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ſicherungen des Zeitungsſchreibers Moriz, und des
unund ward dadurch die würkende Urſach der einzigen, für Mendel ſo hn nur möglichen Todesart, die Eng el anzugeben wuſte:— mithin iſt Ja co bi nolens, volens, der in op tima Forma überführte Mörder Mendel ſohn s.——— Auch die aſte, ſeit beynahe zwanzig Jahren ſchon vermoderte Lavateriſche Aufforderung weckt uns Eng el wieder von den Todten anf, und giebt ſie uns als eine Sache an, die die fürchterlich ſten Folgen für M. gehabt habe. Und in der That: nichts iſt ſchrecklicher zu hören, als das, was er uns hievon erzählt! Nach ſeiner wahrhaften Verſicherung wurde M. durch jene Lavat. Aufforderung in die ganz unerhört grauſame Nothwendigkeit geſetzt, von Stund an bis an fein Ende, das heißt von 1769 bis 1785, und alſo ganzer ſiebzehn Jahre lang, ſich allen ſinnlichen Genuß zu verſagen! Ich erſchrecke!— Unter allen Menſchenkindern, von Adam an bis anf den letzten, der bis jetzt gebohren iſt, iſt es ſonſt und bisher noch keinem Einzigen möglich geweſen, auch nur e ine Minute lang, ſich alles ſinnlichen Genuſſes enthalten zu können, ohne augenblicklich des Todes zu ſeyn! — Was für unnenbahre Martern muß der Mendelſohn durch ganze ſiebzehn Jahre ausgeſtanden? und was füt ein zähes Teben muß er gehabt haben, um ſie ausſtehen zu können?— Doch der Engel hatte es ja kurz vorher von ſich geſagt, daß das Denken feiner Maſchine nicht zuträalich ſey: Folglich werden wir ihm fein gedankenloſes Geſchwäz wohl ſchenken müſſen.
Und was den Moriz betrift; fo raſt dieſer in feiner Zeitungsrecenſion die Armſeeligkeiten des Engliſchen Bor: berichts zuſammen, zieht die Quinteſſenz davon heraus, will es kurz machen, und fälſt nun mit der Thüre gerade ins Haus, indem er ſagt; La vaters Zudringlichkeit gab dem Leben Mendelſohns den erſten Stoß. Jacobi vollendete das Werk.— Freylich würde ein jeder ans