IV
der Geſchlechter wohl mit Thränen, aber vergebens wünſchen wird, es aus unſerer Geſchichte hinauszuringen.“
Ich begann mit meinen aphoriſtiſchen Mittheilungen bereits im April dieſes Jahres, wurde aber in meiner Arbeit durch längere Krankheit unterbrochen, andererſeits auch zu einer mehrmaligen Umarbeitung derſelben, wenigſtens in ihrem erſten Theile genöthigt. Es lag zwar nicht in meiner Abſicht, das Urtheil des Fürſten Bismarck über das Verhalten des ehemaligen Miniſters v. Bodelſchwingh während der Märztage 1848 anfechten oder entkräften zu wollen; dennoch aber durfte ich daſſelbe nicht ganz ignoriren, da einmal es doch mittelbare Veranlaſſung gegeben hatte, meine Kenntniſſe über die genannte Epoche zu veröffentlichen, andererſeits aber auch nicht unanfechtbar war. Im Laufe der Monate April und Mai dieſes Jahres bin ich nun ganz und gar der Mühe überhoben worden, meine Anſichten über das Verhalten des Miniſters v. Bodelſchwingh in den Märztagen 1848 auszusprechen und zu begründen, da ich nur Wort für Wort von dem unterſchreiben könnte, was der Sohn des Genannten, Oberforſtmeiſter z. D. v. Bodelſchwingh in Bückeburg ſowohl, wie Gymnaſial⸗Direktor Dr. Jäger in Cöln und Andere zur Rechtfertigung des Miniſters v. Bodelſchwingh veröffentlicht haben. Die Schilderung der Berliner Märzereigniſſe 1848 in dem von mir herausgegebenen Buche„Aus meinem Leben“ entſpricht genau den Mittheilungen, die Miniſter