Heft 
(2017) 103
Seite
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S S37B ig B na S t t u 5 r 8, TFA Pa 7,2 [1] j, 10 Hrsg.] bleibt mir daher keine passendere Benennung, als die des T r a u m o r g a n s , als welche die ganze in Rede stehende Anschauungsweise durch diejenige Aeußerung derselben bezeichnet, die Jedem bekannt und geläufig ist.« F H o a n ll t u a c n in e ationen S. 294 u. 95. S HG c ea h ilsl o ut p ecri e ns n ea h hti a no u nu e en r nd S. 294 u. 95 .] Parerga I. Versuch was damit zusammenhängt , 294: über das »Ich wer­de demnach jetzt die e n t f e r n t e r e n U r s a c h e n jenes Phänomens, so weit sie uns bekannt sind, aufzählen, wobei ich []; so lange diese allein i n n e r h a l b des Organismus liegen, das Phänomen mit dem Namen der H a l l u c i n a t i o n bezeichnet wird, diesen jedoch ablegt und verschiedene andere Namen erhält, wenn eine a u ß e h a l b des Organismus liegende Ursache nachzuweisen ist, oder wenigstens angenommen werden muß.« Die Hallucinationen entsprechen den nichtsbe­deutenden Träumen, sind Produkt körperlicher Krankheit oder doch eines unnormalen Zustan­des, haben einen gleichgültigen Inhalt und wei­chen einer ärztlichen Behandlung, namentlich Blutentziehungen. Nicolai erzählt einen solchen Fall. Er sah ganz bestimmte Dinge und Personen; sah sie immer wieder und hatte doch das klarste Wissen: das alles ist Unsinn und lediglich das Pro­dukt einer psychischen Verstimmung. Die Hallucinationen entsprechen ] Parerga I. Versuch über das Geistersehn und was damit zusammenhängt , 294 f.: »1) Die häufigste Ursach des in Rede stehenden Ge­hirnphänomens sind heftige, akute Krankheiten, nament­lich hitzige Fieber, []. 2) Der W a h n s i n n ist keineswegs immer, aber doch bisweilen von Hallucinationen begleitet, []. 3) In seltenen, glücklicherweise aber vollkommen konsta­tirten Fällen, entstehn, [], Hallucinationen, als Erschei­nungen menschlicher Gestalten, die den wirklichen täu­schend gleichen. Der bekannteste Fall dieser Art ist der N i k o l a i s, da er ihn 1799 der Berliner Akademie vorge­lesen und diesen Vortrag auch besonders abgedruckt hat. [] –– Was nun aber die unter gegenwärtiger Nummer in Betrachtung genommenen Fälle betrifft, deren Typus Ni­kolais Krankheit ist; so haben sie sich sämmtlich als aus rein körperlichen, gänzlich im Organismus selbst gelege­nen Ursachen entsprungen erwiesen, sowohl durch ihren bedeutungslosen Inhalt und das Periodische ihrer Wieder­kehr, als auch dadurch, daß sie therapeutischen Mitteln, besonders Blutentziehungen, allemal gewichen sind.« Auch noch Hallucinationen, aber doch eines­andern Charakters sind, sind jene Erscheinun­gen, die den Tod dessen herbeiführen, der sie hat. Ein schottischer Jurist sah monatelang erst eine Katze, dann einen Ceremonienmeister, dann ein Auch noch Hallucinationen ] Parerga I. Versuch über das Geistersehn und was damit zusammenhängt , 295 f.: »4) Denselben reihen sich nun zunächst gewisse, ihnen übri­gens ähnliche Erscheinungen objektiv und äußerlich da­stehender Gestalten an, welche sich jedoch durch einen, 60 60 Fontane Blätter 103 Unveröffentlichtes und wenig Bekanntes