78
Letzter Lebendnachweis
( u)
5
0
1. 2. 3. 4. 5.
Otis 31( 2024)
I
6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. im Jahr nach Markierung
Abb. 9: Altersverteilung der letzten Nachweise von im UG Fehrbellin nestjung markierten Mäusebussarden( n= 39).
Age distribution of the last records of Buzzards marked as young nestlings in the Fehrbellin study area( n= 39).
Letzte Nachweise
( u)
12
11
10
9
2000
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. im Kalenderjahr
zurückgemeldeten an den jeweils markierten nestjungen Vögeln.
4.4 Sterblichkeit
Anhand der zeitlichen Verteilung der letzten Nachweise von Ringvögeln lässt sich ein zumindest grober Eindruck vom Überlebens- bzw. Sterbegeschehen innerhalb einer Vogelpopulation gewinnen. Im Falle der im UG Fehrbellin markierten Mäusebussarde zeigen sich aufgrund der geringen Fallzahlen zwar nur anekdotisch, aber doch deutlich die Schwerpunkte des Sterbegeschehens in den ersten vier Lebensjahren( Abb. 9, 10).
Tab. 4 zeigt deutlich, dass Totfunde in den individuellen Rückmeldungen der nestjung markierten Vögel sehr unterschiedlich häufig erscheinen. Sie sind sehr viel häufiger in den Markierungsjahrgängen 2010, 2011, 2012 und 2013 vertreten als in den späteren Geburtsjahrgängen. Von den acht Ringvögeln des Jahrgangs 2010 wurden allein vier schon in ihrem ersten Winter tot gefunden, dagegen war unter den 18 insgesamt zurückgemeldeten Ringvögeln des Jahrganges 2014 nur einer, und zwar noch im
Abb. 10: Letzte Lebendnachweise von im UG Fehrbellin älter als nestjung markierten Mäusebussarden( n= 14); alle Nachweise stammen aus dem UG .
The last live records of Common Buzzards marked older than nestlings in the Fehrbellin study area( n= 14); all records come from the study area.
1. KJ, tot gefunden worden, während alle anderen Rückmeldungen dieser Kohorte Lebendkontrollen in den folgenden bis zu fünf Jahren betrafen.
Setzt man das Erreichen des 2. bzw. 3. Kalenderjahres als Kennziffern für eine geburtsjahrspezifische Überlebenswahrscheinlichkeit der Jungvögel an, so wurden Spitzenwerte von 25,00%/ 8,33% bzw. 24,07%/ 16,66% von den 2017er bzw. 2014er Kohorten erreicht( Tab. 5). Dabei handelt es sich um zwei Jahre, die sich hinsichtlich der jahrspezifischen Reproduktivität im UG nicht hätten extremer unterscheiden können( 12 gegenüber 54 flügge gewordenen Jungvögeln!). Dagegen fehlen von den immerhin 20 im Jahr 2016 markierten Nestlingen jegliche Rückmeldungen aus den folgenden Jahren( Tab. 5).
4.5
Saisonale Wanderungen