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möglich genommen; und fie durchaus als Wich: tig und als Wahrheit, keinesweges aber, wie er uns jetzt weis machen will, als eine bloß ſpaßhafte Geſchichte angeſehen und behandelt habe.
Und nun! da die Jacobiſche Briefe im Druck erſcheinen; will Mendelſohn mit einemmahle dem Publico den Gedanken vorſpiegeln: Ceßing habe den Jacobi nur zum Beſten gehabt! und, wer das, was Jacobi von Ceßing erzähle, glauben und für wahr halten koͤnne der muͤße das unmoͤgliche, der muͤſſe Ceßing und Dummkopf zuſammen denken Fön: nen?— Zu dem Ende ſpricht er auch nunmehro von Jacobis Geiſtesgaben ſehr zweydeutig: ¶ M. Sp. 17.) über die er 1783(J. B. p. 49.) ſehr ſchmeichelhaft geurtheilet hatte?— Wer verkennt hier die Maske? Wer ſieht es nicht, und wer muß es nicht mit Haͤnden greifen, daß etwas vorgefallen ſeyn muͤſſe, das den Mendelſohn ſo herumgeworfen habe?
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3) Jenem Briefe von 1783 zufolge, will Mendelſohn, ſobald er nur alle Nachrichten über den