Aus dem
Studierendenparlament
AStA-Rechenschaft
Till Meyer ging in seinem Rechenschaftsbericht vor allem auf Aktivitäten im Zusammenhang mit dem studentischen Kulturzentrum ein. Es folgten Fragen zu dessen Finanzierung sowie eine ausführliche und kontroverse Diskussion zur hochschulpolitischen Rolle des AStA im vergangenen Amtsjahr. Während einige kritisierten, dass die Auseinandersetzung nicht engagiert genug gesucht worden sei, bemängelten andere vielmehr einen zu wenig kooperativen Umgang mit dem Rektorat.:
Auch die AStA-Referenten Annika Philipps, Rachel Strecker, Marco Hoffmann und Tobias Heptner gaben ihre Rechenschaftsberichte. Neben der Abwesenheit der übrigen AStA-Referenten löste die Unvollständigkeit der Finanzberichterstattung durch Tobias Heptner breite Kritik aus.
Rechnungsprüfungsbericht
Thomas Duve und Daniel Taprogge stellten den Rechnungsprüfungsbericht vor und gaben Empfehlungen zur Behebung festgestellter Mängel. Nach ihrem Gesamturteil sei die Entlastung möglich, wenn die zeitnahe Vornahme von Umund Nachbuchungen gewährleistet wird.
Entlastung. Der AStA wurde in geheimer Abstimmung entlastet. Yvonne Plaul äußerte im Anschluss an die Abstimmung, dass es beschämend sei, was der AStA an Rechenschaftsberichten sowie Antworten auf Nachfragen geboten hat und es unerträglich sei, dass der AStA entlastet wird, ohne dass das Studierendenparlament über die Finanzen wirklich Bescheid weiß. OLL, CDU, Johannes Schilling und Linda Merschin schlossen sich dieser Einschätzung an.
Auf seiner außerordentlichen Sitzung am 25. Juni 2002 befasste sich das vierte Studierendenparlament mit folgenden Themen:
Übergangen
Aus der Sitzung des Verwaltungsrates des Studentenwerks vom 20.06.2002 wurde bekannt, dass der AStA zwei Anträge gestellt hatte, die nicht mit dem Studierendenparlament abge
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stimmt und von diesem beschlossen worden waren. Dieses Übergehen des Parlaments-fand deutliche Kritik.
Ablehnung
Entgegen seinem Versprechen auf der letzten Sitzung teilte Tobias Heptner mit, keine Zahlen für das Haushaltsjahr 2002 vorzulegen. Dies sowie der ungewisse Verbleib von beim AStA abgegebenen Fachschaftsunterlagen rief zahlreiche Kritik hervor. Ein Antrag von OLL& CDU auf Rückholung der politischen Entlastung des AStA wurde mangels Zweidrittelmehrheit abgelehnt. Ebenfalls abgelehnt wurde ein konstruktives Misstrauensvotum der OLL gegen Till Meyer.
Rüge
Angenommen wurde hingegen ein Antrag von Daniel Taprogge, OLL, CDU und RCDS, dem AStA eine Rüge sowie eine Haushaltssperre zu erteilen und die Entlastung nur in politischer, nicht aber finanzieller Hinsicht vorzunehmen. Änderungen
Es wurden Änderungen der Satzung und der Geschäftsordnung beschlossen. ‚Der Antrag der OLL zur Sozialfondsordnung wurde angenommen.
Offener Brief Der Antrag der GAL zu einem offenen Brief an Ministerpräsident Platzeck wurde mit vielen Änderungen angenommen. In dem Brief drückt das Studierendenparlament seine Wünsche für eine engagierte Bildungspolitik aus und verdeutlicht die ernste Lage der Brandenburger Hochschulen und insbesondere der Universität. Das Schreiben, das im Juli verschickt wird, regt eine landespolitische Prioritätensetzung zugunsten der Hochschulen an. Linda Merschin, Vizepräsidentin des 4. Studierendenparlaments
Weitere aktuelle Infos vom AStA und vom Stu_dierendenparlament finden sich im Internet unter: http://www.stud.uni-potsdam.de/stupa/ e Und http: //wumasta.uni-potsdam.de
Studiosi
www.uni-potsdam.de/portal /okto2/studiosi
Jlussi Präsident
Bei der Ende Juni dieses Jahres in Paris erfolgten konstituierenden Sitzung des EU Student Council (EUSC) wurde Dennis Jlussi zum Präsidenten der Organisation gewählt. Jlussi ist 23 Jahre alt und studiert an der Universität Hannover Jura. Einige Semester absolvierte er auch an der Universität Potsdam, an der er im Wintersemester 1998 sein Studium aufnahm.
Inhaltlich wird sich das Council mit der Situation von Auslandsstudenten, aber auch mit der Entwicklung der Europäischen Union beschäftigen. Das EUSC besteht aus 30 Mitgliedern und ist die Vertretung der rund zwölf Millionen Studenten in der Europäischen Union. Interessierte finden mehr Informationen zum Council im Internet unter der Adresse http://www.eusc.net. Jlussi beantwortet E-Mail unter: Jlussi@eusc.net. Red.
Fragen per
Mehr BAföGEmpfänger
Laut Angaben des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg wurden im Jahr 2001 insgesamt 29 407 Personen, davon 36 Prozent Studierende, nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz(BAföG) gefördert. Die im Vergleich zum Vorjahr ermittelte Steigerung von 19 Prozent bestätigt den seit 1997 anhaltenden Wachstumstrend der Anzahl von BAföGEmpfängern und ist zugleich Resultat der im vergangenen Jahr erfolgten Reform des Ausbildungsförderungsgesetzes. Red.
Bündnis mit Sitz
In unsere Berichterstattung über die Sitzverteilung im neuen Studierendenparlament hat sich in der Ausgabe 7-9/02 leider ein Fehler eingeschlichen. Denn auch das Bündnis für Potsdam verfügt über einen Sitz im Gremium, vertreten durch Linda Schönherr. Leer ging dafür die Liste Team Rocket aus. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen. Red.
Portal 10/02