Heft 
(1.1.2019) 05
Einzelbild herunterladen

Und es geht doch

Titel

www.uni-potsdam.de/portal/maio2 /titel

Mütter und Väter werden im Potsdamer Studentenwerk gut beraten

Eigentlich fallen sie im Uni-Alltag kaum auf: Gemeint sind die Studie­rendeneltern mit ihren Kindern. Vereinzelt findet sich ein Kinderwagen in der Mensa oder in der Cafeteria, doch wirklich zum alltäglichen Bild gehören die Sprösslinge und deren Mütter oder Väter eher nicht. Dabei stellt die Universität Potsdam kein anderes Terrain als Hochschulen anderswo in Deutschland dar. Denn laut 16. Sozialerhebung des Deut­schen Studentenwerks(DSW) haben immerhin rund sieben Prozent aller Studierenden eigene Kinder. Was sie vermutlich verbindet, ist der tägliche Stress, Studium, Familie, Kinderbetreuung und Job in einen 24-Stunden­Tag packen zu müssen. Bevor es allerdings erst einmal soweit ist, liegt vor vielen von ihnen zunächst ein ganz anderes Problem: das der Klärung grundlegender sozialer Angelegenheiten.

ährend sich die Studierenden mit und

ohne Kind ansonsten im Studium

durch nichts unterscheiden, existieren auf dem Gebiet des sozialen Umfeldes fast zwangsläufig voneinander abweichende Verhält­nisse. Damit die für die Studierenden mit Kind nicht zur Falle werden, können sie sich Rat holen. Zum Beispiel in der Sozialberatungsstel­le des Studentenwerkes Potsdam.

14

Die Finanzen

Seit vielen Jahren schon berät Gudrun Wewetzer, wenm's schwierig wird.Natürlich geht es vor allem um finanzielle Fragen, sagt sie. Ihre

1auptsächlichen Klienten seien dabei nicht so sehr Studierende, deren Partner im Berufsleben stünden, sondern Studentenpaare oder Alleiner­

ziehende. Ihnen erklärt sie in den Sprechstun­den die vorhandenen Möglichkeiten materieller

Unterstützung. Mit Geduld unterscheidet sie Kinder-, Erziehungs-, Mutterschafts- oder Wohn­geld. Was unter welchen Bedingungen wo zu bekommen ist, weiß die Studentenwerksmitar­beiterin genau.

Auf jeden Fall rät Wewetzer, das Sozialamt aufzusuchen.Wenn dort keine Hilfe zu bekom­men ist, sehen wir weiter, beschreibt sie das Vorgehen. Schließlich gäbe es noch die Stiftung Mutter und Kind sowie eine Vielzahl anderer

Einrichtungen, von Caritas bis Pro Familia. Dabei legt sie den Finger gleich auf eine Wunde. Problematisch ist die Situation besonders für

Portal 5/02

Ob die Bücher wohl reichen?

2 Pe i< 2