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Die Eiszeit in Norddeutschland / allgemeinverständlich dargestellt: Felix Wahnschaffe
Entstehung
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= Fremdlinge auf unserem heimischen Boden sind, weshalb man

sie auch als erratische oder Irrblöcke bezeichnet hat. Schon im letzten Viertel des achtzehnten Jahrhunderts haben diese erratischen Blöcke oder Findlinge vielfach die Aufmerksamkeit der Gelehrten und Naturfreunde erregt, und man legte sich die Frage vor, woher die Blöcke wohl stamm­ten und auf welche Weise sie zu uns gekommen wären. Von den älteren Theorien will ich nur einige hier erwähnen. Der Berliner Gelehrte Johann Jesaias Silberschlag, der zu

N gleicher Zeit das Amt eines königlichen Oberbaurates und

Oberkonsistorialrates bekleidete und Mitglied der Akademie der Wissenschaften war, führte in seinem 1780 erschienenen WerkeGeogenie oder Erklärung der mosaischen KErd­erschaffung nach physikalisch-mathematischen Grundsätzen aus,| daß der Sand und die erratischen Blöcke im nord­deutschen Flachlande durch vulkanische Kräfte aus Kratern emporgeschleudert seien, die er in den auf dem baltischen

.Höhenrücken sehr zahlreich vorkommenden Pfuhlen oder

Söllen und kleinen rundlichen Seen zu sehen glaubte.| Es sind dies ungefähr dieselben Ansichten, die de Luc zur Er­klärung der Verbreitung der großen Blöcke in den Alpen vertrat, indem er annahm, daß im Innern des Gebirges heftige Gasexplosionen eingetreten wären, durch die die Blöcke hoch in die Luft geschleudert und. weit umher ver­breitet sein sollten. Eine andere, dieser gewalttätigen Hypo­these völlig entgegengesetzte vermutete anstehende Granite und andere Urgebirgsgesteine im Untergrunde Norddeutsch­lands und hielt. die zahlreich vorkommenden Blöcke für ver­witterte Trümmer ehemaliger aus einem Meere aufragender Klippen. Dieser Ansicht war auch Goethe zugetan, denn er sah beispielsweise in den Markgrafensteinen Reste großer in