Uni Aktuell
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Summerschool zu Qualitätsstandards
Die Mitgliedsländer der EU beschäftigen sich seit einiger Zeit mit gemeinsamen Qualitätsstandards für ihre öffentlichen Verwaltungen, die in einem so genannten Common Assessment Framework(CAF) zusammengefasst sind. Was bedeuten diese Standards für die mittel- und osteuropäischen Beitrittskandidaten? Welche Rolle spielen sie bei den Beitrittsverhandlungen? Wie sollten solche modernen Standards guten Regierens aussehen? Welche Rolle spielt dabei die Organisation der Verwaltung? Wie können diese Standards umgesetzt werden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Anfang Juli gemeinsam von der Universität Potsdam und dem Netzwerk Mittel- und Osteuropäischer Verwaltungsschulen(NISPACEE) veranstaltete„Summerschool Assessing the Quality of Governance: Developing the Common Assessment Framework for CEE Countries”. Am Kurs beteiligten sich etwa 20 Teilnehmer, in erster Linie Lehrkräfte der mittelund osteuropäischen Aus- und Fortbildungsinstitutionen sowie mit der Umsetzung des CAF betraute Verwaltungsmitarbeiter. Leiter der Summerschool war Prof. Dr. Werner Jann aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam in Zusammenarbeit mit Dr. Elke Löffler von der Bristol Business School aus England. Die Volkswagen-Stiftung fördert diese Summerschool.
Summerschool zu Public Governance
Acht europäische Universitäten, darunter die Universität Potsdam, führen seit neun Jahren jeweils im Sommer eine„International Summerschool(ISS)“ im Bereich Public Administration/Public Management durch. Die Hochschulen haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. In diesem Jahr fand die Veranstaltung vom 13. bis 19. Juli in Potsdam statt. Das Rahmenthema der von Prof. Dr. Christoph Reichard aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam geleiteten ISS war:„From Public Management to Public Governance“. In den Vorträgen wurden die Verwaltungsreformen in Europa rückblickend kritisch bewertet, das Thema„Public Governance“ näher beleuchtet, einzelne Reformthemen behandelt sowie Zukunftsperspektiven angesprochen. Auf dem Programm standen ebenso Besuche bei Regierungsinstitutionen des Bundes in Berlin. Die in mittleren Führungspositionen in der Kommunalverwaltung, in Ministerien, in Krankenhäusern, in sonstigen Verwaltungsinstitutionen und Non-Profit-Organisationen ihrer Länder tätigen etwa 75 Teilnehmer des Kurses kamen von den im Netzwerk vertretenen Hochschulen aus postgradualen Masterprogrammen zu Public Administration beziehungsweise Public Management.
Red.
Ob und wie neue Ansätze in Politik- und Verwaltungswissenschaften umgesetzt werden, schauten sich Teilneh
mer der Sommerschulen vor Ort an.
Portal 7-9/02
Foto: unicom-picture.de
Andere Kulturen kennen lernen
In der vorlesungsfreien Zeit finden an der Universität Potsdam weitere Sommerschulen statt:
Sommersprachkurs
Sans Souci 2002
„Romantik in Brandenburg“ Adressaten: an der deutschen Sprache interessierte Ausländer
31. Juli bis 21. August 2002
Kontakt: Sabine-Kerstin Reinicke, Akademisches Auslandsamt, Tel.: 0331/977-4408, E-Mail: kreinick@rz.uni-potsdam.de
http: //www.uni-potsdam.de/u/aaa /SANSOUCI/
Französische Akademie
Adressaten: Abiturienten, Studierende, Lehrkräfte, an der französischen Sprache und Kultur Interessierte
16. bis 21. September 2002
Kontakt: Prof. Dr. Bernard Cros, Büro der französischen Botschaft, Tel.: 0331/977-4113, E-Mail: cros@rz.uni-potsdam.de
http://www. kultur-frankreich.de/bcu/potsdam
Sommerschule
der Potsdamer Slavistik
Adressaten: Studierende, Lehrkräfte, an der Slavistik Interessierte
7. bis 11. Oktober 2002
Kontakt: Dr. Anneliese Dalchow, Institut für Slavistik, Tel.: 0331/977-2035,
E-Mail: dalchow@rz.uni-potsdam.de
Schreiben in der Wissenschaft
Wer sich fürs Schreiben in der Wissenschaft fit machen will, hat dazu im Sommer Gelegenheit. Das Referat Weiterbildung der Freien Universität Berlin bietet genau zu diesem Thema einen Kurs für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Bei den vom 19. bis 30. August 2002 stattfindenden Veranstaltungen handelt es sich um Seminare, in denen die Teilnehmer sowohl etwas über die relevanten Aspekte des Schreibens als auch die richtige Präsentation von eigenen Arbeits- und Forschungsergebnissen erfahren. Das ganze Programm finden Interessierte im Internet unter der Adresse http://www.fuberlin.de/wimi/. Weitere Informationen sind unter Tel.: 030/83851459 erhältlich. Red.
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