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Uni Aktuell
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Es geht voran in Golm, wieder konnte Richtfest gefeiert werden.
Richtkrone für Golm
Ende 2003 können Chemiker und Biologen einziehen
ass sich Golm zu einem wichtigen Wis|) seschafisstnden entwickelt, ist un
übersehbar. Das Areal des Wissenschaftsparkes nimmt sichtbar Gestalt an. So konnte am 18. September für ein weiteres Gebäude der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Potsdam im Beisein der brandenburgischen Finanzministerin, Dagmar Ziegler, Richtfest gefeiert werden. Der Grundstein für den etwa 23,5 Millionen Euro teuren Neubau wurde im Dezember 2001 gelegt. Ende 2003 soll das Haus mit einer Nutzfläche von 4.300 Quadratmetern fertig sein. Dann werden dort Teile der Biologie und die Anorganische Chemie einziehen. Damit verbunden sind stark verbesserte Lehr- und Forschungsbedingungen für die Nutzer. Trotz der angespannten Haushaltslage halte das Land rund 300 Millionen Euro für den Standort Golm bereit, so die Finanzministerin beim Richtfest. Damit zeige die Landesregierung, dass sie einen Schwer
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punkt in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung setze.
Das Gesamtensemble der naturwissenschaftlichen Institute in Golm wird mit Gesamtkosten von etwa 120 Millionen Euro in vier Bauabschnitten entstehen. Der erste Abschnitt mit 8.000 Quadratmetern Nutzfläche konnte bereits im Juni 2000 von Wissenschaftlern und Studierenden der Hochschule bezogen werden. Im noch zu errichtenden dritten Neubau mit einer Fläche von 4.200 Quadratmetern werden zwei dringend benötigte größere Hörsäle sowie Labore und Arbeitsräume für die Geowissenschaften und einen kleineren Teil der Physik entstehen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2003 vorgesehen. Der Dezernent für Betriebstechnik, Bauangelegenheiten und Hausverwaltung der Uni Potsdam, Dr. Volker Pohl, hofft, dass mit dem vierten Gebäude, in dem die Physik untergebracht sein wird, Ende 2004 beziehungsweise Anfang 2005 begonnen werden kann. be
Foto: Schwerdtfeger
Initiative für Jobs
Das Projekt„Brandenburger Existenzgründer im Netz“(BEGiN) geht in die Startphase seiner Realisierung. Die Universität Potsdam will dabei gemeinsam mit den Fachhochschulen in Brandenburg und Potsdam sowie der ZukunftsAgentur Brandenburg(ZAB) eine Erhöhung der Anzahl innovativer ExistenZgründungen sowohl aus den Hochschulen als auch aus den außeruniversitären Forschungseinrichtungen heraus erreichen. Das Projekt, das auch in Zusammenarbeit aller vier Einrichtungen entwickelt wurde, soll die Basis für ein zukünftiges brandenburgweites Netzwerk für Existenzgründungen bilden. Doch nicht allein die Hilfe bei Unternehmensgründungen wird eine wichtige Rolle spielen, vielmehr will BEGIN bereits während des Studiums eingreifen, das Interesse für Selbstständigkeit wecken und durch spezielle Workshops und Vorlesungen zum Thema mit notwendigem Wissen vertraut machen.
Die ZAB, die Universität und beide beteiligten Hochschulen waren mit dieser Existenzgründungsoffensive Sieger im bundesweiten Wettbewerb EXIST-Transfer„Existenzgründer aus Hochschulen“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte aus 45 Bewerbungen zehn ausgesucht, die eine finanzielle Unterstützung bekommen. BEGiN wird vom BMBF nun über drei Jahre hinweg mit einer Million Euro gefördert.
Ansprechpartner für BEGIN sind an der Universität Potsdam Prof. Dr. Dieter Wagner, Tel.: 0331/977-3593, und Alexander Böhne, Tel.:
0331/977-3517- Red,
Zehn Jahre Studienkolleg
Mit einem Festprogramm beging das Studienkolleg der Universität Potsdam am 30. September seinen zehnten Geburtstag. An diesem Tag trafen sich ehemalige Studierende, Mitarbeiter und Gäste zu Diskussionsrunden und einem multikulturellen Fest. Das Studienkolleg ist die einzige Einrichtung im Land Brandenburg, an der ausländische Studierende ohne direkten Studienzugang zu einer Hochschule in Deutschland eine Zugangsberechtigung erwerben können. In den vergangenen zehn Jahren haben fast 1200 Kursteilnehmer Studiert. Pro Semester gibt es durchschnittlich 130 Studierende.
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