74. Do
ner Sylbe?— Soll ich etwa die ſchöͤne und los benswuͤrdige Abſicht des M. dabey ſagen, ſo, wie fie mir von mehreren rechtſchaffenen Juden eins ſtimmig erzehlet iſt?— fo ſey es alfo. Und dieſe Angabe wird wol ſo lange, als wahrhaftig, in den Augen eines jeden Unpartheyiſchen gelten und gelten müſſen; als die vertrauteſten Freunde des M. uns keine beſſere erweißlich zu machen, im Stande ſeyn werden. Hier iſt ſie:
M. hatte den Druck feiner rabbiniſchen ueberſetzung der fünf B. Moſes auf feine ein gene Koſten veranſtaltet, und rechnete auf einen vortheilhaften Abſaz derſelben. Allein dieſe Era wartung ſchlug ihm fehl. Den aufgeklaͤrteren Juden, deren Vernunft ſich ſchon über den Originaltert hiuweggeſezt hat, muſte vollends eine jede Ueberſetzung ſehr gleichguͤltig ſeyn: und die Orthodoxeu fanden vieles datin denen, ihrer Meynung nach, beſſeren Auslegungen mancher Talmudiſten nicht gemaͤß. Dieſe warnten ſich daher, aller Orten her, einander, für die Mendelſohnſche Ueberſetzung; prieſen ſich eine andere, die wo ich icht irre in Prag verauſtaltet wurde, für beſſer
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