A
während die feine Horizontalschichtung sich in allen Ton
gruben findet, die den sogenannten Bänderton(bei Berlin als Glindower Ton Ton bekannt) abbauen.
"Auch die Oberfläch engestaltung Norddeutschlands kann nur durch die Annahme einer ehemaligen. Inlandeisbedeckung eine ausreichende Erklärung finden, denn die Moränenlandschaften gehören zu ihren wichtigsten glazialen Zügen. Wir haben im norddeutschen Flachlande eine ganze Reihe von Endmoränen , die beim Rückzuge des_Inlandeises entstanden sind und die jeweilige Randlage des Eises bezeichnen. Solche-Endmoränen. bildeten sich aber nur dort, wo. der Eisrand längere Zeit hindurch stationär war, d. h. wö in der Rückzugsperiode des HKises die stetige Vorwärtsbewegung und das starke Abschmelzen sich üngefähr die Wage hielten. Dabei wurde nicht nur Schuttmaterial immerfort nach dem Rande des Eises geführt und dort angehäuft, sondern es wurde auch vielfach schon vorher ab_ gelagertes‘ Material wallartig aufgepreßt und zusammengeschoben. Meist stellen daher die Endmoränen scharf aus der Landschaft hervortretende wallartige Erhebungen und Hügelgruppen dar, die quer zur ehemaligen KEisbewegung verlaufen und in ihrer bogenförmigen Anordnung den viel- fach zerlappten Eisrand noch heute erkennen lassen.
Auf der beigegebenen Karte(Fig.4) ist der Verlauf der hauptsächlichsten norddeutschen Endmoränenzüge zur Darstellung gebracht. Die wichtigsten und am schönsten ausgebildeten sind diejenigen des baltischen Höhenrückens, die in SchleswigHolstein das Rückgrat der Landschaft bilden, sich in zwei deutlich ‚entwickelten Zügen durch ganz Mecklenburg und die Uckermark hinziehen, südlich bis Liepe und Oderberg herabgehen und durch die Neumark , Hinterpommern, West