Hilfe für Marguerite
und Siguian
Musikfestival ermöglichte Schulgeld-Spende
Bekommt Hilfe aus Potsdam: die bei ihrem Großvater lebende
neunjährige Marguerite im westafrikanischen. Burkina Faso. f a
Sie heißt Marguerite und hatte am 2. März Geburtstag— sie wurde neun. Seitdem ihr Vater verstarb und ihre Mutter die Familie verließ, lebt sie mit ihrem 74-jährigen Großvater Goudma und ihrer Tante Josephine(28) in Oundougou, einer kleinen Ortschaft im Herzen Burkina Fasos (Westafrika). Ebenfalls in Burkina Faso lebt in der siebenköpfigen Großfamilie Sawadogo der elflährige Siguian, der mit seinem Zwillingsbruder gerade schreiben lernt.
4. Golm Open Air
Die Organisatoren des 1. Golm Drin Musikfestivals,„Intertandem“ und„Dream Diver“, bereiten für den 16. und 17. Mai dieses Jahres das 4. GolmOpen-Air vor. Wie seine Vorgänger findet es an einem Wochenende auf dem Uni-Komplex Golm in Form eines großen Uni-Straßenfestes statt. Mit dem Erlös der Veranstaltung will man erneut Kindern in Not helfen. An beiden Tagen gibt es ein abwechslungsreiches Programm für Klein und Groß. Nachzulesen ist es im Internet unter der Adresse http: //www.golm-open-air.de. Red.
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4 des ı. Golm Drin Musikfestivals, das in A. Golm am 17. Januar 2003 stattfand, für ein Jahr lang die Patenschaft übernommen. Eine während des Festivals zusammengetragene Spende in Höhe von 500 Euro soll ihnen den Schulbesuch für ein Jahr sichern. Ausgewählt hatte die zwei die Hilfsorganisation PlanDeutschland.
FE ür diese zwei Kinder haben die Besucher A
Die Veranstaltung war von der Studenteninitiative„Intertandem“ und der Golmer Musikband Dream Diver organisiert worden. Unterstützung kam unter anderem aber auch vom Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität Potsdam, vom Akademischen Auslandsamt sowie den Studenclubs„HimmeLEIn“ und „Bohne“. Nach Einschätzung der Initiatoren und der Besucher des Events ist diese Hilfe für die beiden Kleinen jedoch nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber immerhin: Es ist einer.)
Damit es noch mehr Tropfen werden, wollen die Organisatoren in den nächsten Jahren den
eingeschlagenen Weg fortsetzen. Red.
Foto: zg.
Studiosi
www.uni-potsdam.de/portal/apro3/studiosi
Aus dem Studierendenparlament
Finanzüberprüfung
Die Buchführung des alten AStA wird in einem Seminar unter Leitung von Prof. Dr. Martin Richter aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät geprüft. Die Ergebnisse werden im StuPa vorgestellt. Auf der Grundlage der Berichte erfolgt die Entlastung der Finanzreferenten für das Haushaltsjahr 2002.
Anfang und Ende
Das fünfte Studierendenparlament hat den Anfang vom Ende seiner Legislaturperiode eingeläutet. Mit der Ausschreibung eines Wahlausschusses und dessen Wahl in der achten Sitzung am 11.03.03 wurden die Vorbereitungen für die Wahl eines neuen Parlamentes begonnen, die Mitte des kommenden Semesters stattfinden wird. Der Wahlausschuss ist für die Durchführung der Wahl und, nach einem Beschluss des StuPa, auch für die Durchführung einer Wahlkampagne verantwortlich, die für eine höhere Wahlbeteiligung sorgen soll. Es erfolgte ebenfalls die Wahl des Rechnungsprüfungsausschusses, Noch gibt es aber einiges zu tun. So befindet sich die Realisierung des studentischen Kulturzentrums in den Elflein-Höfen in der heißen Phase. Im StuPa wurde in der achten Sitzung nun nochmals bestätigt, dass das Projekt politisch gewollt ist und man sich nicht aus der notwendigen Eigenbeteiligung zurückziehen wird. Da diese Beteiligung einen wesentlichen Teil der Studierendenschaftsgebühren ausmachen, ruft das StuPa auch die Fachschaften zur stärkeren Beteiligung am Projekt auf.
Wird das Semesterticket teurer? Noch in der siebenten Sitzung ging der zuständige AStA-Referent Manuel Schrape davon aus, dass es keine Neuverhandlungen geben wird. Lediglich die Sozialfondordnung, die die Erstattung oder Befreiung vom Semesterticket regelt, wurde leicht geändert. Der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg(VBB) machte jedoch von seinem vertraglich zugesichertem Recht Gebrauch, einseitig eine Gebührenerhöhung festzulegen. Auf der 8.Sitzung des StuPa wurde auf Antrag der[oll] der studentische AK Verkehr mit der Verhandlung über die Erhöhung der Gebühren für das Semesterticket betraut. Studentische Senatsmitglieder sollen Unterstützung im Senat einfordern.
> Fortsetzung S. 31
Portal 3-4/03