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(1.1.2019) 10
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Förderung nach Maß

Die Studienstiflung des deutschen Volkes

Wer Studienstiftler werden will, muss sich einem Auswahlteam der Studienstiftung stellen.

Die Frage nach einem Stipendium, nach Unter­stützung eines Praktikums oder eines Auslands­aufenthaltes ist für viele Studierende und Promo­venden oftmals von zentraler Bedeutung. Nicht selten treten dann die Förderprogramme von Stif­tungen ins Blickfeld. Nicht immer jedoch ist klar, welche Stiftung es überhaupt gibt und für welche Studienrichtung beziehungsweise welches For­schungsvorhaben sie geeignet ist. Die Redaktion stellt deshalb in den nächsten Ausgaben von Portal die Profile ausgewählter Stiftungen kurz vor und informiert über Leistungen, Anforderun­gen und Voraussetzungen. Jede Stiftung setzt dabei unterschiedliche Akzente bei der Förderung, so beispielsweise dieStudienstiftung des deut­schen Volkes, die sich ausschließlich der Begab­tenförderung widmet.

ie Studienstiftung des deutschen Volkes, DES der Schirmherrschaft des Bundes­präsidenten Johannes Rau stehend, ist

das größte deutsche Begabtenförderungswerk Deutschlands. Sie fördert Studierende an Uni­versitäten, wissenschaftlichen und technischen Hochschulen, Kunst-, Musik- sowie Fachhoch­schulen. Sie unterstützt allerdings keine Zweit-, keine Ergänzungs-, Zusatz- oder Aufbaustudien. Derzeit zählt sie circa 6000 Stipendiaten, darunter 650 Promovenden. Jährlich etwa wer­den 500 Studierende in die Förderung neu auf­genommen. Alle Stipendiaten können das volle Förderungsangebot in Anspruch nehmen, das unter anderem aus Lebenshaltungsstipendien, Büchergeld, Som­meruniversitäten, Sprachenprogrammen, Pro­motionsförderungen, Praktika und Projekten besteht. Die Aufnahme in die Studienstiftung erfolgt in der Regel durch Vorschlag von Hoch­schullehrern, Betreuern von Promotionsvorha­

Auslandsprogrammen,

ben oder durch Fachbereiche, in denen benotete Vorexamina stattfinden. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. Von den vorgeschlagenen Bewerbern wird erwartet, dass sie sich durch Leistung, Initiative und Verantwortung auszeich­nen, dass sie darüber hinaus Aktivitäten und vita­le Interessen, die sich nicht auf das Studienfach beschränken, entwickelt haben und weiter aus­bauen. Bei der Auswahl spielen wirtschaftliche und soziale Aspekte, politische Überzeugungen, Weltanschauung, Konfession und Geschlecht keine Rolle.

Für Stipendiaten, die vor dem vierten Fachse­mester in die Förderung aufgenommen werden, gilt die Aufnahme zunächst für drei Semester. Danach wird anhand von Fachgutachten aus dem Studium über die endgültige Aufnahme entschieden, die zur Weiterführung bis zum ersten berufsfähigen Examen führt.

Über diese Förderprogramme hinaus werden zudem auch für NichtstipendiatenOffene Pro­gramme angeboten, beispielsweise dasChina Stipendienprogramm, dasHölderlin-Pro­gramm oder dasStiftungskolleg für internatio­nale Aufgaben.

Vertrauensdozenten für die Stipendiaten der Stiftung Studienstiftung des deutschen Volkes an der Universität Potsdam sind Prof. Dr. Rai­mund Gerhard-Multhaupt(federführend) vom Institut für Physik, Prof. Dr. Joachim Brunstein vom Institut für Psychologie und Prof. Dr. Bernd Müller-Röber vom Institut Biochemie und Biolo­gie. Für von der Stiftung bereits Geförderte steht Prof. Dr. Reimund Gerhard-Multhaupt unter Tel.: 977-1615 für Auskünfte zur Verfügung.

Allgemeine Informationen sind im Sekreta­riat der Stiftung in Bonn/Bad-Godesberg unter 0228/820960 erhältlich oder im Internet unter http://www.studienstiflung.de zu finden. tp

Portal 10/02

Foto: Fritze