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Von der Elektronik bis zu den Lebenswissenschaften:
Potsdamer Wissenschaftler widmen sich der„Soft Matter“
Wie bringt man Kunststoff zum Leuchten? Wie kann man ein Medikament so verpacken, dass es erst am Bestimmungsort wirksam wird? Gibt es Materialien, die dem Körper helfen, beschädigte Organe wieder nachwachsen zu lassen? Wie kann es gelingen, Teilchen herzustellen, die nur wenige Milliardstel Meter klein sind und alle exakt die gleiche Größe haben?
So unterschiedlich diese Fragen auf den ersten Blick auch sein mögen, sie haben eines gemeinsam: der Weg zu den Antworten führt durch das Reich der„Soft Matter“. Er führt zu den Materialien, die, so unterschiedlich sie auch sein mögen, eines gemeinsam haben: Sie bilden aus einzelnen Molekülen Strukturen mit typischen Größen zwischen Mikrometern und Nanometern. Sie gehören weder zu den kristallinen Festkörpern noch zu den einfachen Flüssigkeiten. Aber sie haben, das glauben Experten, das Zeug dazu, das 21. Jahrhundert maßgeblich mit zu prägen.
Die Uni Potsdam hat der Erforschung der„Soft Matter“ einen eigenen Profilbereich gewidmet. Die folgenden Beiträge unternehmen den Versuch, einen Einblick in die dortigen Forschungsarbeiten zu geben.
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