Heft 
(1.1.2019) 11
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Forschung www.uni-potsdam.de/portal/dezo2/forschung

Neu bewilligt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft för­dert folgende Wissenschaftler und ihre Projekte: Prof. Dr. Bert-Wolfgang Schulze aus dem Insti­tut für Mathematik erhielt für die Finanzierung der Einladung ost- und mitteleuropäischer Wis­senschaftler rund 5.700.

Dr. Ullrich Pietsch aus dem Institut für Physik erhielt für das ProjektStruktur metallosupra­molekularer, hierarchisch strukturierter Materia­lien mit periodisch geordneten Metall-Ligand­Komplexen 6750.

Prof. Dr. Norbert Seehafer aus dem Institut für Physik erhielt für das ProjektBeschreibung tur­bulenter Strömungen durch globale Strömungs­eigenmethoden(Fortsetzung) rund 43.300.

Prof. Dr. Hans-Gerd Löhmannsröben aus dem Institut für Chemie erhielt für das Projekt Böden als Quelle und Senke für CO2- Mecha­nismen und Regulation der Stabilisierung orga­nischer Substanzen in Böden rund 124.400.

Dr. Frank Krüger aus Institut für Geowissen­schaften erhielt für das ProjektUntersuchung der Struktur von Hoch- und Niedriggeschwin­digkeitsregionen in der D-Schicht mit kombi­nierten Arrays von Stationen und Erdbeben 116.000.

Dr. Sebastian Braun aus dem Institut für Sport­wissenschaft erhielt für das ProjektIntegra­tionsleistungen von intermediären Organisatio­nen in europäischer Perspektive das Beispiel der Sportvereine(Einrichtung einer Nach­wuchsgruppe im Emmy Noether-Programm) 261.100.

Prof. Dr. Jürgen Beckmann aus dem Institut für Sportwissenschaft erhielt für das ProjektEin­fluss der Selbstregulation auf den Erholungspro­zess rund 65.600.

Prof. Dr. Elmar Schrohe aus dem Institut für Mathematik erhielt für das ProjektQuanten­feldtheorie in gekrümmten Raumzeiten und mikrolokale Analysis 57.000.

Dr. Michael Sefkow aus dem Institut für Chemie erhielt für das ProjektEnantioselektive Synthe­se biologisch aktiver Dihydrobenzofuran Neo­lignane 33.500.

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Prof. Dr. Martin Peter aus dem Institut für Che­mie erhielt für das ProjektNaturstoffe aus Afri­kanischen Pflanzen rund 26.200.

Dr. Michael Burkart und Prof. Dr. Florian Jeltsch aus dem Institut für Biochemie und Biologie erhielten für das ProjektDynamische Arealli­mitierung und Reaktion auf Klimaänderung: Metapopulationsprozesse in Vorpostenarealen der schwarzen Binse 152.650.

Prof. Dr. Ralf Tiedemann aus dem Institut für Biochemie und Biologie erhielt für das Projekt SFB 506: Rekombinante Proteine und Nuklein­säuren zur Tumortherapie an der FU Berlin 45.600.

Dr. Robert Ernst Schmidt aus dem Institut für Geowissenschaften erhielt für das ProjektUltra­Hochdruck metamorphe Überprägung in den ‚Higher Himalayan Crystalline Nappes im obe­ren Kaghan Tal, NE Pakistan 116.300.

Von der Volkswagen Stiftung erhielt Dr. Anet­te Witt aus Institut für Physik für das Projekt Modellierung und Analyse von Produktions­und Logistiknetzwerken mit Methoden der Nichtlinearen Dynamik 179.700.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert folgende Projekte:

Prof. Reimund Gerhard-Multhaupt aus dem Institut für Physikerhielt für das Projekt Ladungsspeicherung in optoelektrischen und Elektret-Polymeren: Physik und Anwendungen (Zusammenarbeit mit Polen) rund 26.500.

Prof. Dr. Dieter Wagner aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät erhielt für das ProjektEXIST-Transfer Projekt BEGiN rund 240.000.

Das Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg fördert das Projekt Das Fürsorgewesen der Brandenburgischen Provinzialverwaltung im Kaiserreich das Bei­spiel der Anstaltsfürsorge von Dr. Kristina Hübener aus dem Historischen Institut mit 375.000.

Das brandenburgische Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützt das

ProjektIntegrative Motorik- und Kognitionsför­derung in der Kita/Grundschule von Prof. Dr. Frank Bittmann aus dem Institut für Sportmedi­zin und Prävention mit 40.000.

Aus dem brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur erhielt Prof. Dr. Knut Kiesant aus dem Institut für Germanistik für die Vereinbarung zwischen dem Kulturland Brandenburg e.V. und der Uni­versität PotsdamSymposium: Romantische Subjektivität und vaterländische Geschichte: Kul­turgeschichte Brandenburgs in der Zeit der Befreiungskriege 6.750.

Wissenschaft am Neuen Markt

Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, lud Anfang November zu einer Gesprächsrunde zur Perspektive der Geisteswissenschaften am Potsdamer Neuen Markt ein. Eingeladen waren Vertreter der geisteswissenschaftlichen Zentren und Einrichtungen am Neuen Markt in Potsdam, der Universität Potsdam, der Europa-Universität Viadrina Frankfurt(Oder), der Berliner Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, des Wissenschaftsrates und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Es sei das Ziel, einen Anstoß zur verstärkten wissenschaftlichen Kooperation auf geisteswis­senschaftlichem Gebiet zu geben. Bis Ende 2003 soll die Ansiedlung der geisteswissen­schaftlichen Zentren am Neuen Markt abge­schlossen sein. Damit werden dort in absehba­rer Zeit folgende Einrichtungen ansässig sein: das Forschungszentrum Europäische Aufklä­rung(FEA), das Zentrum für Zeithistorische Forschung(ZZF), das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ), das Einstein Forum(EF), das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) und das Deutsche Kulturforum östli­ches Europa. Mit der Konzentration könne am Neuen Markt ein Wissenschaftszentrum ana­log zum mathematisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten Wissenschaftspark auf dem Telegrafenberg etabliert werden, betonte Wis­senschaftsministerin Wanka. Red.

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