Heft 
(1.1.2019) 10
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Uni Aktuell

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GC

Es geht voran in Golm, wieder konnte Richtfest gefeiert werden.

Richtkrone für Golm

Ende 2003 können Chemiker und Biologen einziehen

ass sich Golm zu einem wichtigen Wis­|) seschafisstnden entwickelt, ist un­

übersehbar. Das Areal des Wissen­schaftsparkes nimmt sichtbar Gestalt an. So konnte am 18. September für ein weiteres Gebäude der Mathematisch-Naturwissenschaft­lichen Fakultät der Uni Potsdam im Beisein der brandenburgischen Finanzministerin, Dagmar Ziegler, Richtfest gefeiert werden. Der Grund­stein für den etwa 23,5 Millionen Euro teuren Neubau wurde im Dezember 2001 gelegt. Ende 2003 soll das Haus mit einer Nutzfläche von 4.300 Quadratmetern fertig sein. Dann werden dort Teile der Biologie und die Anorganische Chemie einziehen. Damit verbunden sind stark verbesserte Lehr- und Forschungsbedingungen für die Nutzer. Trotz der angespannten Haus­haltslage halte das Land rund 300 Millionen Euro für den Standort Golm bereit, so die Finanzministerin beim Richtfest. Damit zeige die Landesregierung, dass sie einen Schwer­

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punkt in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung setze.

Das Gesamtensemble der naturwissenschaft­lichen Institute in Golm wird mit Gesamtkos­ten von etwa 120 Millionen Euro in vier Bauab­schnitten entstehen. Der erste Abschnitt mit 8.000 Quadratmetern Nutzfläche konnte bereits im Juni 2000 von Wissenschaftlern und Studie­renden der Hochschule bezogen werden. Im noch zu errichtenden dritten Neubau mit einer Fläche von 4.200 Quadratmetern werden zwei dringend benötigte größere Hörsäle sowie Labo­re und Arbeitsräume für die Geowissenschaften und einen kleineren Teil der Physik entstehen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2003 vorge­sehen. Der Dezernent für Betriebstechnik, Bau­angelegenheiten und Hausverwaltung der Uni Potsdam, Dr. Volker Pohl, hofft, dass mit dem vierten Gebäude, in dem die Physik unterge­bracht sein wird, Ende 2004 beziehungsweise Anfang 2005 begonnen werden kann. be

Foto: Schwerdtfeger

Initiative für Jobs

Das ProjektBrandenburger Existenzgründer im Netz(BEGiN) geht in die Startphase seiner Realisierung. Die Universität Potsdam will dabei gemeinsam mit den Fachhochschulen in Brandenburg und Potsdam sowie der ZukunftsAgentur Brandenburg(ZAB) eine Erhöhung der Anzahl innovativer ExistenZ­gründungen sowohl aus den Hochschulen als auch aus den außeruniversitären Forschungs­einrichtungen heraus erreichen. Das Projekt, das auch in Zusammenarbeit aller vier Einrich­tungen entwickelt wurde, soll die Basis für ein zukünftiges brandenburgweites Netzwerk für Existenzgründungen bilden. Doch nicht allein die Hilfe bei Unternehmensgründungen wird eine wichtige Rolle spielen, vielmehr will BEGIN bereits während des Studiums eingrei­fen, das Interesse für Selbstständigkeit wecken und durch spezielle Workshops und Vorlesun­gen zum Thema mit notwendigem Wissen vertraut machen.

Die ZAB, die Universität und beide beteiligten Hochschulen waren mit dieser Existenzgrün­dungsoffensive Sieger im bundesweiten Wett­bewerb EXIST-TransferExistenzgründer aus Hochschulen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte aus 45 Bewer­bungen zehn ausgesucht, die eine finanzielle Unterstützung bekommen. BEGiN wird vom BMBF nun über drei Jahre hinweg mit einer Million Euro gefördert.

Ansprechpartner für BEGIN sind an der Univer­sität Potsdam Prof. Dr. Dieter Wagner, Tel.: 0331/977-3593, und Alexander Böhne, Tel.:

0331/977-3517- Red,

Zehn Jahre Studienkolleg

Mit einem Festprogramm beging das Studien­kolleg der Universität Potsdam am 30. Septem­ber seinen zehnten Geburtstag. An diesem Tag trafen sich ehemalige Studierende, Mitarbeiter und Gäste zu Diskussionsrunden und einem multikulturellen Fest. Das Studienkolleg ist die einzige Einrichtung im Land Brandenburg, an der ausländische Studierende ohne direkten Studienzugang zu einer Hochschule in Deutschland eine Zugangsberechtigung erwerben können. In den vergangenen zehn Jahren haben fast 1200 Kursteilnehmer Stu­diert. Pro Semester gibt es durchschnittlich 130 Studierende.

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