Heft 
(1906) 49
Seite
1025
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Doch du darfst mcht lauschen, fühlst du gleich den Ton, du hältst ihn nie Deines Lebens dumpfes Alltagsrauschen Trägt hinweg die holde Melodie

Sang an deiner wregen Nicht die Mutter einst ein süßes Lied Das, so leise wie die Engel stiegen, Immer noch durch deine Seele zieht?

Einmal nur nn Jahre Bricht aus all' der wirren Stimmen Thor Deiner Seele Sehnsucht jener klare, Goldne Glockenklang der Liebe vor.

Und du hörst es klingen Ach, so fern und ach, so wohlbekannt, Leise, leise wie der Engel Schwingen: Goldne Glocken aus der Liebe Land.

Mas von demer wiegen Immerdar durch deine Träume zieht Leise, leise wie die Engel stiegen: Sieh, es war ein schlichtes weih

nachtslied

Gertrud Frerin re Fort