Neu bewilligt
Für Wissenschaftler der Universität Potsdam hat es in der Vergangenheit wieder zahlreiche Bewilligungen größerer Projekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und andere Institutionen gegeben.
Die folgende Übersicht enthält Angaben zum Zeitraum zwischen Januar
und März 2003.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert folgende Wissenschaftler und ihre Projekte:
Prof. Dr. Arkadi Pikovsky aus dem Institut für Chemie erhielt für das Projekt„Entwicklung eines Wandmodells für die Large-Eddy Simulation auf der Basis nichtlinearer DNS-Datenanalysen“ rund 57.000 Euro.
Prof. Dr. Frank Scherbaum aus dem Institut für Geowissenschaften und Prof. Dr. Jürgen Kurths aus dem Institut für Physik erhielten für das Projekt„Modellierung und Analyse von Erdbebenschwärmen“ rund 55.950 Euro.
Prof. Dr. Jürgen Kurths bekam zudem gemeinsam mit den Wissenschaftlern Prof. Dr. Gisbert Fanselow, Prof. Dr. Caroline Fery, Prof. Dr. Angela Friederici, Prof. Dr. Douglas Saddy, Dr. Matthias Schlesewsky, Prof. Dr. Torsten Schaub, Prof. Dr. Müller, Prof. Dr. Reinhold Kliegl und Dr. Klaus Oberauer rund 1.042.000 Euro für die Fortsetzung der Forschergruppe: Konfligierende Regeln und Strategien zur Resolution von Konflikten in der Kognitionswissenschaft.
Prof. Dr. Roland Oberhänsli vom Institut für Geowissenschaften erhielt für das Vorhaben „Internationales Kontinentales Bohrprogramm: ICDP co-ordination“ circa 57.000 Euro. Rund 29.700 Euro bekam der Wissenschaftler für das Projekt„Internationales Kontinentales Bohrprogramm:„Chemical, isotopic and mineralogical proxi data for aeolian input into the lake Baikal system during the last 150 ka”(Chemische, isotopische und mineralogische Proxidaten für äolischen Eingang in das System des Baikalsees während der letzten 1500 Jahre).
Prof. Dr. Günther Lottes aus dem Historischen Institut erhielt für das Projekt„Die Erinnerungskultur der Stadt vom Spätmittelalter bis zum 18. Jahrhundert. Ihre Erforschung anhand der städtischen Chronistik“ rund 56.900 Euro.
Prof. Dr. Maria Mutti aus dem Institut für Geowissenschaften erhielt für das Projekt„Neoge
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ne transtional carbonates: the link between the tropical and the temperate carbonate province. (Neogene Transtional-Karbonate: Die Verbindung zwischen der tropischen und mäßigen Karbonatprovinz.)“ rund 80.700 Euro.
Prof. Dr. Herta Schmid aus dem Institut für Slavistik erhielt für die Durchführung des internationalen Symposiums„Der tschechische Surrealismus- Surrealismus a ti jinf“ rund 14.000 Euro.
Prof. Dr. Bert-Wolfgang Schulze aus dem Institut für Mathematik erhielt für das Projekt„Operator- Algebren auf Mannigfaltigkeiten mit Singularitäten“ rund 112.400 Euro.
Prof. Dr. Joachim Wambsganß vom Institut für Physik erhielt für das Projekt„Ermittlung der Struktur von Quasaren mit Hilfe von Beobachtungen und Simulationen zum Mikrogravitationslinseneffekt“ rund 60.000 Euro.
Vom Bundesamt für Naturschutz wird Prof. Dr. Beate Jessel aus dem Institut für Geoökologie für die Durchführung des Projekts„Entwicklung und modellhafte Umsetzung einer regionalen Konzeption zur Bewältigung von Eingriffsfolgen am Beispiel der Kulturlandschaft Mittlere Havel- wissenschaftliche Begleitung“ mit 52.750 Euro unterstützt.
Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft unterstützt Prof. Dr. Werner Jann aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät beim Forschungsvorhaben„Die politische Regulierung professioneller Ligen“ mit 19.900 Euro.
Von der Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern wird Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt aus dem Institut für Psychologie bei seiner Untersuchung zu ausgewählten Aspekten der Lehrergesundheit in Mecklenburg-Vorpom
mern mit 5.000 Euro gefördert. Red
Forschung www.uni-potsdam.de/portal /apro3 /forschung
Kooperation mit DESY
Zwischen der Stiftung Deutsches ElektronenSynchrotron DESY und der MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Potsdam gibt es seit einigen Jahren enge Verbindungen. So werden von Zeuthener Physikern Vorlesungen gehalten und Studierende betreut. Die bestehende Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Teilchenastrophysik soll künftig verstärkt werden, angestrebt ist eine gemeinsame Berufung. Am 7. April 2003 unterzeichneten beide Einrichtungen eine Vereinbarung über ihre Zusammenarbeit. Schwerpunkte der Kooperation werden gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen und Vorhaben, Lehraufträge, Gastvorlesungen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sein.
DESY wurde 1959 in Hamburg als selbstständige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Der Auftrag von DESY ist die naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit den Schwerpunkten: Entwicklung, Bau und Betrieb von Beschleunigeranlagen, Untersuchung der fundamentalen Eigenschaften der Materie und Kräfte sowie Nutzung der Synchrotronstrahlung in Oberflächenphysik, Materialwissenschaften, Chemie, Molekularbiologie, Geophysik und Medizin. Seit 1992 ist das frühere Institut für Hochenergiephysik der Akademie der Wissenschaften der DDR in Zeuthen zweiter Standort von DESY. BE.
Vertrag mit Castellon
Seit drei Jahren gibt es enge Verbindungen zwischen den Historikern der Uni Potsdam und der spanischen Universität Jaume I, Castellon. Die Wissenschaftler kooperieren im Rahmen einer gemeinsamen Forschungsgruppe und führen gemeinsame Jahrestagungen durch. Zukünftig soll die Zusammenarbeit auf weitere Bereiche ausgedehnt sowie der Wissenschaftler- und Studierendenaustausch intensiviert werden. Deshalb unterzeichneten am 5. April dieses Jahres die Rektoren der Einrichtungen, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder und Prof. Dr. Francisco Toledo Lobo, in Potsdam einen Hochschulkooperationsvertrag. Die spanische Universität wurde, wie die Universität Potsdam, 1991 gegründet und hat etwa 15 000 Studierende. Einer ihrer Schwerpunkte liegt im naturwissenschaftlichen Bereich. be
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