Und es geht doch
Titel
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Mütter und Väter werden im Potsdamer Studentenwerk gut beraten
Eigentlich fallen sie im Uni-Alltag kaum auf: Gemeint sind die Studierendeneltern mit ihren Kindern. Vereinzelt findet sich ein Kinderwagen in der Mensa oder in der Cafeteria, doch wirklich zum alltäglichen Bild gehören die Sprösslinge und deren Mütter oder Väter eher nicht. Dabei stellt die Universität Potsdam kein anderes Terrain als Hochschulen anderswo in Deutschland dar. Denn laut 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks(DSW) haben immerhin rund sieben Prozent aller Studierenden eigene Kinder. Was sie vermutlich verbindet, ist der tägliche Stress, Studium, Familie, Kinderbetreuung und Job in einen 24-StundenTag packen zu müssen. Bevor es allerdings erst einmal soweit ist, liegt vor vielen von ihnen zunächst ein ganz anderes Problem: das der Klärung grundlegender sozialer Angelegenheiten.
ährend sich die Studierenden mit und
ohne Kind ansonsten im Studium
durch nichts unterscheiden, existieren auf dem Gebiet des sozialen Umfeldes fast zwangsläufig voneinander abweichende Verhältnisse. Damit die für die Studierenden mit Kind nicht zur Falle werden, können sie sich Rat holen. Zum Beispiel in der Sozialberatungsstelle des Studentenwerkes Potsdam.
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Die Finanzen
Seit vielen Jahren schon berät Gudrun Wewetzer, wenm's schwierig wird.„Natürlich geht es vor allem um finanzielle Fragen“, sagt sie. Ihre
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1auptsächlichen Klienten seien dabei nicht so sehr Studierende, deren Partner im Berufsleben stünden, sondern Studentenpaare oder Alleiner
ziehende. Ihnen erklärt sie in den Sprechstunden die vorhandenen Möglichkeiten materieller
Unterstützung. Mit Geduld unterscheidet sie Kinder-, Erziehungs-, Mutterschafts- oder Wohngeld. Was unter welchen Bedingungen wo zu bekommen ist, weiß die Studentenwerksmitarbeiterin genau.
Auf jeden Fall rät Wewetzer, das Sozialamt aufzusuchen.„Wenn dort keine Hilfe zu bekommen ist, sehen wir weiter“, beschreibt sie das Vorgehen. Schließlich gäbe es noch die Stiftung „Mutter und Kind“ sowie eine Vielzahl anderer
Einrichtungen, von Caritas bis Pro Familia. Dabei legt sie den Finger gleich auf eine Wunde. „Problematisch ist die Situation besonders für
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Ob die Bücher wohl reichen?
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