Heft 
(1.1.2019) 10
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Titel

Den Bogen weit gespannt

Potsdams Suche nach Identität: Forschungslandschaft verhilft zu neuem Glanz

Manchmal werden Visionen wahr. Potsdam ist eine solche. Die Stadt hat das Zeug dazu, in gar nicht allzu ferner Zukunft zu den schönsten Städten Deutschlands zu gehören. Das jedenfalls meinen immer mehr Einwohner und deren Gäste. Hier leben Handwerker, Ministerialbeamte, Arbeiter, Angestellte, Künstler und viele Wissenschaftler Tür an Tür. In der Vergangenheit wurde die in Stadt bewundert, belächelt, missbraucht. Jetzt ist sie auf der Suche nach m neuer, eigener Identität. Älter noch als der große Nachbar Berlin gewinnt sie nach und nach durch die Pflege des Alten und durch die bewusste Entwicklung von Neuem den ursprünglichen Reiz zurück. Wichtiger Bestandteil dieses Trends ist der Auf: und Ausbau einer Forschungslandschaft, die nahezu einzigartig in Deutschland ist.

Doch nichts gedeiht von selbst und so manches Mal fragt man sich, wie es eigentlich um das Verhältnis der Stadt zu den hier ange­siedelten Horten von Wissenschaft und Forschung, allen vo­ran die Universität Potsdam, steht. Was macht die Beziehung aus? Wo ist der gegenseitige Nutzen, wo sind eventuell noch un­

entdeckte Potenzi­ale? Portal ver­sucht, Antwor­ten zu geben.

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Foto: Fritze

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