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Der entlarvte Moses Mendelssohn oder völlige Aufklärung des rätselhaften Todverdrusses des M. Mendelssohn über die Bekanntmachung des Lessingschen Atheismus von Jacobi / Johann Heinrich August Schulze
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zu 19 Religion vertauſchen wollen; ſo hengen ſie faſt alle auf die Seite des Atheismus. Die fana­tiſche Feder des Mendelſohns ergoß ſich alſo zu­gleich in den heftigſten Declamationen wider den

Atheismus.Er warnte alle bürgerliche. Geſell­

ſchaften, daß fie dieſen nicht unter ſich Wurzel ſchlagen und ſich ausbreiten laſſen ſollten. Er

verſicherte: ein Atheiſt leugne alle Geſetze der

Vorſehung und die Koffnung eines kuͤnftigen Lea bens. Der Atheismus war, nach ihm, die Quelle

aller Verfolgungen und aller Scheiterhaufen von jeher in der Welt geweſen: und der Atheiſt ſelbſt,

ſagte er, ſey ein Wuͤterich, der auf die Unſchuld lauere, um fie zu wurgen; und ſchrecklich ſey es, dieſem Wuͤterich in die Hande zu fallen 26, Man kann ſich leicht vorſtellen, mit welchen Ver­druß jene aufgeklaͤrteren Juben dieſe Declamatio­nen des Mendelſohns laſen. Sie wuͤnſchten laut, daß doch irgend ein Schriftſteller ſich über dieſe Mendelſohnſche Erklärungen hermachen und fie nachdrücklich abfertigen möchte,

Dieſer Wunſch wurde erfüllt, Ein gewiſſer Schriftſteller, der den Orthodoxen ſeiner Parthey V 2 ſchon