„Ich glaube,
Titel
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man braucht auch Erfahrung“
Ein gelungenes Beispiel gelebten Technologietransfers
„Wir verstehen uns als Forschungsabteilung für kleine und mittelständische Firmen, die sich eigene Labors nicht leisten können“, beschreibt Dr. habil. Burkhard Schulz das Selbstverständnis des von ihm ehrenamtlich geleiteten Instituts für Dünnschichttechnologie und Mikrosensorik e.V.(IDM) in Teltow-Seehof. Das im Jahr 1992 als„Arbeitsgemeinschaft für Dünnschicht-Sensorik“ gegründete gemeinnützige Institut ist ein Beispiel gelebten Technologietransfers.
nd es ist zugleich die wohl größte Aus
| gründung aus der Universität Potsdam
(UP). Das heute mehr als 20 Mitarbei
ter umfassende Forschungsinstitut wurde vor rund zehn Jahren von Ludwig Brehmer gegründet und ist aus der von ihm geleiteten Professu: „Physik kondensierter Materie“ hervorgegangen.
Das dies 1992 so erfolgte, war allerdings kein
EEE
Zufall. Die ehemaligen Mitglieder der Akademie der Wissenschaften der DDR gehörten bis dato dem so genannten Wissenschaftler-Integrationsprogramm(WIP) an, das auslief. Obwohl einige Mitarbeiter in andere Einrichtungen gingen, verlief der Start der Institutionsarbeit nach Ansicht der Beteiligten erfolgversprechend. „Wir wollten von Anfang an Grundlagenforschung in die Praxis überführen“, so Schulz zum schon damals gesteckten Ziel. Das Anlie
gen ist geblieben, doch inzwischen hat sich viel verändert. War das Institut früher eher eine Hochburg der Physiker, sind es gegenwärtig vor allem Chemiker, die hier Forschung auf höchstem Niveau betreiben. Schulz, selbst Chemiker an der Universität Potsdam und erst seit 1997/98 Vorstandsvorsitzender des rund 20
köpfigen Vereins, scheint daran nicht ganz
unschuldig.
Portal 3-4/03
Einer von 20: Dr. Dietrich Prescher bei der Synthese von neuen
Polymermaterialien.