Heft 
(1.1.2019) 07
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Forschung www.uni-potsdam.de/portal /julo2/forschung

Probanden gesucht

Ein Forschungsprojekt des Institutes für Psycho­logie und des Interdisziplinären Forschungszen­trums für kognitive Studien befasst mit der Ver­teilung der Aufmerksamkeit bei der Bewältigung unterschiedlichster Aufgaben. Mit einer Spezial­brille für Versuchspersonen, die geringste Au­genbewegungen registriert, lässt sich beispiels­weise beim Lesen verfolgen, auf welchen Begrif­fen das Augeaufmerksam ruht, welche Sprün­ge es ausführt, welche Wörter esüberliest, inwieweit Halt oder Sprung von der Bedeutung des Wortes, von seiner Position im Text, von sei­ner Gebrauchshäufigkeit abhängen. Im so genannten Blicklabor lesen Versuchspersonen Sätze von Computerbildschirmen ab, während eine Kamera ihre Augenbewegungen aufnimmt.

Im Dienste der Wissenschaft liest diese Versuchsper­son. Die Spezialbrille registriert alle Augenbewegun­gen, die aufgezeichnet und dann zu Forschungs­zwecken ausgewertet werden.

Foto: Fritze

Für diese und andere wissenschaftliche Studien suchen die Wissenschaftler noch Probanden. Die Testpersonen sollten zwischen 65 und 80 Jahre alt sein. Bei der Studie:Blicksteuerung können die freiwilligen Probanden auch Erwachsene mittleren Alters sein. Alle Untersuchungen ver­laufen anonym. Die Teilnahme wird pro Sitzung mit einer Aufwandsentschädigung von 7,50 Euro

honoriert. Red.

Interessenten melden sich in der Psychologi­schen Beratungsstelle der Universität Potsdam, Gutenbergstraße 67, Zimmer 72, Tel.: 0331/2755080.

Neu bewilligt

Die Deutsch-Französische Hochschule/ Universite Franco-Allemande fördert Dr. Karl-Heinz Eggensperger(Projektkoodinator) aus dem Sprachenzentrum. Er erhielt für die Durchführung einer Grundsatzstudie zur Ent­wicklung von pädagogischen Inhalten im Inter­net 37.853.

Das Landesamt für Soziales und Versor­gung des Landes Brandenburg, Landesamt für Psychatrische Versorgung Ruppiner Kliniken GmbH, fördert Prof. Dr. Manfred Görtemaker aus dem Historischen Institut. Er bekam für die Realisierung seines ProjektsDas Fürsorgewesen der Brandenburgischen Provin­zialverwaltung im Kaiserreich- das Beispiel der Anstaltsfürsorge 375.000.

Vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft erhielt Prof. Dr. Jürgen Baur aus dem Institut für Sportwissenschaft finanzielle Unterstützung. Er führt das ProjektSportbezogene Sozialisation von Jugendlichen in ländlichen Regionen Ost­deutschlands: eine Längsschnittstudie(Sportbe­zogene Sozialisation) durch, für das 74.000 zur Verfügung gestellt werden.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat Prof. Dr. Hans-Gerd Löhmannsröben aus dem Institut für Chemie bei der Umsetzung des Pro­jektsHigh-Tech Methoden zur Untergrundson­dierung: LIF-Rammsondierungssystem zur PAK/MKW in situ-Bodenanalytik mit 90.417 gefördert.

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Auch vom Bundesamt für Naturschutz kam finanzielle Unterstützung. Prof. Dr. Beate Jessel aus dem Institut für Geoökologie erhielt für das VorhabenErarbeitung von Ausgleichs-und Ersatzmaßnahmen für die Wert- und Funktions­elemente des Landschaftsbildes 10.476.

Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung fördert Prof. Dr. Anna-Marie Metz aus dem Institut für Psychologie. Sie erhielt 22.700 für das ProjektNachhaltige Reduzie­rung psychischer Fehlbelastungen von Kranken­pflegekräften durch Gesundheitsförderung.

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg erteilte Prof. Dr. Elisabeth Flitner aus dem Institut für Päda­gogik eine Förderung in Höhe von 13.700. Das Projekt steht unter dem TitelEvaluation der Bestimmungen zur Schulmitwirkung in OSZ.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert folgende Wissenschaftler und ihre Projekte:

Prof. Dr. Irene Dölling aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät erhielt für das ProjektProfessionalisierung, Organisation,

Geschlecht. Zur Reproduktion und Veränderung

von Geschlechtsverhältnissen in Prozessen sozi­alen Wandels rund 185.000.

Dr. Frank Krüger aus dem Institut für Geowis­senschaften erhielt für das ProjektAuswertung

von Erdbeben in der Vogtlandregion rund 60.000.

Prof. Dr. Peter Eisenberg aus dem Institut für Germanistik erhielt für das ProjektFremdwör­ter im gegenwärtigen Deutsch rund 35.000.

Prof. Dr. Heide Wegener aus dem Institut für Germanistik erhielt für das ProjektGrammati­kalisierung im Erwerb des Deutschen als Zweit­sprache rund 118.000.

Prof. Dr. Gerda Haßler aus dem Institut für Romanistik erhielt für die Durchführung der 35. Internationalen Tagung der Societas Linguistica Europea rund 5.700. Die Wissenschaftlerin bekam außerdem für das ProjektOnomasiolo­gisches Lexikon sprachtheoretischer Grundbe­griffe des 17. und 18. Jahrhunderts(OLSG) rund 135.700.

Dr. Hans-Jürgen Holdt aus dem Institut für Che­mie erhielt für das ProjektSynthese und Koor­dinationschemie von Maleonitril-Dithriacorona­den rund 26.300.

Prof. Dr. Hans Oswald aus dem Institut für Päda­gogik erhielt für das ProjektSoziale Ungleich­heit unter Kindern in Schulklassen rund 56.000.

Prof. Dr. Barbara Krahe aus dem Institut für

Psychologie erhielt für das ProjektSexuelle Skripts im Jugendalter rund 210.000.

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