Heft 
(1.1.2025) 119
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Fontane-Inventare| Möller | 259 einer ersten Auswahl die auf den Fontane-Nachlass und das Fontane-Archiv 1 bezogenen Verzeichnungsmittel überblicksartig vorgestellt. Weitere Details und die systematischen Abschnitte»Gesamtverzeichnis«,»Einzelbestands­dokumentationen(Sammlungen und Nachlässe, Vereine und Körperschaf­ten)«,»Autographenhandel« sowie Überlegungen zu einer Typologie der In­ventare sollen in Zukunft in geeigneter Form ergänzt werden. Als erster Beitrag zum Gegenstand kann der im Jahr 2000 in den Fontane Blättern veröffentlichte Geburtstagsgruß für Manfred Horlitz angesehen werden. 2 Weitere Inventare wurden in Aufsätzen zur Bestandsgeschichte des Fontane-Archivs 3 sowie zu einzelnen Sammlungen, Nachlässen und Objek­ten 4 in den Blick genommen. Verwiesen sei hier außerdem auf die Erwer ­bungsdokumentation in den Fontane Blättern , wo zum Teil komplexe Über­lieferungszusammenhänge in knapper Form dargestellt sind. 5 1 Eines der Resultate der im Jubiläumsjahr 2024 anlässlich des 200. Geburtstages von Emilie Fontane in Fontane-Archiv und Fontane-Gesellschaft geführten Gespräche war, dass zukünftig die Anteile der anderen Familienmitglieder, insbesondere der von Emilie Fontane, an den Sammlungen und den Resultaten der Familienarbeit stärker sichtbar werden sollten. Aus diesem Grund wird im vorliegenden Beitrag die Bezeichnung ›Fontane-Archiv‹ präferiert. 2[Klaus-Peter Möller]: Der Nachlaß Fontanes, beschrieben in einem unbekannten Inventar. Geburtstagsgruß für Dr. Manfred Horlitz. In: Fontane Blätter 70(2000), S. 70–74. 3 Klaus-Peter Möller, Peer Trilcke: Das Theodor-Fontane-Archiv 1945 und 75 Jahre danach. Unbekannte Dokumente zur Bestandsgeschichte. In: Fontane Blätter 110(2020), S. 8 23; Anna Busch, Klaus-Peter Möller, Peer Trilcke: Theodor Fontane. In: Sarah Gaber, Stefan Höppner, Stefanie Hundehege(Hrsg.): Provenienz. Materialgeschichte(n) der Literatur. Göttingen: Wallstein Verlag 2024, S. 305 320. 4 Als Beispiel sei auf die Aufstellung der Briefe Fontanes an Friedrich Wilhelm Holtze verwiesen, die sich aus der Auswertung eines in der Sammlung Emden überlieferten Typoskripts ergab. In: Fontane Blätter 69(2000), S. 10–38. 5 Vgl. etwa die verschiedenen Ausführungen zu den Witte-Briefen oder den Bericht über den Teilnachlass III. von Hermann Fricke in Fontane Blätter 117(2024), S. 152–166, insb. S. 159. Die Bezeichnung ›Handexemplar‹ muss allerdings korrigiert werden. Es handelt sich um ein von Friedrich Fontane speziell für Hermann Fricke präpariertes Katalog-­Exemplar, in dem am 1. Oktober 1935 der Gegenstand der Verkaufsverhandlungen sichtbar gemacht ist(Abschnitt 1.4 des vorliegenden Beitrages).