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Die Eiszeit in Norddeutschland / allgemeinverständlich dargestellt: Felix Wahnschaffe
Entstehung
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Das zwischen den Küsten der Nord- und Ostsee und dem Nordrande der mitteldeutschen Gebirge gelegene nord­deutsche Flachland ist keine Tiefebene, denn es zeigt vorwiegend_hügelige Geländeformen, die von breiten Tal­ebenen und ausgedehnten Moorniederungen durchschnitten werden. Jedoch nur selten erreichen die rückenförmigen Erhebungen Norddeutschlands und die Plateaus der östlichen Gebiete eine Meereshöhe von 200 m, und allein der Turmberg bei Danzig (331 m), sowie die Kernsdorfer Höhe bei Löbau (313 m) überschreiten 30U m über der Ostsee . Durch­schnittlich zeigen die Hochflächen der Mark Brandenburg eine Meereshöhe von 5060 m, in ihren östlichen Gebieten von 7080 und in dem angrenzenden Posen von 80120 m. Die allgemeine Abdachung des Landes ist nach Nordwest gerichtet.

Abgesehen von ganz vereinzelten, inselartig auftretenden Erhebungen älterer fester Gesteine ist das norddeutsche Flach­land, zum Teil_bis zu- bedeutender Tiefe, aus lockeren Ab­lagerungen zusammengesetzt, von denen die eigenartigsten dadurch ausgezeichnet sind, daß größere oder kleinere Bruch­stücke fester Gesteine von sehr verschiedenartiger Zusammen­setzung und einer für unser Gebiet fremden Beschaffenheit darin vorkommen. Diese losen Blöcke erreichen an einigen Punkten eine erhebliche Größe. Wer nach der halbwegs zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder gelegenen Stadt Fürstenwalde einen Ausflug unternimmt und von dort aus

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