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Mehr Licht! : Beiträge zur Geschichte des Berliner Straßenkampfes am 18. März 1848 / von Friedrich Wilhelm von Varchmin
Entstehung
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brach, heißt es darinden Miniſter mit den Worten: Schloß, Zeughaus, Schloßplatz, Luſtgarten müßten doch beſetzt bleiben. Herr v. Bodelſchwingh aber erwiderte: die Ausdrücke Seiner Majeſtät ſeien beſtimmt geweſen: von Straßen und Plätzen! Ein Mitglied der Bürgerde­putation ſchlug vor, man möge erklären: von den Straßen und öffentlichen Plätzen, unter letzteren wären Schloß und Luſtgarten nicht verſtanden. Miniſter v. Bodelſchwingh rief jedoch in aufgeregtem, heftigem Tone: An einem König­lichen Wort dürfe nicht gedeutelt werden! es ſei der letzte Befehl, den er als Beamteter brächte.

Soweit unſer Gewährsmann. Der Abmarſch der eigent­lichen Garniſon erfolgte übrigens zum Theil erſt am 20. und in der Nacht des 20. zum 21. März. Um dieſen

Zeitpunkt verließen erſt das 2. Garde⸗Regiment, das Re­giment Franz, die Garde⸗Schützen, Garde⸗Pioniere und die Artillerie die Hauptſtadt.

Von dem politiſchen Schauplatz trat v. Bodelſchwingh von da ab zurück. Unzweifelhaft hatte das Syſtem der Halbheit und Schwäche, welches am 18. und 19. März ſo unſelige Früchte trug, an ihm einen Beförderer gefunden.

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Gymnaſial⸗Direktor Dr. Jäger ſchreibt der Kölniſchen Zeitung:

Da die Geſchichte der verhängnißvollen Berliner März­tage in Verbindung mit dem Namen des Miniſters v. Bodelſchwingh neuerdings das Intereſſe Ihrer Leſer beſchäftigt hat, halte ich mich für berechtigt oder verpflichtet, der Re­daktion ein ausführliches, eigenhändiges Schreiben des