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beſte Gelegenheit, die Elemente des nächtlichen Straßenkampfes zu prüfen. Und da muß ich denn doch offen geſtehen, daß ich unter den vielen Gefangenen nicht einen einzigen zu erblicken vermocht habe, von dem angenommen werden konnte„er hätte nach Freiheit gedürſtet“ und nur für ſie ſein Leben in die Schanze geſchlagen. Nicht nach Freiheit, ſondern nach„Schnaps“ werden wohl faſt ausnahmslos alle jene verführten, beklagenswerthen Menſchen gedürſtet und denſelben auch, wie der Augenſchein lehrte, im Uebermaß zu trinken bekommen haben! Faſt Alles von ihnen ſtak in Jacken und Beinkleidern aus halbleinenem und „baumwollenem Drell; nur Wenige waren bekleidet mit ſehr kurzen Röcken in der bekannten undefinirbaren, grau, braun, gelb, ſchillernden Farbe. Man fühlte Mitleid mit den unglücklichen Opfern gemeiner Verführungskünſte und das um ſo mehr, als keiner ihrer Verführer unter ihnen zu erblicken war. Die Aufwiegler waren klug genug geweſen, ſich am Kampfe entweder gar nicht oder doch nur dann zu betheiligen, wenn hinreichende Sicherheit für ihr eigenes Leben geboten ſchien. Der klägliche Anblick, den die gefeſſelten, dürftig gekleideten, zum größten Theil verwundeten Gefangenen dem Beobachter gewährte, macht einigermaßen den Unwillen erklärlich, der ſich der niederen Volksklaſſe Charlottenburgs, beim Durchzug der Gefangenen durch die Hauptſtraße ihrer Stadt, bemächtigte und ſchließlich in Mißhandlung einzelner Gefangenen ausartete. Selbſtverſtändlich zügelten die eskortirenden Ulanen ſolchen nicht zu billigenden Erguß patriotiſcher Geſinnung in ſehr energiſcher Weiſe.— Schließlich muß auch das gleich nach dem 18. März erſchienene Namenverzeichniß aller gebliebenen Aufſtändiſchen