Heft 
(2024) 31
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Letzter Lebendnachweis

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1. 2. 3. 4. 5.

Otis 31( 2024)

I

6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. im Jahr nach Markierung

Abb. 9: Altersverteilung der letzten Nachweise von im UG Fehrbellin nestjung markierten Mäusebussar­den( n= 39).

Age distribution of the last records of Buzzards marked as young nest­lings in the Fehrbellin study area( n= 39).

Letzte Nachweise

( u)

12

11

10

9

2000

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. im Kalenderjahr

zurückgemeldeten an den jeweils markierten nest­jungen Vögeln.

4.4 Sterblichkeit

Anhand der zeitlichen Verteilung der letzten Nachweise von Ringvögeln lässt sich ein zumin­dest grober Eindruck vom Überlebens- bzw. Ster­begeschehen innerhalb einer Vogelpopulation gewinnen. Im Falle der im UG Fehrbellin markier­ten Mäusebussarde zeigen sich aufgrund der ge­ringen Fallzahlen zwar nur anekdotisch, aber doch deutlich die Schwerpunkte des Sterbegeschehens in den ersten vier Lebensjahren( Abb. 9, 10).

Tab. 4 zeigt deutlich, dass Totfunde in den indi­viduellen Rückmeldungen der nestjung markierten Vögel sehr unterschiedlich häufig erscheinen. Sie sind sehr viel häufiger in den Markierungsjahrgän­gen 2010, 2011, 2012 und 2013 vertreten als in den späteren Geburtsjahrgängen. Von den acht Ringvö­geln des Jahrgangs 2010 wurden allein vier schon in ihrem ersten Winter tot gefunden, dagegen war un­ter den 18 insgesamt zurückgemeldeten Ringvögeln des Jahrganges 2014 nur einer, und zwar noch im

Abb. 10: Letzte Lebend­nachweise von im UG Fehrbellin älter als nest­jung markierten Mäu­sebussarden( n= 14); alle Nachweise stammen aus dem UG .

The last live records of Common Buzzards marked older than nest­lings in the Fehrbellin study area( n= 14); all records come from the study area.

1. KJ, tot gefunden worden, während alle anderen Rückmeldungen dieser Kohorte Lebendkontrollen in den folgenden bis zu fünf Jahren betrafen.

Setzt man das Erreichen des 2. bzw. 3. Kalen­derjahres als Kennziffern für eine geburtsjahrspezi­fische Überlebenswahrscheinlichkeit der Jungvögel an, so wurden Spitzenwerte von 25,00%/ 8,33% bzw. 24,07%/ 16,66% von den 2017er bzw. 2014er Ko­horten erreicht( Tab. 5). Dabei handelt es sich um zwei Jahre, die sich hinsichtlich der jahrspezifischen Reproduktivität im UG nicht hätten extremer unter­scheiden können( 12 gegenüber 54 flügge geworde­nen Jungvögeln!). Dagegen fehlen von den immerhin 20 im Jahr 2016 markierten Nestlingen jegliche Rück­meldungen aus den folgenden Jahren( Tab. 5).

4.5

Saisonale Wanderungen

Im Zeitraum 2000 bis 2020 wurden im Gebiet des Landkreises Ostprignitz- Ruppin( OPR ) insgesamt 497 Mäusebussarde individuell markiert, davon 362 im UG Fehrbellin in den Jahren ab 2010. Diese 497 Ringvögel erbrachten im Laufe von 20 Wiederfundjahren( 2001 bis 2020) insgesamt 116