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Grundmoräne, häufiger noch über geschichteten Sanden und Kiesen , von denen er sich durch seine Struktur und seine Blockführung deutlich abhebt, sodaß er sich als Vertreter der Grundmoräne zu erkennen gibt. Solche Geschiebesanddecken von oft nur geringer Mächtigkeit finden wir z. B. in der Lüneburger Heide , in den Sandgebieten der Altmark , im Grunewald , in der Tucheler Heide usw.
Sowohl beim Heranrücken des Inlandeises als auch bei seinem Zurückschmelzen haben die von ihm ausgehenden Schmelzwasser das Moränenmaterial in bedeutendem Umfange ausgeschlämmt und die daraus hervorgegangenen Produkte in weit ausgedehnten Flächen und in Becken als geschichtete Absätze wieder abgelagert. Es sind dies die diluvialen Sande und Kiese , Mergelsande und Tone, die als fluvioglaziale Bildungen bezeichnet werden. Die Sande und Kiese zeigen gewöhnlich jene eigentümliche Kreuzschichtung( diskordante Parallelstruktur), bei der sich auf ganz kurze Entfernung ein vielfach wiederholter Wechsel des Einfallwinkels der Schichtung sowie der Korngröße des Materials geltend macht( Fig. 2). Solche Absätze entstehen überall dort, wo ein reichlicher Transport von Material und ein schneller Wechsel in der Stromgeschwindigkeit vorhanden ist, so daß der Gletscherfluß durch Aufschüttung von Sand- und Kiesbänken immerfort seine Flußrinne verlegt und dabei frühere Anschüttungen wieder anschneidet und abträgt. Dies kann besonders gut an den Gletscherflüssen Islands beobachtet werden. Die feineren Absätze, die Mergelsande und Tone sind dagegen gewöhnlich durch die horizontale Parallelstruktur ausgezeichnet, da sie sich in dem ruhigen Wasser von Seebecken niederschlugen. Die Kreuzschichtung kann man in zahlreichen Sand- und Kiesgruben beobachten,
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