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ausländische Eltern“, so ihre Einschätzung. „Denn die Hilfen greifen in der Regel nur für deutsche Staatsbürger.“ Wie die Betroffenen zum nötigen Geld kommen, ist nur eine Seite der Beratung. Vielmehr geht es immer wieder darum, überhaupt Licht ins Dickicht bürokratischen Gestrüpps zu bringen. Gefragt ist zudem auch manchmal’mütterlicher Rat. Etwa beim Problem„Wie sag’ ich es meinen Eltern?“. Hier muss Wewetzer dann Fingerspitzengefühl beweisen, wie manches andere Mal auch. Eine wichtige Rolle während der Konsultationen nehmen ebenfalls Fragen des Wohnens und der Kinderbetreuung ein.
Die Wohnung
Was die jungen Mütter und Väter suchen, sind immer seltener Wohnheimplätze.„Das Wohngeld macht es möglich, dass man in eigene vier Wände zieht. Im Moment haben wir nur 17 Studierende mit Kind in den Wohnheimen untergebracht“, konstatiert dazu Wewetzer. Der Trend sei eindeutig rückläufig. Diejenigen, die sich dennoch dafür entschieden haben, leben mit ihrem Nachwuchs vor allem im so genannten T1, einem Wohnheim am Uni-Komplex Neues Palais.
Die Betreuung fürs Kind
Das Studentenwerk plant, eine Tagesbetreuung für Kinder von Studierenden einzurichten. Im nächsten Wintersemester soll es damit losgehen. Die Überlegungen sehen vor, dass die Stadt Potsdam eine Tagesmutter stellt und das Studentenwerk eine Wohnung kindgerecht ausstattet.„Wir denken an den Standort Kaiser-Friedrich-Str. 133“, verrät die Geschäftsführerin des Studentenwerks Karin Bänsch. Stadt und Studentenwerk arbeiten hier, ähnlich wie beim Begrüßungsgeld, eng zusammen. Und nicht ohne Grund. Die
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Was hat Mutti nur? Ich hab’ doch alles im Griff.
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Am gleichen Strang
Auch von Seiten studierender Eltern hat es in der Vergangenheit Bemühungen gegeben, die ungünstige Situation bei der Kinderbetreuung zu ändern.
Die gemeinsamen Interessen führten zur Gründung der Initiative„Infant Academicus“, die der Fachschaftsrat Romanistik in Golm ins Leben gerufen hat. Studentenwerk, Allgemeiner Studierendenausschuss und Initiative arbeiten gemeinsam daran, die geplante neue Kinderbetreuungsmöglichkeit in der Kaiser-Friedrich-Straße zum Erfolg werden zu lassen. Damit dies gelingt, soll eine Plakataktion für Aufmerksamkeit sorgen. Geplant ist eben
falls eine genaue Bedarfsanalyse.
Red.
Weitere Informationen bekommen Interessierte unter E-Mail:
kita@romanistik.org
Stadt sichert zwar derzeit die Unterbringung der Kinder, doch nicht immer standortgerecht. Das neue Angebot soll nun helfen, lange Wege zu vermeiden. Derzeit laufen die Verhandlungen zwischen Stadt und Studentenwerk über die genauen Modalitäten.„Wir kennen den künftigen Bedarf nicht“, beschreibt Bänsch das Problem. Trotzdem wolle man anfangen. Mit diesem Service betritt das Studentenwerk Neuland. Freilich nicht ganz unerwartet. Zur Wende hatte
man sechs Kindereinrichtungen aus den Hochschulen übernommen, die dann jedoch bald an caritative Vereine beziehungsweise die Kommune übergingen.„Damals waren wir uns einig, dass die Entwicklung hin zu ‚Krabbelstuber' oder anderen Formen der Kinderbetreuung führen wird“, versichern beide Frauen.„An jenem Punkt sind wir jetzt.“
PE
Gudrun Wewetzer ist in der Sozialberatungsstelle Tel.: 0331/3706250 zu erreichen. Ihre Sprechstunden sind dienstags von 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 18.00 Uhr sowie donnerstags von 13.00 bis 16.00 Uhr.
des Studentenwerkes unter
Ruhige Stunden zählen
für die studierenden
Eltern vermutlich zu den
Ausnahmen. Spazier
gänge dürften zu diesen
Raritäten gehören.
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