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Illustriertes Familienblatt. - Begründet v°„ ernst Keil 1853 .
Ln «ochennnmmern vierteljährlich 1 Mark 80 Pf. Ln Halbheften: jährlich 28 Halbhefte ä 25 Pf. Ln Heften: jährlich 14 Hefte ä 50 Pf.
Weihnachten.
Die Glecken rufen mit festlichem Laut.
Ille Sterne der Christnacht schimmern,
Und hinter den Fenstern heimlich und traut verzinnt ein Leuchten und Flimmern;
-Ls hüllen in wonnigen Märchentraum Ille Illifle der Tannen den ärmsten Raum In der seligen Rächt der Wunder.
Im deutschen Walde wächst deine Art,
Du Raum mit den aninen Zweigen,
So treu und beständig, so wetterhart:
Du bist so recht unser eigen.
Sind Fluren und Wälder auch tiesverschneit, Wir holen dich heim zur festlichen Zeit, Wir mögen dich nimmer entbehren.
Wir suhlen, von deinem Hauch umweht,
Im Herzen ein seliges Regen:
G, laßt uns die Hände mit stillem Gebet Auss Haupt der Kinder legen,
Daß von den Zweigen mit Hellem schein Zieh' deutsche Treue und Liebe ein In die freudig bewegten Seelen.
Eine Weihnachtsbotschast durchbraust die Welt von künftigen schöneren Tagen:
Die das zehrende Siechthum im Banne hält, Sie dürfen zu hoffen wagen!
Ausathmet die Menschheit und dankt und preist Des gottbegnadeten Forschers Geist,
Der die Bahn der Befreiung gewiesen.
Wann nahst du, o Fest, das die Völker befreit Aus Neides und Irrwahns Banden? — wenn die reine Flamme der Menschlichkeit Hell leuchtet über den Landen,
Wenn die Welt ein Haus wird von Brüdern sein, Dann ist mit unvergänglichen: Schein Das wahre Christfest erstanden!
A. H-
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