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Image braucht Pflege
Die Universität Potsdam als Wirtschafts- und Standortfaktor für die Stadt Potsdam
Studierende und Mitarbeiter der Hochschule bringen Geld in die
Der Wirtschaftsfaktor Stadt. Nicht nur die Inhaber der zahlreichen Die Bedeutung der Universität Potsdam als Wirt- Kneipen, Cafes und
schaftsfaktor leitet sich aus Faktoren ab, die posi- Restaurants freut's.
Potsdam ist eine Universitätsstadt. Was verspricht diese Aussage? Ist es nur ein Imagefaktor, oder verbergen sich dahinter harte Wirtschaftsfakten? Die Universität Potsdam ist die mit Abstand größte und wichtigste Hochschule des Landes Brandenburg.
egenwärtig studieren hier rund 14.000 ( junge Leute an fünf Fakultäten. In Leh
re und Forschung sind 1.060 und in der Verwaltung noch einmal 779 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vollzeitbeschäftigt. Nur wenige Institutionen beschäftigen in Potsdam ebenso viele oder mehr Personen, so beispielsweise das Krankenhaus, die Stadtverwaltung oder auch die Landesregierung. Die Gesamtausgaben der Universität belaufen sich für 2002 auf etwa 91 Millionen Euro. Für die Stadt Potsdam ergeben sich hieraus in zweierlei Hinsicht positive Effekte: Zum einen werden von der Universität Einkommens- und Beschäftigungseffekte in einer beträchtlichen Größenordnung ausgelöst(Universität als Wirtschaftsfaktor) und zum anderen trägt die Universität sehr viel zur Attraktivität Potsdams als internationalem renommierten Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort bei (Universität als Standortfaktor).
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tive Einkommens- und Beschäftigungseffekte für die Stadt Potsdam auslösen. Denn hier werden circa 1.800, zum Teil hoch- und höchstqualifizierte Arbeitsplätze in Lehre und Forschung sowie in der Verwaltung bereit gestellt. Indirekte Einkommens- und Beschäftigungseffekte ergeben sich zudem durch die Einkommensverwendung von Mitarbeitern mit Wohnsitz in Potsdam. Sie kaufen beispielsweise in den Geschäften der Stadt ein, verbringen ihre Freizeit in ihr. Nicht vergessen werden darf, dass die Einrichtung die für einen funktionierenden Betrieb notwendigen Waren aus der Stadt beschafft. Und nicht nur das. Sie nimmt auch Dienstleistungen in Anspruch, die sich hier bieten. Die Universität ist damit ein bedeutender Abnehmer des städtischen Waren- und Dienstleistungsangebots, zum Beispiel bei Verbrauchsmaterialien, Büromöbeln, baulichem Unterhalt. Natürlich tätigen die Studierenden ebenso wichtige Konsumausgaben, etwa für Nahrungsmittel, Literatur und anderes. Zur exakten Quantifizierung dieser Effekte müsste jedoch eine genaue und differenzierte Analyse der Einnahmen und Ausgaben der Universität durchgeführt werden.
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Ingo Balderjahn bekleidet die Professur für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.