Heft 
(1.1.2019) 03
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Neu bewilligt

Für Wissenschaftler der Universität Potsdam hat es in der Vergangenheit wieder zahlreiche Bewilligungen größerer Projekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und andere Institutionen gegeben.

Die folgende Übersicht enthält Angaben zum Zeitraum zwischen Januar

und März 2003.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert folgende Wissenschaftler und ihre Pro­jekte:

Prof. Dr. Arkadi Pikovsky aus dem Institut für Chemie erhielt für das ProjektEntwicklung eines Wandmodells für die Large-Eddy Simula­tion auf der Basis nichtlinearer DNS-Datena­nalysen rund 57.000 Euro.

Prof. Dr. Frank Scherbaum aus dem Institut für Geowissenschaften und Prof. Dr. Jürgen Kurths aus dem Institut für Physik erhielten für das ProjektModellierung und Analyse von Erdbe­benschwärmen rund 55.950 Euro.

Prof. Dr. Jürgen Kurths bekam zudem gemein­sam mit den Wissenschaftlern Prof. Dr. Gisbert Fanselow, Prof. Dr. Caroline Fery, Prof. Dr. Angela Friederici, Prof. Dr. Douglas Saddy, Dr. Matthias Schlesewsky, Prof. Dr. Torsten Schaub, Prof. Dr. Müller, Prof. Dr. Reinhold Kliegl und Dr. Klaus Oberauer rund 1.042.000 Euro für die Fortsetzung der Forschergruppe: Konfligieren­de Regeln und Strategien zur Resolution von Konflikten in der Kognitionswissenschaft.

Prof. Dr. Roland Oberhänsli vom Institut für Geowissenschaften erhielt für das Vorhaben Internationales Kontinentales Bohrprogramm: ICDP co-ordination circa 57.000 Euro. Rund 29.700 Euro bekam der Wissenschaftler für das ProjektInternationales Kontinentales Bohrpro­gramm:Chemical, isotopic and mineralogical proxi data for aeolian input into the lake Baikal system during the last 150 ka(Chemische, iso­topische und mineralogische Proxidaten für äolischen Eingang in das System des Baikalsees während der letzten 1500 Jahre).

Prof. Dr. Günther Lottes aus dem Historischen Institut erhielt für das ProjektDie Erinne­rungskultur der Stadt vom Spätmittelalter bis zum 18. Jahrhundert. Ihre Erforschung anhand der städtischen Chronistik rund 56.900 Euro.

Prof. Dr. Maria Mutti aus dem Institut für Geo­wissenschaften erhielt für das ProjektNeoge­

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ne transtional carbonates: the link between the tropical and the temperate carbonate province. (Neogene Transtional-Karbonate: Die Verbin­dung zwischen der tropischen und mäßigen Karbonatprovinz.) rund 80.700 Euro.

Prof. Dr. Herta Schmid aus dem Institut für Sla­vistik erhielt für die Durchführung des interna­tionalen SymposiumsDer tschechische Surre­alismus- Surrealismus a ti jinf rund 14.000 Euro.

Prof. Dr. Bert-Wolfgang Schulze aus dem Insti­tut für Mathematik erhielt für das ProjektOpe­rator- Algebren auf Mannigfaltigkeiten mit Sin­gularitäten rund 112.400 Euro.

Prof. Dr. Joachim Wambsganß vom Institut für Physik erhielt für das ProjektErmittlung der Struktur von Quasaren mit Hilfe von Beobach­tungen und Simulationen zum Mikrogravita­tionslinseneffekt rund 60.000 Euro.

Vom Bundesamt für Naturschutz wird Prof. Dr. Beate Jessel aus dem Institut für Geoökolo­gie für die Durchführung des ProjektsEntwick­lung und modellhafte Umsetzung einer regio­nalen Konzeption zur Bewältigung von Ein­griffsfolgen am Beispiel der Kulturlandschaft Mittlere Havel- wissenschaftliche Begleitung mit 52.750 Euro unterstützt.

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft unterstützt Prof. Dr. Werner Jann aus der Wirt­schafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät beim ForschungsvorhabenDie politische Regu­lierung professioneller Ligen mit 19.900 Euro.

Von der Unfallkasse Mecklenburg-Vor­pommern wird Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt aus dem Institut für Psychologie bei seiner Untersuchung zu ausgewählten Aspekten der Lehrergesundheit in Mecklenburg-Vorpom­

mern mit 5.000 Euro gefördert. Red

Forschung www.uni-potsdam.de/portal /apro3 /forschung

Kooperation mit DESY

Zwischen der Stiftung Deutsches Elektronen­Synchrotron DESY und der Mathematisch­Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Pots­dam gibt es seit einigen Jahren enge Verbindun­gen. So werden von Zeuthener Physikern Vorle­sungen gehalten und Studierende betreut. Die bestehende Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Teilchenastrophysik soll künftig verstärkt wer­den, angestrebt ist eine gemeinsame Berufung. Am 7. April 2003 unterzeichneten beide Einrich­tungen eine Vereinbarung über ihre Zusammen­arbeit. Schwerpunkte der Kooperation werden gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen und Vorhaben, Lehraufträge, Gastvorlesungen und die Förderung des wissenschaftlichen Nach­wuchses sein.

DESY wurde 1959 in Hamburg als selbstständi­ge Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deut­scher Forschungszentren. Der Auftrag von DESY ist die naturwissenschaftliche Grundlagenfor­schung mit den Schwerpunkten: Entwicklung, Bau und Betrieb von Beschleunigeranlagen, Untersuchung der fundamentalen Eigenschaf­ten der Materie und Kräfte sowie Nutzung der Synchrotronstrahlung in Oberflächenphysik, Materialwissenschaften, Chemie, Molekularbio­logie, Geophysik und Medizin. Seit 1992 ist das frühere Institut für Hochenergiephysik der Aka­demie der Wissenschaften der DDR in Zeuthen zweiter Standort von DESY. BE.

Vertrag mit Castellon

Seit drei Jahren gibt es enge Verbindungen zwi­schen den Historikern der Uni Potsdam und der spanischen Universität Jaume I, Castellon. Die Wissenschaftler kooperieren im Rahmen einer gemeinsamen Forschungsgruppe und führen gemeinsame Jahrestagungen durch. Zukünftig soll die Zusammenarbeit auf weitere Bereiche ausgedehnt sowie der Wissenschaftler- und Stu­dierendenaustausch intensiviert werden. Des­halb unterzeichneten am 5. April dieses Jahres die Rektoren der Einrichtungen, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder und Prof. Dr. Francisco Toledo Lobo, in Potsdam einen Hochschulkoo­perationsvertrag. Die spanische Universität wur­de, wie die Universität Potsdam, 1991 gegründet und hat etwa 15 000 Studierende. Einer ihrer Schwerpunkte liegt im naturwissenschaftlichen Bereich. be

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