zu 19 Religion vertauſchen wollen; ſo hengen ſie faſt alle auf die Seite des Atheismus.— Die fanatiſche Feder des Mendelſohns ergoß ſich alſo zugleich in den heftigſten Declamationen wider den
Atheismus.„Er warnte alle bürgerliche. Geſell
„ſchaften, daß fie dieſen nicht unter ſich Wurzel „ſchlagen und ſich ausbreiten laſſen ſollten. Er
„verſicherte: ein Atheiſt leugne alle Geſetze der
„Vorſehung und die Koffnung eines kuͤnftigen Lea „bens. Der Atheismus war, nach ihm, die Quelle
„aller Verfolgungen und aller Scheiterhaufen von „jeher in der Welt geweſen: und der Atheiſt ſelbſt,
„ſagte er, ſey ein Wuͤterich, der auf die Unſchuld „lauere, um fie zu wurgen; und ſchrecklich ſey es, „dieſem Wuͤterich in die Hande zu fallen“ 26, Man kann ſich leicht vorſtellen, mit welchen Verdruß jene aufgeklaͤrteren Juben dieſe Declamationen des Mendelſohns laſen. Sie wuͤnſchten laut, daß doch irgend ein Schriftſteller ſich über dieſe Mendelſohnſche Erklärungen hermachen und fie nachdrücklich abfertigen möchte,
Dieſer Wunſch wurde erfüllt, Ein gewiſſer Schriftſteller, der den Orthodoxen ſeiner Parthey V 2 ſchon