Heft 
(1.1.2019) 10
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Foto:Ulrich van Stipriaan

Uni Aktuell

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Potsdam hilft Dresden

Uni-Angehörige an Beseitigung von Hochwasserschäden beteiligt

Was das Wasser angerichtet hatte, war erst nach seinem Verschwinden wirklich zu ermessen.

Durch die Hochwasserkatastrophe im August die­sen Jahres wurde innerhalb von wenigen Tagen zerstört, was zum Teil über viele Jahre aufgebaut wurde.

uch die TU Dresden ist stark in Mitlei­[A erscaß gezogen worden. Besonders in

Tharandt, dem Sitz der Fachrichtung Forstwissenschaften, sind die Zerstörungen durch die Weißeritz verheerend. Gebäude sind entweder völlig zerstört oder mit Wasser und Schlamm vollgelaufen. In den Dresdener Gebäu­den der Technischen Universität haben die Elb­fluten nahezu sämtliche Keller der Gebäude der Fakultät Informatik und vieler Institute der Fakultät Maschinenwesen unter Wasser gesetzt. Dank der Hilfe von Studierenden und Mitarbei­tern konnten dort zwar einige Geräte und Labor­ausrüstungen gerettet werden, ein Großteil der technischen Geräte und Anlagen aber ist zerstört worden. Die TU Dresden schätzt die Schäden an Geräten und Anlagen, Labortechnik und Inven­tar oder Büchern auf mindestens 20 Millionen Euro. Nicht eingerechnet sind dabei die Kosten für die Instandsetzung der Gebäude. Auch das Dresdener Studentenwerk hat gewaltige Schä­

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den in Wohnheimen und Mensen zu beklagen.

Erschüttert von der Situation in den Über­schwemmungsgebieten, haben sich das Rekto­rat der Universität Potsdam, die Universitätsge­sellschaft und der AStA schnell entschlossen, helfen zu wollen. So gab es für Studierende die Möglichkeit, für jeweils eine Woche nach Dres­den zu fahren, um dort bei der Wiederherrich­tung eines von der Elbeflut zerstörten Studen­tenwohnheimes mitzuhelfen.

Darüber hinaus sind die Mitglieder der Uni­versität Potsdam dazu aufgerufen, auf ein bei der Universitätsgesellschaft Potsdam eingerich­tetes Konto Spenden zugunsten der TU Dresden, des Dresdener Studentenwerks und auch vom Hochwasser betroffener Studierender zu über­weisen. Mehr als 10.000 Euro haben Uniange­hörige bisher auf das Spendenkonto eingezahlt. Über die genaue Verwendung der Spendengel­der wird in Kürze entschieden. Jeder, der jetzt noch spenden möchte, richte seine Spende mit dem Stichwort: Hilfe für Opfer der Flutkatastro­phe an die Universitätsgesellschaft Potsdam e.V., Konto-Nr. 104 006 200, BLZ: 160 400 00, Com­merzbank AG.

gl

Liebe Studierende,

die Redaktion der UniversitätszeitungPortal sagt hallo und herzlich Willkommen zum Stu­dienstart an der Universität Potsdam. Wir freu­en uns, dass Sie sich, etwas salopp formuliert, hier auf den Weg in die Zukunft machen. Viel­leicht werden sich nicht alle Ihre Erwartungen erfüllen, aber, so hoffen wir, wenigstens die meisten. Das Umfeld hier jedenfalls bietet dafür gute Voraussetzungen. Neuanfänge erkennt man unter anderem auch an überfüll­ten Papierkörben. Vor allem in den nächsten Wochen werden Ihnen alle möglichen Infor­mations- und Orientierungspapiere in die Hände gedrückt. Vieles davon wird in Verges­senheit geraten. Die Hochschulzeitung gehört hoffentlich nicht dazu. Solange Sie hier studie­ren, wird Ihnen dieses Blatt vielleicht immer mal wieder dazu dienen, sich einen Überblick über aktuelle hochschulrelevante Prozesse zu verschaffen. DaPortal universitätsübergrei­fende Fragen und Ereignisse behandelt, sind darunter selbstverständlich auch solche der Studierenden. Insofern bietet das Titelthema der vorliegenden Ausgabe über das Verhältnis der Stadt Potsdam zu den hier angesiedelten Horten von Wissenschaft und Forschung gleich einen guten Einstieg, mehr über das hie­sige Umfeld zu erfahren, in dem Sie sich in nächster Zeit bewegen und sich genügend auf­gehoben fühlen sollen, um mit maximalen Erfolgen zu studieren.

Ihre Portal-Redaktion, das Team des Referates Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit