Heft 
(2019) 107
Seite
139
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Fontane-Bibliographik im digitalen Zeitalter  Trilcke 139 schaftlicher Aufsatz oder eine umfangreiche Monographie, nämlich je­weils ›1‹. Gezählt wird mithin lediglich die Anzahl der Publikationen, also eine einfache Größe, die gleichwohl erste Einblicke in die quantitative Ver­teilung der Fontaneliteratur ermöglicht, ist doch allein die Tatsache, dass sich eine Publikation Fontane widmet bzw. dass Fontane einen Text publi­ziert hat, bereits ein Indiz für die(freilich quantitative) Resonanz Fontanes. Ungeachtet dessen stehen Analysen, die auch den Umfang der Publikatio­nen berücksichtigen, noch aus: Sie sollen in einem nächsten Schritt durch­geführt und publiziert werden. Schließlich sei auf Unschärfen in den Daten hingewiesen: Die folgenden Analysen fokussieren zumeist das Publikationsjahr von Titeln. In Fällen, in denen sich eine Publikation, etwa weil sie in Serie erfolgte, über mehrere Jahre erstreckt, wurde jeweils das früheste Jahr für die Analysen ange­setzt; in Fällen, in denen sich lediglich ein ungefähres Publikationsjahr er­mitteln ließ(z.B. ›um 1950‹), wurde auf die Unschärfeangabe verzichtet. Weitere Erläuterungen finden sich bei den einzelnen Diagrammen. Fontanes Publikationsoutput zu Lebzeiten Daten 1: Selbstständige Werke(Kat. 3), Zeitungs- und Zeitschriften­publikationen(Kat. 7) Die erste Unterscheidung, die die Fontane Bibliographie trifft, ist die zwi­schen Primär- und Sekundärliteratur; bei 5.569 Datensätzen handelt es sich um Primärtexte, bei 11.104 Datensätzen um Sekundärliteratur. Die Primärliteratur wird in insgesamt 18 weitere Kategorien unterteilt, darun­ter auch Werk- und Auswahlausgaben, Übersetzungen sowie zahlreiche postume Veröffentlichungen. Zwei besonders wichtige Kategorien sind Nr. 3»Selbstständig erschienene Werke von 1850 bis 1898« mit 110 Datensät­zen und Nr. 7»Veröffentlichungen in Zeitschriften und Zeitungen von 1839 bis 1898« mit 2.816 Datensätzen. Kategorie 3 erfasst Fontanes Buchpubli­kationen: vom ersten selbstständigen Druck der Männer und Helden. Acht Preußenlieder aus dem Jahr 1850 bis hin zur 3. Auflage der autobiographi­schen Schrift Von Zwanzig bis Dreißig und dem bereits nach dem Tode ­Fontanes Ende 1898 mit Datierung auf 1899 erschienenen letzten Ro­man Der Stechlin. Kategorie 7 führt hingegen sämtliche bekannte Zei­tungs- und Zeitschriftenpublikationen Fontanes auf, sowohl journalisti­scher als auch literarischer Art: Von der Erzählung Geschwisterliebe aus dem Jahr 1839 bis hin zum Wiederabdruck von LAdultera in der Leipziger Volkszeitung und den Gedichten Jung-Bismarck und Wo Bismarck liegen soll aus dem August und dem September 1898.