Heft 
(2020) 109
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102 Fontane Blätter 109 Literaturgeschichtliches, Interpretationen, Kontexte 70 Tagebucheintrag 1. Aug. 1921; Schnitzler: Tagebuch (wie Anm. 30), S. 211. Ähnlich bereits am 28. Juli:»ein recht kluger, schwatzhaft-poetisch­schnoddriger Roman«. 71 Seeler: Literarische Porträts. In: Twardowski(wie Anm. 36), S. 13. 72 Arthur Eloesser: Georg Hermann. Zum 60. Geburtstag. In: Vossische Zeitung 471, 6. Okt. 1931; vgl. auch: Ders.: Die deutsche Literatur vom Barock bis zur Gegenwart . Bd. 2, Berlin, S. 525 f. 73 Godela Weiss-Sussex: »Der Fontane des Kurfürstendamms«. Georg Hermann und Berlin. In: Jattie Enklaar und Hans Ester: Das Jahrhundert Berlins. Eine Stadt in der Literatur. Amsterdam 2000, S. 69–91. 74 Wiedergabe nach dem Selbstzitat in: Adolf Bartels: Die deutsche Dichtung von Hebbel bis zur Gegenwart(Die Alten und die Jungen). Ein Grundriß. Bd. 3: Die Jüngsten. Leipzig 1922, S. 64 f. 75 Franka Marquardt: »Durchaus ein jüdischer Roman?« Judentum, Antisemi­tismus und die wechselhafte Rezep­tionsgeschichte von Georg Hermanns »Jettchen Gebert«. In: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschich­te 67, 2015, S. 64–84. 76 Arnold Paucker: Niedergang der Republik. In: Die Zeit 38, 18. Sept. 1970, S. 56. 77 Michael Vanhelleputte: Eine Stadt und dreierlei Gärten in Georg Hermanns Roman»Jettchen Gebert«. In: Christian Drösch u.a.(Hrsg.): Literarische Mikro­kosmen. Begrenzung und Entgrenzung. Brüssel etc. 2006, S. 107–121, Zitat S. 107. 78 Paucker, in: Weiss-Sussex: Georg Hermann (wie Anm. 1), S. 133. 79 Betty Scholem an ihren Sohn Gershom und seine Frau Fania, Sydney, 26. April 1941; Briefwechsel (wie Anm. 43), S. 496. Als Reinhold Scholem einer Briefedition seines Bruders viele Jahre später amüsiert entnahm, daß der linksge­richtete Kulturkritiker Walter Benjamin sich während seines Exils in Ibiza ausgerechnet mit»Dubs­lav von Stechlins Leben und Sterben« beschäftigt hatte(»WB und Fontane, der Sänger des märkischen Junker­tums!«), replizierte Gershom Scholem leicht pikiert, daß er »als leidenschaftlicher Jude« sich »ebenfalls gestatte, den Stechlin für ein außerordentlich gutes Buch zu halten, das zu den besten Prosaschriften der deut­schen Litera­tur gehört.« Das sei schlicht»Respekt vor einer literarischen Großleistung«(und nicht politisch aus­zuschlachten, muß wohl ergänzt werden). An Reinhard Scholem, 8. Sept. 1976; zit. nach Scholem: Briefe III(wie Anm. 45), S. 147, mit Anm. S. 382. 80 Vgl. dazu auch meinen Beitrag: »Kommen Sie, Cohn«. Variationen über ein Fontanesches Thema(mit einer englischen Teilübersetzung von»An meinem Fünfundsiebzigsten«). In: Fontane Blätter 83(2007), S. 111–120.