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Eine der herausragendsten Errungenschaften ist das im Oktober 1998 gegründete Hasso-PlattnerInstitut für Softwaresystemtechnik(HPI), ein An-Institut der Universität. Hasso Plattner, der Mitgründer des Software-Riesen SAP und Vorstandssprecher des Unternehmens, beteiligte sich mit einem dreistelligen Millionenbetrag am Aufbau eines neuen Gebäudekomplexes am UniStandort August-Bebel-Straße in Babelsberg und stellt dem Institut über zwanzig Jahre hinweg einen jährlichen Haushalt von 2,5 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen zur Verfügung. Das HPI ist damit eine der größten privaten Stiftungen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und zeigt, wie öffentliche Zuwendungen sinnvoll durch private Investitionen ergänzt werden können.
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Portal 10/02
Spitzenleistungen liefern
Wissenschaftler.
Das„Netzwerk Wissenschaft“ verleiht Potsdam somit längst eine neue Qualität als Wissenschaftsstandort— auch wenn diese Tatsache noch nicht immer in das öffentliche Bewusstsein gedrungen ist. Schon jetzt übersteigen die privaten Investitionen und der Drittmitteleinsatz am Wissenschaftsstandort Potsdam den Etat der Universität um ein Mehrfaches. Von den über 650 Millionen DM, die im Jahre 2000 in Potsdam für die wissenschaftliche Forschung ausge
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geben wurden, entfielen nur etwa 150 Millionen auf den Haushalt der Universität. Allerdings: Ohne den Beitrag der Universität, der Hochschulen insgesamt, wären die übrigen Mittel kaum in diesem Ausmaß geflossen. Von den außeruniversitären Einrichtungen wird die Zusammenarbeit mit den Hochschulen nicht nur gewünscht,
sondern meist zur Bedingung ihres Engage
ments gemacht.
Die Entwicklung der Wissenschaftslandschaft Potsdam ist deshalb kein Selbstläufer, sondern bedarf kontinuierlicher Aufmerksamkeit und Pflege. Wissenschaftsförderung und Wissenschaftsentwicklung setzen ein Bewusstsein für die Notwendigkeit entsprechender Investitionen in die eigene Zukunft voraus. Die Stadt Potsdam und das Land Brandenburg sind hierbei ebenso gefordert wie die örtlichen Hochschulen, die sich durch ein attraktives wissenschaftliches Profil und überzeugende Leistungen in Forschung und Lehre auszeichnen müssen.
Potsdam ist ein idealer Ort für Einrichtungen der wissenschaftlichen Forschung und Lehre, die ihrerseits dazu beitragen, der Stadt ein neues, zusätzliches und vor allem zukunftsfähiges Profil zu verleihen. Die Verantwortlichen wären gut beraten, dieses Potential nicht durch Unachtsamkeit zu gefährden oder gar leichtfertig zu verspielen.
Manfred Görtemaker/Historisches Institut
Die Universität Potsdam spielt in der Wissenschaftslandschaft der brandenburgischen Landeshauptstadt eine zentrale Rolle. Trotz finanzieller Zwänge sichert sie.die Ausbildung in einem breiten Fächerspektrum und leistet eine auch international aner
kannte Forschung.
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Manfred Görtemaker bekleidet im Historischen Institut der Universität Potsdam die Professur für Neuere Geschichte I mit dem Schwerpunkt 19./20. Jahrhundert. Derzeit weilt Görtemaker am St. Antony'’s College in Oxford/Großbritannien, um in Lehre und Forschung zu wirken.
Foto: privat