Heft 
(1.1.2019) 03
Einzelbild herunterladen

Ich glaube,

Titel

www.uni-potsdam.de/portal/apro3 /titel 1]

man braucht auch Erfahrung

Ein gelungenes Beispiel gelebten Technologietransfers

Wir verstehen uns als Forschungsabteilung für kleine und mittelständische Firmen, die sich eigene Labors nicht leisten können, beschreibt Dr. habil. Burkhard Schulz das Selbst­verständnis des von ihm ehrenamtlich geleiteten Instituts für Dünnschichttechnologie und Mikrosensorik e.V.(IDM) in Teltow-Seehof. Das im Jahr 1992 alsArbeitsgemeinschaft für Dünnschicht-Sensorik gegründete gemeinnützige Institut ist ein Beispiel gelebten Technologietransfers.

nd es ist zugleich die wohl größte Aus­

| gründung aus der Universität Potsdam

(UP). Das heute mehr als 20 Mitarbei­

ter umfassende Forschungsinstitut wurde vor rund zehn Jahren von Ludwig Brehmer gegrün­det und ist aus der von ihm geleiteten Professu: Physik kondensierter Materie hervorgegangen.

Das dies 1992 so erfolgte, war allerdings kein

EEE

Zufall. Die ehemaligen Mitglieder der Akademie der Wissenschaften der DDR gehörten bis dato dem so genannten Wissenschaftler-Integra­tionsprogramm(WIP) an, das auslief. Obwohl einige Mitarbeiter in andere Einrichtungen gin­gen, verlief der Start der Institutionsarbeit nach Ansicht der Beteiligten erfolgversprechend. Wir wollten von Anfang an Grundlagenfor­schung in die Praxis überführen, so Schulz zum schon damals gesteckten Ziel. Das Anlie­

gen ist geblieben, doch inzwischen hat sich viel verändert. War das Institut früher eher eine Hochburg der Physiker, sind es gegenwärtig vor allem Chemiker, die hier Forschung auf höch­stem Niveau betreiben. Schulz, selbst Chemiker an der Universität Potsdam und erst seit 1997/98 Vorstandsvorsitzender des rund 20­

köpfigen Vereins, scheint daran nicht ganz

unschuldig.

Portal 3-4/03

Einer von 20: Dr. Dietrich Prescher bei der Synthese von neuen

Polymermaterialien.