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Probanden gesucht
Ein Forschungsprojekt des Institutes für Psychologie und des Interdisziplinären Forschungszentrums für kognitive Studien befasst mit der Verteilung der Aufmerksamkeit bei der Bewältigung unterschiedlichster Aufgaben. Mit einer Spezialbrille für Versuchspersonen, die geringste Augenbewegungen registriert, lässt sich beispielsweise beim Lesen verfolgen, auf welchen Begriffen das Auge„aufmerksam“ ruht, welche Sprünge es ausführt, welche Wörter es„überliest“, inwieweit Halt oder Sprung von der Bedeutung des Wortes, von seiner Position im Text, von seiner Gebrauchshäufigkeit abhängen. Im so genannten Blicklabor lesen Versuchspersonen Sätze von Computerbildschirmen ab, während eine Kamera ihre Augenbewegungen aufnimmt.
Im Dienste der Wissenschaft liest diese Versuchsperson. Die Spezialbrille registriert alle Augenbewegungen, die aufgezeichnet und dann zu Forschungszwecken ausgewertet werden.
Foto: Fritze
Für diese und andere wissenschaftliche Studien suchen die Wissenschaftler noch Probanden. Die Testpersonen sollten zwischen 65 und 80 Jahre alt sein. Bei der Studie:„Blicksteuerung“ können die freiwilligen Probanden auch Erwachsene mittleren Alters sein. Alle Untersuchungen verlaufen anonym. Die Teilnahme wird pro Sitzung mit einer Aufwandsentschädigung von 7,50 Euro
honoriert. Red.
Interessenten melden sich in der Psychologischen Beratungsstelle der Universität Potsdam, Gutenbergstraße 67, Zimmer 72, Tel.: 0331/2755080.
Neu bewilligt
Die Deutsch-Französische Hochschule/ Universite Franco-Allemande fördert Dr. Karl-Heinz Eggensperger(Projektkoodinator) aus dem Sprachenzentrum. Er erhielt für die Durchführung einer Grundsatzstudie zur Entwicklung von pädagogischen Inhalten im Internet 37.853€.
Das Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg, Landesamt für Psychatrische Versorgung Ruppiner Kliniken GmbH, fördert Prof. Dr. Manfred Görtemaker aus dem Historischen Institut. Er bekam für die Realisierung seines Projekts„Das Fürsorgewesen der Brandenburgischen Provinzialverwaltung im Kaiserreich- das Beispiel der Anstaltsfürsorge“ 375.000€.
Vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft erhielt Prof. Dr. Jürgen Baur aus dem Institut für Sportwissenschaft finanzielle Unterstützung. Er führt das Projekt„Sportbezogene Sozialisation von Jugendlichen in ländlichen Regionen Ostdeutschlands: eine Längsschnittstudie(Sportbezogene Sozialisation)“ durch, für das 74.000€ zur Verfügung gestellt werden.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat Prof. Dr. Hans-Gerd Löhmannsröben aus dem Institut für Chemie bei der Umsetzung des Projekts„High-Tech Methoden zur Untergrundsondierung: LIF-Rammsondierungssystem zur PAK/MKW in situ-Bodenanalytik“ mit 90.417€ gefördert.
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Auch vom Bundesamt für Naturschutz kam finanzielle Unterstützung. Prof. Dr. Beate Jessel aus dem Institut für Geoökologie erhielt für das Vorhaben„Erarbeitung von Ausgleichs-und Ersatzmaßnahmen für die Wert- und Funktionselemente des Landschaftsbildes“ 10.476€.
Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung fördert Prof. Dr. Anna-Marie Metz aus dem Institut für Psychologie. Sie erhielt 22.700€ für das Projekt„Nachhaltige Reduzierung psychischer Fehlbelastungen von Krankenpflegekräften durch Gesundheitsförderung“.
Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg erteilte Prof. Dr. Elisabeth Flitner aus dem Institut für Pädagogik eine Förderung in Höhe von 13.700€. Das Projekt steht unter dem Titel„Evaluation der Bestimmungen zur Schulmitwirkung in OSZ“.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert folgende Wissenschaftler und ihre Projekte:
Prof. Dr. Irene Dölling aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät erhielt für das Projekt„Professionalisierung, Organisation,
Geschlecht. Zur Reproduktion und Veränderung
von Geschlechtsverhältnissen in Prozessen sozialen Wandels“ rund 185.000€.
Dr. Frank Krüger aus dem Institut für Geowissenschaften erhielt für das Projekt„Auswertung
von Erdbeben in der Vogtlandregion“ rund 60.000€.
Prof. Dr. Peter Eisenberg aus dem Institut für Germanistik erhielt für das Projekt„Fremdwörter im gegenwärtigen Deutsch“ rund 35.000€.
Prof. Dr. Heide Wegener aus dem Institut für Germanistik erhielt für das Projekt„Grammatikalisierung im Erwerb des Deutschen als Zweitsprache“ rund 118.000€.
Prof. Dr. Gerda Haßler aus dem Institut für Romanistik erhielt für die Durchführung der 35. Internationalen Tagung der Societas Linguistica Europea rund 5.700€. Die Wissenschaftlerin bekam außerdem für das Projekt„Onomasiologisches Lexikon sprachtheoretischer Grundbegriffe des 17. und 18. Jahrhunderts(OLSG)“ rund 135.700€.
Dr. Hans-Jürgen Holdt aus dem Institut für Chemie erhielt für das Projekt„Synthese und Koordinationschemie von Maleonitril-Dithriacoronaden“ rund 26.300€.
Prof. Dr. Hans Oswald aus dem Institut für Pädagogik erhielt für das Projekt„Soziale Ungleichheit unter Kindern in Schulklassen“ rund 56.000€.
Prof. Dr. Barbara Krahe aus dem Institut für
Psychologie erhielt für das Projekt„Sexuelle Skripts im Jugendalter“ rund 210.000€.
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