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die Maus im Käfig des entflohenen Löwen . Die in der Postglazialzeit trocken gelegten diluvialen Talsande bilden einen guten Untergrund für den größten Teil unserer Hauptstadt, wenn auch einige vertorfte Alluvialrinnen und die Diatomeen
lager, welche die Spree begleiten, einen schlechten Baugrund
abgeben.
Obwohl die Mark_ Brandenburg von altersher als des „heiligen römischen Reiches Streusandbüchse“ bekannt ist, so hat sie doch auf ihren Plateaus teilweise auch recht aus
gedehnte Geschiebelehmflächen, die dem Ackerbau einen
fruchtbaren_Boden._darbieten, Dem Fremden, der mit der Eisenbahn nach Berlin kommt, bieten sich allerdings zunächst die weiten Talflächen dar, die bei der Anlage der von Berlin ausgehenden Bahnlinien vorzugsweise benutzt wurden, da sie fast gar keine Terrainschwierigkeiten darboten.
Das nördlichste der vier im Unterelbetal vereinigten Täler ist das Eberswalder Haupttal, das mit dem heutigen ” Weichseltal in unmittelbarer Verbindung steht und durch die Warthe - und Netzeniederung über Eberswalde zu verfolgen ist. Diese Täler bildeten beim Rückzuge des Eises die großen Sammelrinnen, die quer vor dem Eisrande entstanden und mit ihm sich allmählich nach Norden zu verlegten. Dadurch daß die südlichen. Hauptströme unter Benutzung toter nordsüdlicher Schmelzwasserrinnen nach den parallelen. nördlich gelegenen Tälern durchbrachen, erhielten die zwischen den großen Tälern liegenden Hochflächen_eine_ weitere, oft sehr mannigfaltige Gliederung. Nach dem gänzlichen Rückzuge des Eises versandeten die großen. Täler mehr und mehr, und es bildete sich nach und nach unser heutiges Flußnetz heraus, das wesentliche Abweichungen von den Richtungen der alten Diluvialströme zeigt. Besonders charakteristisch sind
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