung, die geplanten Aktivitäten zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen, Studentinnen und Abiturientinnen, beispielsweise im Rahmen von Förderprogrammen und der Sommer-Universität für Schülerinnen in Naturwissenschaft und Technik, be
fortzusetzen und weiter zu intensivieren.
Foto: Fritze
Uni Aktuell
www.uni-potsdam.de/portal/maio2/uniaktuell
Tipps und Termine Universität Potsdam
21. Mai 2002, 17.00 Uhr
POTSDAMER KOLLOQUIUM ZUR DIDAKTIK DER MATHEMATIK
„Wahrscheinlichkeit im Klassenzimmer— Neues didaktisches Training hilft Schülern, statistische Probleme besser zu verstehen“
Uni-Komplex Am Neuen Palais, Haus 8, Hörsaal
23. Mai 2002, 18.15 Uhr
RINGVORLESUNG IKONOPHILOLOGIE „Intermediale Varianz. Wie im Tristanroman die Bilder den Text konterkarieren“
Uni-Komplex Am Neuen Palais, Haus 11, Raum 0.09
28. Mai 2002, 17.00 Uhr
KOLLOQUIUM „Perspektiven der Kognitionswissenschaft: Künstliche Intelligenz“
Uni-Komplex Golm, Karl-Liebknecht-Str. 24/25, Haus 14a, Raum 045
29. Mai 2002, 20.00 Uhr
DIE LANGE FILMNACHT
Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH, Prof. Dr. Helmert-Str. 2, kleiner Hörsaal
1. und 2. Juni 2002, jeweils 19.30 Uhr
KONZERT DER SINFONIETTA POTSDAM
Mozart: Klavierkonzert in d KV 466 sowie Beethoven: Sinfonie Nr. ı in C-Dur op.21 Uni-Komplex Am Neuen Palais, Haus 8, Auditorium maximum-— Eintritt: 10,-€(erm. 7,-€)
Weitere Veranstaltungen der Uni Potsdam sind im Internet unter http://www. uni-potsdam.de/ u/kalender/ abrufbar.
Region
2. Juni 2002, 10.00 bis 18.00 Uhr
"TAG DER OFFENEN TÜR DES AIP Wissenschaftliches Familienfest in der Sternwarte Babelsberg, Pendelverkehr zum Einsteinturm Astrophysikalisches Institut Potsdam, An der Sternwarte 16, 14482 Potsdam
21. Juni 2002, 9.30 Uhr
TAGUNG
„Zeitgeschichte als Streitgeschichte. Historische Kontroversen und politische Kultur nach 1945“ Altes Rathaus Potsdam, Am Alten Markt, 14467 Potsdam
Portal 5/02