DE 31 ſungen, welche er, ihnen zu folge, in Abſicht auf den Leßingſchen Atheiſmus hatte; noch einmal zuſammengenommen fo in der Kurze aufſtellen, daß alles mit einem Blicke überſehen werden kann.
„M hatte in feinem Jeruſalem wieder den Atheiſrnus, ohne ihn zu kennen und zu verſtehen, blos nach den wilden und abgeſchmackten Begriffen, die er ſich von ihm machte, und die freylich auch die Begriffe aller uͤbrigen blinden Schreyer wieder den Atheiſmus ſind, ich ſage, M. hatte wieder den Atheiſmus mit unverſtaͤndigen Eifer declamirt. Er glaubte damals freylich wol das Recht auf feiner Seite zu haben; und hielt feine Declamationen, ſo nüchtern fie auch waren, doch ſelbſt für lauter Welßheitsſprüche.— Bald darauf, erfahrt er von Jacobi,“Leßing ſey auch ein Atheiſt geweſen!“— Ey nun;(dachte M mag ers doch! was ſchadet das mir und meinen wieder den Atheismus aufgeſtelleten Behauptungen?— Und in der That, dieſe Nachricht vom Ceßing, konnte den M. damals allerdings nicht rühren. Denn 1) M. hielt ſich von dem Ungrunde des Atheiſmus übera zeugt;