1483—
Dobrudscha am„Schwarzen Meere noch‘ lebend aufgefunden.| Dürch die mittlere Eiszeit ist sie und Lithoglyphus aus unserm Gebiet verdrängt worden, und nur der letztere ist bisher aus den Flußgebieten des Don, Dniepr und Dniestr in unsere Flüsse wieder eingewandert.; Im südlichen. Randgebiete des norddeutschen-Flachlandes treten die glazialen Ablagerungen in enge Beziehungen zu den vom Gebirge herabgeführten einheimischen Flußschottern. Letztere führen entweder rein südliches Material, wie gewisse Harz- und thüringische Schotter, oder sie sind mit den nordischen Bildungen mehr oder weniger vermengt und werden dann als Mischschotter bezeichnet. KEs ist der Versuch gemacht worden, die in verschiedener Höhenlage auftretenden Schotterterrassen mit den verschiedenen Vereisungen in Beziehung zu setzen, doch herrscht bisher darin noch keine allgemein gültige Übereinstimmung. Es darf wohl angenommen werden, daß die zweite Vereisung am weitesten nach Süden und Westen reichte und daß ihr die Grundmoränen angehören, die wir südlich vom Allertal, im Saaletal bei Kösen und südlich der Oder bei Breslau antreffen. Die letzte Vereisung reichte wahrscheinlich über die
untere Elbe hinweg bis in die Altmark und in den östlichen
Teil der Lüneburger Heide hinein und fand ihre Südgrenze etwa nördlich des Tales der schwarzen Elster.
Ein höchst eigenartiges Gebilde ist der in der südlichen Randzone des norddeutschen Flachlandes auftretende Löß, der aus einem hellgelben kalkhaltigen_Quarzstaub besteht
und als Absatz aus dem in in’ der Luft"schwebenden Staube
während einer Steppenperiode entstand. Die Bildung dieses Staubes setzt heftige Winde voraus, durch. welche die an der Oberfläche liegenden Glazialablagerungen ausgeweht wurden.