AKTIVITÄTEN FÜR DIE GESUNDHEIT
Im März wurde mit dem Projekt„Gesundheitsförderung in der Universität Potsdam“ begonnen. Das vom Arbeitskreis Gesundheitsförderung entwickelte Konzept ist im Internet unter http://www.uni-potsdam.de/ u/AKG/index.htm abrufbar. Neben einer Ausgangsanalyse, die durch die Beantwortung eines Fragebogens erfolgt, laufen zur Zeit die ersten Interventionsmaßnahmen in einzelnen Arbeitsbereichen. Es wurde mit den nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begonnen, und im kommenden Semester sollen die Aktivitäten auf den wissenschaftlichen Bereich und die Studentenschaft erweitert werden. Neben der Fragebogenaktion sind individuelle Arbeits-platzberatungen unter ergonomischen und physiotherapeutischen Aspekten, Bewegungsangebote(Rückenschulen, Pausengymnastik, Funktionsgymnastik, Wassergymnastik), Psychologische Beratung(Streßmanagement, arbeitsplatzbezogene Gesundheitszirkel), Ernährungsberatung und Suchtprävention im Angebot.
Alle gesundheitsorientierten Veranstaltungen nichten sich einerseits an die Beschäftigten, die durch lange oder falsche einseitige, monotone Tätigkeiten bzw. falsche Arbeitsorganisation unter Verspannungen, Rückenbeschwerden bzw. Streßsymptomen leiden. Andererseits sollen auch jene erreicht werden, die im Sinne der Vorbeugung rückengerechtes Verhalten, ergonomisches EinYichten des Arbeitsplatzes, Streßabbau und gesundes Ernähren üben wollen, um damit eigene Handlungskompetenz zu entwickeln
Elektronische Publikationen
Die Universitätsbibliothek will künftig alle elektronischen Dokumente von Universitätsangehörigen auf einem zertifizierten Dokumentenserver speichern. In diese Sammlung können Dissertationen, Forschungsarbeiten, Lehrunterlagen, Konferenzbeiträge und andere wissenschaftliche Dokumente aufgenommen werden. Um Publikationen bei der Universitätsbibliothek zu melden, ruft man das Meldeformular unter http://info.ub.uni-potsdam.de/elib/akzess.htm auf. Unter http://info.ub.uni-potsdam.de/ elib/fakultat.htm präsentiert die Unibibliothek auch jetzt schon eine Zusammenstellung elektronischer Publikationen von Universitätsangehörigen. Diese Liste, die durch Absuchen von Servern zusammengestellt wurde, erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Fragen beantwortet Dagmar Schobert von der Publikationsstelle der Universitätsbibliothek entweder telefonisch unter 0331/9774458 oder per E-mail: schobert@info.ub. uni-potsdam.de. Uni-Bibliothek
und ihre Gesundheit selbst maßgeblich mit zu beeinflussen. Auch an die Studierenden richten sich diese Angebote. Die Uni Potsdam betrachtet sie als Multiplikatoren für die Praxis. Ihnen sollen gesundheitsfördernde Handlungskompetenz vermittelt werden, damit sie später in ihren unterschiedlichen Einsatzfeldern selbst als Initiatoren gesundheitsfördernder Maßnahmen wirken können. Alfred Klein, Kanzler
SPENDENAUFRUF
‚Wir benötigen die Hilfe unserer Partnerinstitutionen“. Mit diesem Aufruf wandte sich der Rektor der Universidad Nacional Autönoma de Nicaragua-Leön(UNANLeön) an den Deutschen Akademischen Austauschdienst(DAAD), da die vom Hurrikan Mitch ausgelöste Katastrophe nur mit Unterstützung der internationalen Partner bewältigt werden könne. Sowohl die UNAN-Leön als auch die UNAH, Tegucigalpa, verfügen über jahrelange gute Kontakte zu deutschen Universitäten und zum DAAD. Beide Universitäten haben dem DAAD prioritäre Projekte im Bereich des Wiederaufbaus genannt, für deren Durchführung sie zusätzliche finanzielle Unterstützung benötigen. Für Spenden steht folgendes Konto des DAAD zur Verfügung: Konto-Nr. 02085 18500, bei der Dresdner Bank in Bonn, BLZ 370 800 40, Kennwort: MITCH.
Projekt Diplomarbeit
Die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit niederzuschreiben, fällt vielen Diplomanden und Doktoranden schwer.„Die wissenschaftliche Arbeit— Ein Leitfaden für Ingenieure, Naturwissenschaftler, Informatiker und Betriebswirte“ von Ulrich D. Holzbaur und Martina M. Holzbaur(Carl Hanser Verlag, München 1998) will Studenten konkrete Tips zur Gliederung und zum Umgang mit der verfügbaren Zeit geben. Dafür aber scheinen die komplexen Organisationsdiagramme, Netzpläne und Schemata zum Projektmanagement etwas übertrieben. Anfängern wäre mit einem locker geschriebenen Büchlein mehr geholfen. Die Autoren führen manche Fachbeogriffe ein, die sie nicht befriedigend erklären. Vermutlich haben sie ihren Text auch eher für Professoren geschrieben, die ihren Diplomanden jedesmal aufs Neue die Kriterien für eine wissenschaftliche Arbeit erklären müssen. Aus dem Buch können sie sich die für ihr Arbeitsfeld passenden Anleitungen heraussuchen und für ihre Studenten zu einer Kurzfassung mit den wichtigsten Punkten verarbeiten. ar
VON ABFINDUNG BIS ZINSFALLE
Im Zeitalter der Globalisierung fällt es zunehmend schwer, die Hintergründe von Krisen zu verstehen. Hinter manchen Schlagworten verbergen sich ganze DenkYichtungen, die einem nicht wirtschaftswissenschaftlich geschulten Leser wenig vertraut sind. Wofür setzen sich um Beispiel die Keynesianer ein, und was verbirgt sich hinter der Tobin Tax?
Das neue Wirtschaftslexikon aus dem Eichborn-Verlag von Dietmar Bartz verspricht Aufklärung. Hier findet man nicht nur Definitionen, sondern auch ausführliche Erläuterungen von bis zu einer Seite, Dafür enthält das Lexikon aber auch nicht mehrere tausend, sondern nur etwa 700 Begriffe. Der Autor schreibt klar verständlich und geht auch auf die politische Diskussion ein, gerade wenn es um soziale Themen geht. Schön sind auch die historischen Exkurse, beispielsweise über den Ursprung der Börse oder der Milchmädchenrechnung. Ton und Inhalt unterscheiden dieses Lexikon von den streng sachlich formulierten Fibeln, die im Grunde verschleiern, daß es auch bei Wirtschaft um Menschen und ihre Lebensbedingungen geht.
Auf der Homepage des Verlags(http:// www.eichborn.de) soll das Wirtschaftslexikon ständig aktualisiert werden und online zur Verfügung stehen. ar
Dietmar Bartz: Die Wirtschaft verstehen— Das Wirtschaftslexikon der Gegenwart, Eichborn, Frankfurt am Main, 1998, 490 S., 49,80 DM.
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PUTZ 1-2/99