ihm durch seine Religion verboten sei, an diesem Tage zu reisen.
„Das kann ich beim besten Willen nicht," bemerkte der Beamte. „Man legt in St. Petersburg großes Gewicht darauf, daß Ihr dort sobald als möglich vor Gericht gestellt werdet. Der Weg und die einzelnen Haltestellen find mir genau vorgeschrieben- ich könnte es dort nicht verantworten, wenn wir einen Tag später als die genau festgesetzte Zeit eintreffen sollten."
Als alles Drängen und Bitten nichts half, erklärte der Raw: „Ich habe nie in meinem Leben den Sabbat entweiht und jetzt, wo ich einen so schweren Gang vorhabe, sollte ich diese schwere Sünde begehen? Das werde ich nie und nimmermehr tun, was es auch für Folgen haben möge."
„Ihr werdet das nicht tun? Beim Kutscher sitzen zu unserer Begleitung zwei handfeste Kosaken, wenn diese Euch in den Wagen bringen und damit davonfahren was könntet Ihr dagegen machen?"
„Dagegen kann ich nichts machen - aber Gott, zu dessen Ehre ich den Sabbat feiere, wird mir beistehen, daß es nicht so weit kommt. Was ich dagegen tun könnte, das weiß ich nicht, aber das weiß ich sicher, daß ich am Sabbat nicht fahren werde."
„Das wisset Ihr sicher? Und wie denkt Ihr Euch diese Möglichkeit, wenn ich Euch erkläre, daß ich Gewalt anwenden müßte, falls Ihr Euch der Weiterreise wtdersetzet? Morgen